Sportfahrwerk Erfahrungen

      Sportfahrwerk Erfahrungen

      Gibt es Erfahrungen zu Sportfahrwerken? Hier lese ich nur Beiträge zu Federn oder Gewindefahrwerken. Von Vogtland gibt es ein Sportfahrwerk mit angegebener Tieferlegung 40mm. Ist preislich erheblich günstiger als ein Gewindefahrwerk...

      Ich würde bei meinem TSI gerne ein agileres Einlenkverhalten und ein sportliches Mitlenken der Hinterachse und deutlich weniger Untersteuern haben - geht das beim up! überhaupt mit einem Fahrwerksupgrade?

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      Du kannst Fahrwerkstechnisch schon einiges erreichen. Die Straßenlage verbessert sich definitiv. Der Kurze Radstand und die einfache Konstruktion setzen dem aber Grenzen.

      das Gewindefahrwerk ist halt anpassbar, grade in verbindung mit Domlagern vom Polo 6n und Federtellern vom Ibiza Cupra kannst du ein sehr ausgewogenes Straßenlage/Optik/Komfort Paket schnüren.

      Ein Sortfahwerk ist da etwas beschränkter aber definitiv besser als Federn mit Seriendämpfern.

      zusätzlich kann man noch einige Lager/Buchsen tauschen, Stabis etc.

      Gruß Fabs :thumbup:

      Die Gewindefahrwerke haben ggü. einem Sportfahrwerk also Vorteile bzgl. Komfort und Optik. Ein Stabi würde der Hinterachse sicher gut tun, gibt es aber nicht oder? Es gibt stärkere für die Vorderachse, damit würde ich das Untersteuern vermutlich noch verstärken.

      Hat jemand ein Bilstein B12 oder Vogtland Sportfahrwerk verbaut?

      Gibt dann noch die Buchsen vom WRC Polo, hab ich zu liegen aber noch nicht verbaut, soll beim Bremsen Stabiler werden.

      Hinten Etwas breitere Spur bringt wohl nochein bischen Stabilität.

      etwas weniger untersteuern btingt das Fahrwerk, bessere Reifen. Ansonsten kann man es üben wie driften :D

      Gruß Fabs :thumbup:

      Von 0 - 40 mm kann man Federn nehmen.
      Wenn Du noch weiter runter willst, dann mußt Du schon ein Gewindefahrwerk nehmen.

      Ich habe ein Gewindefahrwerk von TATechnix. Kann da aber noch nicht viel zu sagen, bin da noch nicht viel mit gefahren.
      Habe es auf 70 mm runter geschraubt. Habe Dienstag einen Tüvtermin, dann weiß ich mehr.

      Gruß
      Michel
      :thumbup:

      Mir geht es primär um die Verbesserung des Fahrverhaltens, für mich muss er nicht unbedingt besonders tief. Daher auch der Gedanke mit dem Sportfahrwerk, damit hoffentlich weniger Untersteuern und Wanken zu haben.

      BTSI schrieb:

      Ich würde bei meinem TSI gerne ein agileres Einlenkverhalten und ein sportliches Mitlenken der Hinterachse und deutlich weniger Untersteuern haben - geht das beim up! überhaupt mit einem Fahrwerksupgrade?

      Egal für welches Zubehörfahrwerk du dich entscheidest, im Hinblick auf Einlenkverhalten und weniger Untersteuern werden alle Fahrwerke den Serienkomponenten überlegen sein.

      Das mit der "mitlenkenden Hinterachse" bedarf größerer Eingriffe in die Fahrwerksgeometrie und ist beim Up! - entsprechend seines Verwendungszwecks - vom Hersteller nicht gewünscht.

      Natürlich gibt es Mittel & Wege soetwas zu erzwingen, aber im Ernstfall fehlen dir dann die nötigen Reserven, daher gibt es von mir hier auch keine Hinweise dazu.


      Bzgl. Untersteuern: mit Gewindefahrwerk + 215er Bereifung rundum hat ein 90ps Up! überhaupt kein Untersteuern mehr :D

      Ich bin Dank APR auch nicht mehr bei Serienleistung ;)

      Du hast ja wirklich alles verbaut, was gut ist. Hat es sich aus deiner Sicht gelohnt und entspricht das Fahrverhalten deinen Erwartungen? 215/35R17 plus KW V1 stelle ich mir ziemlich hart vor - aber mit viel Grip.

      Ich könnte mir vorstellen, dass ein UHP Reifen und dann noch im richtigen Format den größten Hub bringt.

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von „BTSI“ ()

      Ich habe nun schon das 2. Zubehör Fahrwerk verbaut.
      1. H&R Federn mit Bilstein B8 Dämpfer => Straff aber trotzdem ausgeglichen/komfortabel, mitlenkendes Heck beim schnellen Einlenken
      2. Eibach Pro Street S (KW V1) => deutlich weicher als 1. Kombi, neutrales Fahrverhalten, eher untersteuernd, bei meinem Fahrstil nicht im kompletten Tüv Bereich Fahrbar, da es sonst schleift (zu weich)
      Die Kombination aus Eibach mit Polo WRC Domlager und UHP Reifen (195/50R15) oder Michelin PS4(205/40R17) ist absolut nicht fahrbar, das Fahrwerk ist dann viel zu weich für den vorhanden Grip und man schleift das ganze Radhaus vorne weg.

      Fürs sportliche Fahren also eher H&R+ Bilstein oder wahrscheinlich auch ein B14 aber fürs gemütliche tiefer Fahren im Alltag ein KW oder seine Zwillinge.

      Gruß Robin :)

      BTSI schrieb:

      Hat es sich aus deiner Sicht gelohnt und entspricht das Fahrverhalten deinen Erwartungen? 215/35R17 plus KW V1 stelle ich mir ziemlich hart vor - aber mit viel Grip.

      Fahrdynamisch bin ich mit der Kombination aus Fahrwerk und Bereifung wunschlos glücklich.

      Für mein Empfinden absolut Alltags- und Langstreckentauglich, allerdings meide ich auch miserable Straßen bzw. grobes Kopfsteinpflaster von Natur aus.

      Bin in den ersten Monaten das Fahrwerk fast auf Serienhöhe gefahren, da war es vom Fahrverhalten her beeindruckend und m. E. am stimmigsten.

      Bei mir steht auch als nächstes der Tausch des Fahrwerks an. Andere Reifen werden nächste Saison fällig.
      Reifen werden in original Größe Hankook Ventus S1 Evo.
      Fahrwerk höchstwahrscheinlich Bilstein B12 ProKit.

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      Habe TATechnix verbaut und 70mm runter gedreht.
      Vorne 7x17 mit 195/40 R17 und hinten 9x17 mit 225/35 R17

      Der Prüfer vom TÜV war der maßen begeistert, der wollte gar nicht mehr aus meinem Auto aussteigen.
      Er meinte, so ein schönes strammes aber konfortables Fahrwerk hat er lange nicht gefahren.

      Gruß
      Michel
      :thumbup:

      Hallo BTSI,

      bevor du viel Geld verbrennst und hinterher ein Fahrzeug hast das nur vor der Eisdiele schneller aussieht empfehle ich dir das Buch "Fahrdynamik in Perfektion: Der Weg zum optimalen Fahrwerks-Setup". Da stände dann auch drinnen, warum große Felgen dich langsamer machen. Das Buch ist nicht für Ingenieure geschrieben und leicht verständlich.
      Du könntest z.B. damit anfangen den Reifendruck vorne um 0.2 bar zu erhöhen und hinten zu verringern um festzustellen ob dir das schon ausreicht um das Untersteuern zu verringern.

      Gruß Steffen

      @ Revolution: Nein ich verwechsele das nicht. Untersteuern bedeuted, dass die Schräglaufwinkel an der Vorderachse größer sind als an der Hinterachse damit neigt das Fahrzeug zum Kurvenaußenrand, beim Übersteuern eben umgekehrt.
      Serienmäßig ist vorne der Druck niedriger als hinten, das unterstützt das untersteuernde Eigenlenkverhalten, da die Schräglaufsteifigkeit der Reifen auch vom Reifendruck abhängt. Das würde z.B. auch in den Buch beschrieben. Genauso wie Spurweite, Sturz und Stabis das Eigenlenkverhalten beeinflussen, dazu muss man sich nur den Smart 1 anschauen, bei dem alles gemacht worden ist damit er nicht übersteuert.

      Gruß Steffen

      Also ich denke trotzdem, dass ein etwas geringerer Reifendruck vorne und etwas erhöht hinten eher die Lösung sind.

      Ganz einfach weil hier wohl eher der reine Grip des Profils das Problem ist, bevor hier die Schräglaufsteifigkeit ins Gewicht fällt.

      Steffen_k schrieb:

      Serienmäßig ist vorne der Druck niedriger als hinten, das unterstützt das untersteuernde Eigenlenkverhalten, da die Schräglaufsteifigkeit der Reifen auch vom Reifendruck abhängt.

      Dann poste doch bitte mal was bzgl. Reifenluftdruck bei Dir im Handbuch steht.

      Bei mir ist es sowohl beim Up! als auch beim Citigo genau andersherum.

      mehr Luftdruck = weniger Reifenauflagefläche / weniger Haftung

      weniger Luftdruck = mehr Reifenauflagefläche /mehr Haftung

      Bei einem Straßenreifen mit gesundem Luftdruck ist die Schräglaufsteifigkeit ein völlig vernachlässigbarer Faktor.

      whiterider schrieb:

      Aber stimmt schon, wenn du ein mitlenkendes Heck wünscht, Druck hinten erhöhen.


      Ein Tier läuft plötzlich auf die Straße und der TE muss ausweichen. Es folgen Vollbremsung + ein instinktiver grober Lenkimpuls. Die Gewichtsverteilung im Ruhezustand liegt bei 61% zu 39%. Im Moment der Bremsung bei ca. 80% zu 20%.

      Wieviel Haftung hat in diesem Fall ein Vorderachsreifen mit z. B. 2,4bar der mit 400kg auf den Asphalt gepresst wird gegenüber einem Hinterachsreifen mit z. B. 2,8bar der mit nur 100kg belastet wird?

      Solche Vorschläge können im Ernstfall richtig gefährlich werden!

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von „Revolution“ ()