Gebrauchter E-Up - sinnvoll oder nicht?

      Gebrauchter E-Up - sinnvoll oder nicht?

      Moin,

      Ich bin zur Zeit am überlegen, die liebe Alice doch schon wieder zu ersetzen, und zwar gegen einen e-up. Was kann man von gebrauchten e-ups halten, macht das Sinn, oder ist das aufgrund der Batterie die dann ggf. schon weniger Kapazität hat, einfach nicht so sinnvoll?

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      Das kommt stark Auf dein Fahrprofil und den Preis an,dank Förderung und co ist der aktuelle e-up ja ein schnapper, lässt aber auf sich warten. Wenn er dich zur Arbeit und zurück bringt, du dort oder in der Garage bequem laden kannst.

      Gruß Fabs :thumbup:

      Fabs schrieb:

      Das kommt stark Auf dein Fahrprofil und den Preis an,dank Förderung und co ist der aktuelle e-up ja ein schnapper, lässt aber auf sich warten. Wenn er dich zur Arbeit und zurück bringt, du dort oder in der Garage bequem laden kannst.


      Naja, das Ding ist ja, das man den neuen eh nicht mehr bestellen kann. Gebrauchte fangen bei 9500€ an, und drehen sich meistens aber so um die 12000. Habe einen 7000km gesehen.

      Mir geht es aber wirklich eher darum, ob und ab wann die Batteriekapazität nachlässt. Kam man einen vorfacelift mit 50tkm nehmen, ist legt man lieber etwas drauf und nimmt einen, der höchstens ein Jahr alt ist?

      Für mich ist das gerade erstmal nur eine idee, um die Kosten kümmere ich mich dann später, ob es sich lohnt. Für die Umwelt warte es das ja auf jeden Fall wert, wie fahren gute 14.000-16.000 km im Jahr mit beiden autos zusammen.

      Das lässt sich pauschal nicnt sagen. Alexander Bloch hat sich letzte Woche in automobil einen gebrauchten e-up angeschaut und da wirkte das alles ganz gut.
      Der Zustand des Akkus steht und fällt halt mit dessen Einsatzgebiet, und "Pflege". Gut für so ein E-Auto sind viele Kurzstreckengfahrten und langsame Ladevorgänge.

      “Ist die dunkle Seite stärker?” –
      “Nein. Nein… nein. Schneller, leichter, verführerischer.” (Meister Yoda)


      Zu tun was du willst
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      https://futurzwei.org/article/862
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      www.cng-club.de
      https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20170428_OTS0237/gas-geben-fuer-den-klimaschutz

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      Und der e-up ist wirklich ein Kurzstreckenfahrzeug. Lange Strecken mit mehrfach Nachladen an einem Tag ist aufgrund der Ladetechnik ein Problem. Einmal schnell nachladen geht, danach lädt er nur noch langsam. Also mit dem e-up an einem Tag längs durch die Republik dürfte kritisch sein.

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      Hallo


      So jetzt wurden hier schon einige Nachteile aufgezählt,
      aber ich finde es gibt insgesamt mehr Vorteile.

      Hier mal nur ein paar davon:

      - Günstiger Unterhalt / Betriebskosten

      - Weniger Bremsstaub - Die Alufelgen ( Umwelt ) bleiben länger sauber - wenn vorhanden ;)

      - Alle E-UP's haben ab Werk schon eine sehr umfangreiche Ausstattung

      - Das Fahrzeug ist entspannend leise

      - Gute Straßenlage und sportlich Beschläunigung

      usw.


      Ach und bei 2 Fahrzeugen und nur ca. 15 TKM zusammen,
      wird Langstrecke wahrscheinlich nicht so oft das Thema sein.

      Wenn dann doch mal,
      ich fahre eigentlich keine mehrere 100 Km am Stück,
      Pinklepause und ein bisschen Bewegung ist immer mit eingeplant.

      Wenn man dann ein Elektroauto nur bis ca. 80% aufläd,
      geht das dann auch relativ schnell.

      Aber klar ist auch,
      dass man mit dem neuen E-UP deutlich weiter kommt. ;)


      MfG

      TechniX

      Also für Langstrecke mit einem (bzw. Nächstes Jahr ja dann zwei) Kindern haben wir ja den Touran. Der Up ist mehr der einkaufswagen und für den Arbeitsweg von ca 12 km. Es müsste also für eine Woche ganz knapp mit einer Ladung hinkommen, wenn man nix zusätzliches fährt.

      TechniX schrieb:


      Hallo


      So jetzt wurden hier schon einige Nachteile aufgezählt,
      aber ich finde es gibt insgesamt mehr Vorteile.

      Hier mal nur ein paar davon:

      - Günstiger Unterhalt / Betriebskosten -Zumindest, wenn nicht nach Zeit abgerechnet wird, sonst wird`s sehr teuer, bislang hat noch kein E-Auto (außer Tesla mit kostenlosen Ladesäulen oder eigenem Strom vom Dach), die Spritkosten meines G-TEC geknackt :P

      - Weniger Bremsstaub - Die Alufelgen ( Umwelt ) bleiben länger sauber - wenn vorhanden ;)- Das ist ganz sicher geil!!!

      - Alle E-UP's haben ab Werk schon eine sehr umfangreiche Ausstattung - Nur leider kein Schiebedach mehr

      - Das Fahrzeug ist entspannend leise - Bei Langsamfahrt schon, wenn die aber ganz normal bei uns vor der Tür vorbeirauschen machen die Räder den gleichen Lärm wie alle anderen auch (auch wenn ich drin sitze fällt mir das auf), und einige E-Autos pfeifen nebenbei äußerst unangenehm, da sehe ich noch keine wirkliche Verbesserung. Leise sind unsere CNGler allerdings auch schon ab Werk - das ist auch schon besser als bei konventionellen Verbrennern.

      - Gute Straßenlage und sportlich Beschläeunigung. - Sorry, Berufskrankheit. By the way, wie ist der Reifenverschleiß?

      usw.


      Ach und bei 2 Fahrzeugen und nur ca. 15 TKM zusammen,
      wird Langstrecke wahrscheinlich nicht so oft das Thema sein. - Vermutlich eher selten, da dürftest du Recht haben, wobei das bei unserem Citigo dennoch häufiger vorkommt bei ca, 20.000 im Jahr zusammen auf beiden Fahrzeugen.

      Wenn dann doch mal,
      ich fahre eigentlich keine mehrere 100 Km am Stück,
      Pinklepause und ein bisschen Bewegung ist immer mit eingeplant. - Meine Prostata ist trotz nicht mehr jungen Alters noch so weit in Schuss, dass 400 Kilometer ohne Pause eher die Regel als die Ausnahme darstellen und das dennoch sehr entspannt.

      Wenn man dann ein Elektroauto nur bis ca. 80% aufläd,
      geht das dann auch relativ schnell. - Ja, aber beim up meines Wissens nicht mehrmals hintereinander an einem Tag.

      Aber klar ist auch,
      dass man mit dem neuen E-UP deutlich weiter kommt. ;)


      MfG

      TechniX



      Zonkie63 schrieb:

      Der Up ist mehr der einkaufswagen und für den Arbeitsweg von ca 12 km.


      Bei diesem Einsatz sollte ein e-up tatsächlich recht optimal sein. Kannst du zuhause laden?

      “Ist die dunkle Seite stärker?” –
      “Nein. Nein… nein. Schneller, leichter, verführerischer.” (Meister Yoda)


      Zu tun was du willst
      ist Freiheit.
      Zu mögen was du tust
      ist Glück.




      https://futurzwei.org/article/862
      www.gibgas.de
      www.cng-club.de
      https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20170428_OTS0237/gas-geben-fuer-den-klimaschutz

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      Theoretisch ja, allerdings haben Wir noch keine Wallbox. Aber Steckdosen im Gartenhaus sind vorhanden, für den Anfang...

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      Da sind die Vorteile sogar groß:
      kein erhöhter Motorverschleiß und Verbrauch auf der Kurzstrecke.
      wenn du ein2019er Model hast ist er bis 2029 Steuerbefreit
      gemütliches Laden zuhause, immer im 20-80% Akkubereich unterwegs
      im Vergleich zum 60 ps UPhast du eine Rakete
      nette Ausstattung

      ich persönlich würde nur 2 UP Modelle in betracht ziehen E oder GTI

      ne wallbox für 11kw kriegste günstig.

      Gruß Fabs :thumbup:

      ICh denke, hier sind alle Vor- und Nachteile aufgezählt worden.
      Mir scheint es tatsächlich bei dem genannten Nutzungsprofil sehr optimal für ein E-Fahrzeug (nicht zwingend Up!).
      Aber: Du gehst von einem gebraucht - Kauf aus.
      Das würde ich mir aktuell echt überlegen.
      Du hast doch 2 funktionierende Fahrzeuge.
      Warum nicht die sehr hohe Förderung mitnehmen, ein neues Fahrzeug bestellen und halt drauf warten?
      Auch dran denken: ab 24.11. gibt es eine Förderung vom Bund für die Installation einer privaten Ladebox iHv. 900 € !

      "Wenn ein Mann einer Frau die Autotür aufhält, ist entweder das Auto neu oder die Frau" Zitat von H. Ford

      Ja, gerade beim Up liegen die gebraucht preise ja annähernd bei dem, was man mit der Förderung dann bezahlen würde. nur schade, dass man ihn nicht bestellen kann ;) Das ding ist, das Geld für ein E-Fahrzeug hätte ich nur, wenn ich den Up jetzt für einen relativ guten Preis verkaufen kann (Relativ bezogen auf die dellen, die Alice halt so hat...). UNd dann gibts da noch ne Regierung, die mitreden will ;)

      Mal zusammengefasst. Ihr habt 2 Autos, die zusammen <16tkm im Jahr fahren (~40km/Tag) und obwohl das Geld nicht da ist, willst Du einen eUP kaufen. ?(
      Ein vorhandenes, fahrtüchtiges Fahrzeug zu verkaufen, um ein neu(er)es kaufen zu können, damit man vielleicht 2-3€/100km "spart" und das bei der Fahrleistung? Die Kosten für Wartung und Verschleiß sind auch nicht so viel geringer. Wirklich rechnen tut sich das nicht. Klingt eher so, als ob das der "haben will" Reflex ist.

      Einkaufen, in die Stadt, Kinder bringen/abholen und ab und an in die Arbeit, damit komme ich auf knapp über 4500km p.a., die ich mit meinen Fahrrädern zurücklege. Für die Umwelt wäre es wesentlich besser, einen 12km Arbeitsweg mit dem Rad zu fahren, als dafür ein (anderes) Auto anzuschaffen. 12km schafft man locker in 45min, wenn man fit ist in 30. Mit einem Pedelec sollte das auch drin sein. Vielleicht ist das ja eine Überlegung wert. ;)

      Auch dran denken: ab 24.11. gibt es eine Förderung vom Bund für die Installation einer privaten Ladebox iHv. 900 € !

      Als ob der durch Steuern geförderte Kauf von eFahrzeugen noch nicht reicht. :facepalm: Zum Glück ist die Förderung daran gebunden, Ökostrom beziehen zu müssen. Damit profitiert wenigstens nicht nur die Autoindustrie, sondern auch die Stromanbieter.

      nein, das ist nicht (nur) der Haben-will Reflex. Natürlich ist neues Spielzueg zwar immer schön, aber im Up gibts ja nun nicht so viel neues zwischen den Modelljahren. Das ist dann eher so, als würde ich vom Google Pixel 4 auf das Google Pixel 5 wechseln.

      Davon ab für mich spielt da auch der Umwelt Aspekt dabei eine Rolle. Das ist im übrigen auch ein Grund mehr, do ein Auto nicht neu zu kaufen, sondern gebraucht. Mit dem Up würde sich das Nutzungsprofil bei uns sogar noch mehr vom Touran weg und zum Up hin verschieben.

      Und zuguterletzt, ist es bisher ja wirklich nur ein Gedanke. Wir haben nichts beschlossen oder irgendwas durchgerechnet, ob es sich für uns Lohnen würde. Viel mehr ist für mich die Antwort auf die Frage, ob ein gebrauchter überhaupt technisch und von den Folgekosten her (vor allem die Batterie kapazität und eventuelle austauschkosten?) sinn macht die Grundlage, um überhaupt weiter darüber nachzudenken. Der rote Up, so kurz er nun auch erst bei uns ist, kommt eben doch bald in das alter, wo mal die ein oder andere teure Reparatur dran ist.

      Ich glaube, das kam falsch Rüber... Bisher hatte ich noch nichts (Der Up ist ja auch erst ein Halbes Jahr in der Familie), aber selbst 200€ für neue Bremsen oder neue Stoßdämpfer (Was auch immer. halt an Verschleißteilen kommen mag) sind dann möglicherweise besser investiert, wenn man das auto vorher gegen 'nen Stromer austauscht, der noch weniger Verschleißteile auffrisst.

      Die 12v Autobatterie lässt sich doch mit so nem Werkstatt Tester überprüfen...
      So was sollte doch auch mit der Hochvolt Batterie möglich sein, oder?
      Wenn das möglich ist und nicht die Welt kostet, wär das ne top Sache :)

      Ich würd da einfach mal in ner Werkstatt fragen, da ja die Batterie eigentlich die einzige Sorge ist.

      Lebensdauer wird sein wie beim Handy, dass die Lebensdauer von den ladezyklen und der Art des Ladens abhängt.
      Also schwer zu pauschalisieren....

      Neu

      Zonkie63 schrieb:

      aber selbst 200€ für neue Bremsen oder neue Stoßdämpfer (Was auch immer. halt an Verschleißteilen kommen mag) sind dann möglicherweise besser investiert, wenn man das auto vorher gegen 'nen Stromer austauscht, der noch weniger Verschleißteile auffrisst.


      Verschleißteile kommen auch beim eUp. Fahrwerksthemen haste bei dem aufgrund des höheren Gewichts sicher auch. Reifenverschleiß dürfte auch höher sein. Wegen Umweltgedanken eine (beides) Auto kaufen ist Augenwischerei. Auto kaufen und fahren, bis es auseinanderfällt. Akkus im Up sind ich zwar kein Hightech, 1000 Ladezyklen schaffen die aber sicher. Wenn die Akkus hin sind, kannst die Karre verschrotten. Ein Defekt an der Elektrik und jegliche mögliche Ersparnis ist hin. Die Verbrenner scheinen sehr robust zu sein, 150tkm scheinen gar kein Thema zu sein. Bis der eUp all in eine bessere Umweltbilanz hat, als die Verbrenner dauert es länger, als Du das Auto je fahren wirst.

      Wenn Du bisher noch keinen Kostenvergleich gemacht hast, frag ich mich, woher der Wunsch kommt. E-Mobilität wird ja grad extrem gehypt. Ich glaube, wenn Du Dich erstmal umfänglich informierst, bleibst Du beim 8 Jahre alten Up, oder steigst, wenn das Umweltargument kein Feigenblatt ist, aufs Radl um.