Ölwechselintervall Eco UP!

      Ölwechselintervall Eco UP!

      Moin,
      Bislang hab ich den Ölwechsel immer Jährlich gemacht. Mittlerweile bin ich schon ein halbes Jahr drüber und er hat seitdem 20tsd Km mehr auf dem Tacho. Im moment fehlt mir die Zeit, daher hab ich erstmal nur etwas Öl nachgekippt. Was mich aber immer stört ist das das Öl beim Wechseln noch so gut ausschaut. Von meinen vorigen Autos Benziner und Diesel kenne ich es das da ne schwarze Brühe rauskommt. Aber beim CNG ist es noch bernsteinfarbend. Und jetzt wieder beim abwischen des Ölstabes war es nur Gelb im Tuch.
      Kann man da ruhigen Gewissens das öl 2 Jahre drin lassen oder muß man sich Gedanken um zersetzte Additive machen? Ich finde es so schade das gut aussehende Öl zum entsorgen zu bringen.

      Gruß

      Sebastian

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      Moin,

      also erstmal viel fahren und dann wahrscheinlich auch Langstrecke,
      ist schon mal gut für den Motor ( und das Öl ).

      Dass das Öl bei CNG betriebenen Fahrzeugen heller ist,
      ist normal und aber gleichzeitig auch gut.

      Was für Öl hast du den drin, zufällig 05W30 !?

      Ich würde in diesem Fall sagen,
      das das alles halb so wild ist. ;)

      MfG

      TechniX

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „TechniX“ ()

      Ja genau, ich hab das 5W30 drin. Jetzt zwar keine besondere Marke aber nach VW Spezifikationen freigegeben. Da ich etwas außerhalb der Stadt wohne gibt es auch selten Fahrten unter 10km.
      Gibt es denn Bauteile im Motor die sensibel auf schlechtes Öl reagieren? Sachen wie Turbolader oder Steuerkette gibt es ja nicht.

      Also ich halte es wie folgt:
      vorgeschrieben ist 15tkm oder ein Jahr.
      Bislang waren immer zuerst die km voll, an die habe ich mich aber auch (ungefähr, jetzt nicht auf den Meter genau) gehalten.
      Nach meiner Beobachtung aus dem Golf TGi wird das Öl im Gasbetrieb schon deutlich wärmer als unter Benzin - Betrieb, beim Golf macht das bei gleicher Fahrweise ca. 5 Grad aus. Dabei haben wir beim Golf auch Extremwerte schon gehabt mit 125 Grad (Dauervollgas .... :D ). Das wird also beim Eco nicht viel anders sein (ok, der hat keinen Turbo).

      Seitdem der Eco aus dem Garantie-Zyklus draußen ist, machen wir alles selber an dem Auto, insbesondere natürlich den Ölwechsel. Der kostet dann 25 € fürs Öl (Total Ineo 5W30 MC3) und 7 € für den Filter und ne halbe Stunde Arbeit.
      Das bekommt der Eco von mir gerne für seine zuverlässige Arbeit. Ob das jetzt zwingend notwendig ist oder ob VW da großzügige Reserven eingerechnet hat, ist mir eigentlich egal.
      Wer mal einen Motor mit Ölschlamm - Ablagerungen gesehen hat, versucht das sicher zu vermeiden.

      Viele Grüße
      Huia

      "Wenn ein Mann einer Frau die Autotür aufhält, ist entweder das Auto neu oder die Frau" Zitat von H. Ford

      Ja genau,
      schön Ergänzung von Huia.

      Na klar ist neues Öl besser als altes,
      aber gerade bei dem von Dir verwendeten 5W30 und wenig Kurzstrecke,
      kommt es mMn. auf ein paar TKm / Monate mehr oder weniger nicht so an!

      MfG

      TechniX

      @TechniX
      Ja, klar, einen Glaubenskrieg würde ich deswegen nicht anfangen, aber lass uns mal rechnen:
      wenn man jeden Service 2.500 km überzieht braucht man schon 6 Services um einen gespart zu haben, das heißt, ca. alle 100tkm spart man 30 € .....
      VW wird da sicher einiges an Reserven mit drin haben, da bin ich mir sicher, die müssen ja auch ein Jahr lang Kurzstrecke damit berücksichtigen, und das hat mein Eco jedenfalls nicht.
      Zusammenfassend:
      Das Auto bleibt nicht sofort defekt stehen, wenn man auch 20tkm oder 2 Jahre mit dem Öl rumgondelt, aber reich wird man deswegen auch nicht ....

      "Wenn ein Mann einer Frau die Autotür aufhält, ist entweder das Auto neu oder die Frau" Zitat von H. Ford


      @ Huia

      Da hast Du was falsch verstand bzw. interpretiert.

      - Mir ging es nicht ums Geldeinsparen.

      - Auch habe ich nicht geschrieben,
      dass man den Ölwechsel immer rauszögern soll.
      Es ging hier vorrangig um sebi68 sein Fall,
      dass er unter angegebenen Bedingungen mal einen Ölwechsel später durchführt.

      ;-)

      MfG

      TechniX


      Nee, das war mir schon klar, aber ich denke halt, wenn es finanziell nichts ändert, oder nicht großartig, dann kann man es auch machen, wenn es fällig ist. Paar Meter hin oder her stören nicht, das ist klar.

      Alles gut!

      "Wenn ein Mann einer Frau die Autotür aufhält, ist entweder das Auto neu oder die Frau" Zitat von H. Ford

      Vielen Dank für die vielen Antworten. Mir geht es da eher um Verschwendung von Ressourcen, und da schien es mir nur etwas komisch ein Öl zu entsorgen das noch so gut ausschaut. Aber wenn ich etwas Zeit überhabe werde ich es mal wechseln. Mit dem Golf TGI hab ich auch schon geliebäugelt als nächstes Auto, aber ich traue den Direkteinspritzern nicht. Da wird es wohl eher ein Plug-In Hybrid. Aber da hab ich mich noch auf kein Modell festgelegt.

      Die Alterung des Öls kannste beim Gaser nicht an der Farbe festmachen.
      Die Belastung ist thermisch oft deutlich höher als beim Benziner.

      Ressourcenverschwendung wäre, den Motor vorzeitig zu töten durch extremes Überziehen der Wechselintervalle.

      Das mit der thermischen Belastung halte ich für ein Gerücht. Die ganzen Aussagen wie Benzin kühlt den Motor und so sind widerlegt. Ich würde sogar behaupten das er auf Gas kühler ist, da die Leistung ja geringer ist.
      Was mir mehr Sorgen macht ist die Zersetzung der Additive.

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      Also mal um ein paar Woche überziehen, geschenkt - länger wollte ich das aber nicht riskieren. Vielleicht arbeite ich einfach zu hart für mein Geld oder liebe unsere beiden Autos zu sehr.
      Mir fällt im Leon TGI aber auch auf, dass die Öltemperatur höher geht, als ich das von früheren, konventionellen Verbrennern gewohnt bin. Öl allein nach dem Aussehen zu beurteilen, halte ich persönlich für Nonsens. Und ja, mir fällt das auch immer auf, dass das Öl vomm ersten bis zum letzten Tag saumäßig gut aussieht - das sagt aber eben noch nichts über seine noch übrigen Schmiereigenschaften aus. Dazu müsstest du das alte Öl untersuchen lassen, dann hätten wir alle Gewissheit ^^

      Wenn es ein EcoBoost-Motor von Ford wäre, wäre die Antwort auf deine Eingangsfrage einfacher: Auf KEINEN Fall länger fahren!

      “Ist die dunkle Seite stärker?” –
      “Nein. Nein… nein. Schneller, leichter, verführerischer.” (Meister Yoda)


      Zu tun was du willst
      ist Freiheit.
      Zu mögen was du tust
      ist Glück.




      https://futurzwei.org/article/862
      www.gibgas.de
      www.cng-club.de
      https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20170428_OTS0237/gas-geben-fuer-den-klimaschutz

      Die Gesamtverbrennungtemp. ist nicht höher, aber der Zeitpunkt des Temppeaks ist ein anderer, zumal es ja letztlich alles vom Benziner abgeleitete Motoren sind, die nicht optimal sind für Gas.
      Jedenfalls kommt hinten am Kat mehr Temperatur an und dieser ist nur in einem kleineren Fenster wirksam als beim Benziner und muss somit ohnehin hochwertiger/besser in Schuss sein.

      Nicht grundlos hat VW bei den Gasern auch Wasserpumpen mit größerem Fördervolumen verbaut als beim vergleichbaren Benziner (siehe Up Sauger).

      Auch kann man einfach die Farbe der Zündkerzen sich anschauen und sehen, dass dort mehr Hitze ankommt (immer weiß).

      Die fruchtbaren Daten sind leider im abgeschalteten Erdgasfaher-Forum versackt.

      Jedenfalls kann man beim Gaser nicht an der Farbe sehen, wenn das Öl stark in seinen Eigenschaften nachlässt.

      Der Golf TGi hat eine werksseitig eingebaute Öltemp-Anzeige (@Frosch bestätigt das oben für den Leon TGi auch).
      Ich hatte auf längeren Urlaubsfahrten schon öfters beobachten können, wenn das Gas ausgeht und er auf Benzin umschaltet, dass bei gleicher Fahrweise (Fahrt wurde unverändert fortgesetzt) die Öltemp min. 5 Grad nach unten geht auf Benzin. Bei forscher Fahrweise ist es eher mehr.
      Magst es mir glauben oder nicht - ich habe aber keinen Grund, hier irgendeinen Scheixx zu erzählen. Dazu ist mir meine Zeit zu kostbar ....

      Nicht umsonst hat VW bei den Gasmotoren einige Änderungen vorgenommen ggüber den Benzinern: @gato311 hat ja oben schon berichtet, auch sind die Auslassventile innen gekühlt (Natrium?) und die Ventilsitze gehärtet. Ich meine, das ist nicht nur am Golf so, sondern auch beim Up?!
      VW verlangt also nicht einfach nur mehr Geld für den Gaser, bisschen was ist schon auch anders.

      "Wenn ein Mann einer Frau die Autotür aufhält, ist entweder das Auto neu oder die Frau" Zitat von H. Ford

      Hallo,

      ich bin vom LPG nun neu auf CNG umgestiegen, im e39-forum gab es tausende Öl-Threads wobei von dortigen Motoreninstandsetzern anstelle 5W-30 immer ein 5W-40 empfohlen wurde, man findet dort auch insbesondere Fotos von Ablagerungen etc.

      Bei meinem Mii steht bei 189 tkm ein großer Service an, neben Zahnriemen + WP auch Ölwechsel etc. Der Vorbesitzer hatte nach Neukauf des Fahrzeugs Motoröl zum Service beim Seat-Händler mitgeliefert, weil er nicht das vorgeschrieben Motoröl haben wollte, steht auch auf den Rechnungen.
      Letzte Jahre wurde ein LM 4100 5W40 verwendet, welches laut Hersteller auch ideal für Gasmotoren sein soll.... Motor läuft mit aktuell 188 tkm einwandfrei.

      Ich habe gerade mal auf der LM Page mit Angabe HSN / TSN geschaut, dort wird auch zu meinem Fahrzeug was anderes mit Freigabe Porsche A40 angeboten.

      Öl dieser Spezifikation habe ich von einem anderen Anbieter im 5er BMW V8 LPG zwischen 178-310 tkm gefahren, no problem.
      Wechselintervalle nicht gemäß Serviceanzeige rund 18 tkm, sondern 1 mal im Jahr so 22-25 tkm wobei ich zwischen den Intervallen jeweils nur einen halben L nachfüllen musste.

      Alles gut, ich bin auch der Meinung man sollte Ölressourcen nicht verschwenden.

      Mir mangelt es nicht an Kleingeld, aber ich werde dieses aus Überzeugung auch im Mii verwenden, der Preis beträgt aktuell 17,- € für eine 5 L Kanne.

      Gruß
      Christian

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      Echt ?

      Ich kenne einen VW-Händler im Ruhestand der bei meinem Arbeitgeber als Messeverkäufer Reisemobile aushilft.
      Er meinte das mit der Sichtprüfung wäre nicht optimal, bei diesem km-Stand besser komplett neu.

      Ich habe geplant, Komplettsatz im Aftermarket zu kaufen, z.B. ein Kit von Conti.
      Dann hätte ich erstmal Ruhe, zumal mich der Wechsel / Arbeitsaufwand aktuell nicht allzuviel kostet.

      Welche Wechselintervalle gelten für Aftermarket-Ersatzteile ?

      Gruß
      Christian



      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von „christian.k“ ()

      Ich kann @gato311 nur zustimmen. So steht es in der Betr.Anleitung geschrieben.

      Bzgl. Öl denke ich, kann man einen LPG betriebenen Motor nicht mit einem CNG - Motor vergleichen.
      Die Ablagerungen beim LPG dürften doch deutlich höher sein als beim CNG ..

      Wobei ich prinzipiell ein Öl mit etwas höheren Viskositätsreserven im Hochtemperaturbereich prinzipiell schon sinnvoll finde, da CNG - Motoren schon im Öl etwas heisser werden.
      Aber: unser 68 PS - Saug-Floh kommt wohl auch mit einem 5W-30 aus.
      So verwende ich es seit 135tkm Edit: doch schon 140tkm im Eco und seit ca. 90 tkm im Golf TGI (der als Turbo schon recht viel Temperatur ins Öl gibt)

      "Wenn ein Mann einer Frau die Autotür aufhält, ist entweder das Auto neu oder die Frau" Zitat von H. Ford

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Huia“ ()

      Ich halte öltechnisch CNG und LPG von den Anforderung schon im Grundsatz für durchaus vergleichbar, jedenfalls deutlich mehr als im Vergleich zu Benzinern oder gar Diesel.

      Insbesondere auf ein schwefelarmes Öl ist wohl besonders zu achten, zumal der Kat. beim Gaser deutlich effizienter sein muss, da er nur in einem kleineren Temperaturfenster voll arbeitet.

      Der große Unterschied ist, dass der Motor im Up in der CNG Variante dafür ausgelegt ist im Gegensatz zum nachgerüsteteten LPG Motor. Selbst das, was die Autohersteller an LPG "ab Werk" anbieten bzw. mal angeboten haben ist nicht vergleichbar mit einem CNG-Fahrzeug ab Werk, insbesondere nicht mit dem in Rede stehenden Motor.

      Ich kenne die Nachrüstlösungen bzgl. CNG aus Argentinien seit Mitte der 90er selbst ganz gut. Da hat man mit den gleichen Problemen zu kämpfen wie hierzulande bei den LPG-Nachrüstungen.

      Zwar dürfte der ZR-Wechsel kein Hexenwerk sein, wenn man den Leitfaden liest. Da das aber so gut wie nie eine Werkstatt an dem Motor macht, ist bei nur etwas Zeitdruck das Risiko für fatale Fehler deutlich höher als beim 12000sten Zahnriemen für eine Maschine, wo das dauernd fällig ist.

      Man muss auch bedenken, dass die Last von Nocken und Ventiltrieb bei dem Motor viel geringer ist als z.B. bei einem Pumpe-Düse Diesel, wo ich auch ungern die (vorhandenen) Intervalle groß überziehe.

      Ich fahre übrigens auch im Regelfall 5W40 Öle, die auch für die PD-Motoren geeignet sind, weil die wohl etwas mehr Reserven bei hohen Scherkräften im warmen Zustand bieten. Aber 5W30 mit Freigabe wird auch nicht schaden.

      Ich würde aber schon alle 15000 km das Öl rauswerfen. Beim Gaser wird es ja nicht dunkel. Man kann ihm nicht ansehen, wann es von den Additiven her durch ist und es kostet fast nichts.

      Bisher haben sich überzogene Ölwechsel bei mir persönlich auf die lange Zeit gerächt in Form von zusätzlichem Verschleiß z.B. an Turbo oder Ketten z.B. für die Ölpumpe, Ölpumpe selbst im Vergleich zu gleichen Motoren mit häufigerem Wechsel, allerdings immer erst deutlich über 300000 km (z.B. bei PD-Dieseln).

      Wenn man die Autos so lange nicht hält, ist es natürlich Wurst.