Ölverbrauch

      Das kann ich mir bei den herstellergestützten Werkstätten - und damit meine ich nicht nur Volkswagen - nicht vorstellen. Bei kleinen Krautern durchaus, aber nicht in den Größenordnungen.

      up!gefahren - up!gedreht - up!gefeiert - up!gegangen

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      Ich rede gerade von den Vertragswerkstätten.

      Die haben besseres zu tun, als irgend welche Mengen genau abzurechnen, die doch niemand wirklich überprüfen kann.

      P.S.
      Da werden ganz andere Mengen von Betriebsflüssigkeiten einfach mal weggetan oder berechnet, obwohl nicht genutzt, weil Standard.

      @born_hard

      Wieviel hast du früher an Öl gebraucht?
      Theoretisch darf er auch 1 Liter auf 9.000 Kilometer brauchen, wenn der Motor aber bisher wesentlich weniger verbraucht hat, stimmt vermutlich etwas nicht.
      Welche Farbe hat dein Abgas, wenn es aus dem Auspuff kommt? Hast du hellen Ölschaum am Öleinfülldeckel?

      “Ist die dunkle Seite stärker?” –
      “Nein. Nein… nein. Schneller, leichter, verführerischer.” (Meister Yoda)


      Zu tun was du willst
      ist Freiheit.
      Zu mögen was du tust
      ist Glück.




      https://futurzwei.org/article/862
      www.gibgas.de
      www.cng-club.de
      https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20170428_OTS0237/gas-geben-fuer-den-klimaschutz

      Wobei: 1 Liter auf 10.000 km (ich runde etwas auf) ist ja auch nur 0,1 L pro 1000 km und das ist i.O.
      Mein BMW hat das (wie @gato311 schreibt) auf 1000 km genommen und da hat man auch gesagt, das braucht er halt.
      Aber unsere Ups nehmen eher etwas weniger als 0,1 L pro 1000 km. Ich muss zwar auch etwas nachfüllen zwischen den Intervallen, aber vor allem auch, weil ich immer schaue, dass das Öl möglichst am oberen Strich ist.

      „Blinder Respekt vor Autoritäten ist der größte Feind der Wahrheit.“ A. Einstein

      Huia schrieb:

      ...weil ich immer schaue, dass das Öl möglichst am oberen Strich ist.

      In den Sommermonaten verfahre ich auch so, in den Wintermonaten hingegen versuche ich den Ölstand etwa mittig zu halten.

      Hat den Vorteil, dass ca. 0,5l weniger Motoröl im System sind und die Öltemperatur schneller ihren Sollwert trotz tiefer Temperaturen erreicht.

      Werte Forumkollegen,
      ich bin sicher das beste Beispiel, wie man es sicher nicht macht und trotzdem fährt mein EcoUp gleich gut und mit dem gleichen Verbrauch, wie noch vor 5 Jahren und 120.000km.
      Ich wechsel selber alle 30.000km das Öl selber und habe immer noch die ersten Zündkerzen verbaut. Ich war auch noch NIE BEIM SERVICE! Also ich habe sowohl den Ölwechselintervall verdoppelt als auch das Zündkerzenintervall (habe diese bei 60.000 mal begutachtet und werde dies jetzt gleich mal wiederholen und ggf tauschen). Das mit den Zündkerzen habe ich von einem Klärgasanlagenbetreuer. Der Motor der Klärgasanlage benötigte auch alle 3000 Betriebsstunden neue Zündkerzen. Der Betreuer machte daraus eine Zündkerzenbegutachtung und Reinigung mit Nachstellung des Elektrodenabstanden und zack, er tauschte sie im Schnitt nur noch alle 15000 Betriebsstunden. Und Klärgas ist wirklich ein grausiges Zeug. Und bei meinem Up wären 60000km ca. 1000 Betriebsstunden..hmm --> ?? Der Klärgasmotor (mehr oder weniger ein normaler Volvo LKW-Benzinmotor) fährt aber laut Anlagenhersteller 3000 Volllaststunden mit den gleichen Kerzen oder wie der jetzige Betreiber 15000 Stunden..also quasi 900.000km bei meinem Fahrprofil

      Man muss sich ja im klaren sein, dass die Intervalle für ALLE FÄLLE gelten müssen, d.h. auch der brutalsten Oma, die den mit Drehzahlbegrenzer beim Losfahren in der Stadt bewegt. Wenn man, wie ich, den Up zum Pendeln benützt und täglich so 2x50km bei ca. 3000U/min rauffährt, hat das ganze Auto pro Motorumdrehung ja 2-3mal weniger "gesehen" als bei Stadtbetrieb. Auch die Öle (glaube zu wissen, dass laut Hersteller normales 5w40 für 30t-45km und 5w30 für 45-75tkm ausgelegt ist, nur der Auto-Hersteller garantiert weniger wegen Ölverlust etc.) sind nicht das Problem, sondern dass man halt bei 3,4l und 15tkm immer noch irgendwo im sicheren Bereich sein wird. Auch mein vorheriges Auto (Skoda Fabia 1.9l und 64PS) hatte so über 300.000tkm immer ohne Probleme überstanden.
      Davor wurde alles andere Defekt (Klimakompressor, Lautsprecher, Radlager, etc.)

      Meiner Meinung nach (ja ich bin kein Fachmann aber sehr interessiert): wenn man nur einen Sauger hat, ist das Öl ziemlich egal. Auch ein gewisser Verbrauch ist gut und auch normal, wie oben gesagt die 0,1l auf 1000km. Locker bleiben ;)

      @Techniker93
      Sicher, die Autokonzerne müssen die Intervalle nach den ungünstigsten Annahmen treffen.
      Aber:
      das eigene Auto so zu vernachlässigen, straft einen meist selbst dadurch, dass es dann mal nicht läuft, wenn man es unbedingt braucht.
      Wir sind auf das Auto angewiesen, dass es dann läuft, wenn wir einsteigen. Da will ich nicht zittern.
      Gerade wenn man -wie Du- viel oder alles selber machen kann, ist es doch wirklich wenig Aufwand, weder Zeit noch Geld, beim Up 3,4 Liter Öl zu kaufen(im Netz ca. 5 € pro Liter) , einen neuen Filter (10 € ?), und die halbe Stunde Zeit. Natürlich habe ich dabei auch schon gesehen, dass das Öl nach 15.000 km noch recht gut aussieht (Augenschein).
      Bei den Kerzen muss ich Dir aber widersprechen: im Umbaubereich habe ich dokumentiert, wie unsere Kerzen nach 60tkm ausgesehen haben. Die waren deutlich in Mitleidenschaft gezogen. Unser Eco läuft / lief auch eher im Langstreckenbereich (derzeit 5,5 Jahre / 125tkm).
      Die werde ich wieder nach exakt 60tkm rausziehen, wenn ich ihn dann noch habe.
      Sind ja auch nur ca. 20 € für alle 3 Kerzen.

      Ich mache es also anders und "bedanke" mich beim Auto für die unproblematische Zeit des Transports durch regelmäßige Wartung.

      „Blinder Respekt vor Autoritäten ist der größte Feind der Wahrheit.“ A. Einstein

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      Techniker93 schrieb:

      glaube zu wissen, dass laut Hersteller normales 5w40 für 30t-45km und 5w30 für 45-75tkm ausgelegt ist

      Das stimmt so nicht. Der Grund, warum Du trotz der verdoppelten Intervalle keine Probleme hast liegt in deinem Fahrprofil.

      "Langstrecke" im mittleren Drehzahlbereich ist so ziemlich das Beste für die Haltbarkeit eines Motors.

      Nimmt man Up/Citigo/Mii von Pflegediensten die ausschließlich Kurzstrecke fahren, fast nie auf Betriebstemperatur kommen und viel Kraftstoff- und Kondenswassereintrag im Motoröl haben, stehen solche überzogenen Wechselintervalle einer langen Haltbarkeit schnell entgegen.

      Im Forum "oil-club" gibt es zudem jede Menge Frisch- und Gebrauchtölanalysen von Laboren die genau aufzeigen, wann ein Motorenöl "tot" ist und keine chemischen Reserven mehr bietet. Je nach Fahrprofil/Motoröl/Motor kann dies auch schon bei weniger als 10tkm der Fall sein.

      Der Fahrzeughersteller garantiert bzw gewährleistet mit den Wechselinterwall bestimmter Teile und Flüssigkeiten die Funktionsfähigkeit des Fahrzeugs unter allen Bedingungen bis zum nächsten Service.
      Sicherlich ist eine Zündkerze nicht kaputt wenn sie nicht nach der entsprechenden Laufleistung ersetzt wird. Das gilt auch für alle anderen Teile.
      Keiner wird gezwungen mit seinem Eigentum irgend einen Service zu machen, aber regt euch dann nicht auf, dass in anderen Fällen dann keine Garantie oder Gewährleistung übernommen wird.
      Die paar Groschen sollte schon jeder übrig haben und wenn ich die Zeit gegenrechne und das Material, was man ja dennoch kaufen muss, dann lohnt sich die Eigenleistung beim UP sicher nicht.

      An die drei oberen Kollegen: wie gesagt, ich bin das beste Beispiel, wie man es NICHT MACHT. Trotzdem wollte ich nur aufzeigen, dass mit ein bisschen Gefühl und Kontrolle man sein eigenes Intervall machen kann. Logisch gehe ich davon aus, dass ich null komma null Kulanz bekommen werde. Allerdings müsste ich so 2 mal im Jahr ein Service ausmachen und mir einen Leihwagen besorgen. Und wer weiß, wie gut das Auto da gepfleegt wird. Ich mache zusätzlich bei einem Ölwechsel ja 10 andere Dinge mit, wie Erdgastanks befetten, Rost entfernen und mit Unterbodenschutz versiegeln, alle Fahrwerksgummis mit Silikonspray einsprühen (speziell auch die Antriebsmanschetten) und natürlich eine komplette Besichtigung aller Teile. Gar keine Pflege ist wieder was anderes, aber beim Up die 15tkm-Intervalle sind halt echt nur wegen dem kleinen Ölvolumen und des zu schlimmsten anzunehmenden Kunden. Für mich einfach unbrauchbar. Sowohl das Öl als auch der gleiche Filter halten bei anderen Modellen ja doppelt so lange. Bin mir sicher, dass bei meinem Fahrprofil das Öl genauso 45tkm halten würde, aber da ist es doch die Liebe zum Auto.
      Wegen der Zündkerze wollte ich nicht sagen, dass die Konzerne doof sind oder so, sondern nur das man mit ein bisschen Nachdenken es auch anders machen kann und nicht davon ausgehen muss, dass bei Langstreckenprofil der Motor nach 60001km davon stirbt. Deshalb das wirkliche Beispiel mit dem Klärgasmotor. Das ähnliche wegen dem Ölverbrauch und Wechsel. Ein gewisser Ölverbrauch ist ja gut, finde ich zumindest.

      Dass die Kerzen deutlich länger können als 60000 oder 70000 km, kann ich bestätigen.

      Der Motor ist auch bzgl. schlechtem Öl recht resistent, offenbar auch die Kanäle der Einlassnockenwellenverstellung, wo ich am ehesten ein Problem sehen würde.

      Ich habe schon nen gebrauchten Mii mal gecheckt, der auf 106000 km gerade mal einen Ölwechsel gesehen hatte bei 55000 km. Fur absolut OK ohne erkennbaren extremen Ölverbrauch. (Öl stand unter Minimum bei Übernahme, habe auch genau Minimum nachgekippt und habe ihn dann 25 km getreten, Ölstand blieb gleich, Leistung war da).

      Bei meinem Lupo 1.4 TDI habe ich auch das Öl nur alle ca. 25000-30000 km gewechselt.

      Beim ersten war bei 100000 km der Turbo durch und drückte Öl durch die Welle. Habe den Wagen nach der Reparatur verkauft.

      Beim nächsten ist bei um 160000 km der Turbo gestorben, weil bei Volllast der Ladedruckschlauch gerissen ist. Ich habe es erst nach 1-2 Minuten gemerkt, weil er nicht ganz gerissen ist. Da ist das Gehäuse vom Turbo so heiss geworden, dass es gerissen ist und das Wastegate nicht mehr gang schloss. Welle hat aber kein Öl gedrückt.

      Bei 340000 km haben sich die langen Ölintervalle gerächt. Es riss die Kette, die Ausgleichswelle und Ölpumpe antreibt, weil gelängt, Führung verschlissen und Spanner erlahmt. Habe den Wagen dann verkauft. Zu dem Zeitpunkt war der Turbo noch OK, drückte aber schon sichbar Öl in den Frischlufttrakt...

      Ein anderer Lupo TDI eines Bekannten, der sklavisch alle 15000 km neues Öl bekam, lief auch noch mit 430000 km ohne Probleme an der Kette.

      Möge sich jeder seinen Teil denken.

      Das Ölgeschlampe rächt sich bei gut konstruierten Motoren erst spät, es rächt sich aber irgendwie dann doch.

      Bei Kettenmotoren und Benzin/Diesel ist es wieder was anderes, da wird es schon sein, dass die Lager der Ketten spiel bekommen (durch die Schmutzpartikel). Vor allem der Turbo machts für Intervallüberziehungen auch problematischer.. Aber ein CNG Sauger mit Riemen? Ja ich möchte nicht mehr weiter da Querschlagen, war nur mein Erlebtes mit meinen beiden Autos (Sauger!) und vorallem das mit dem Klärgasmotor und den 3000 Betriebsstunden (a 180.000km bei durchschn. 60km/h) und 15000 Betriebsstunden bei eigenem Intervall durch Reinigung und Pflege. Man muss auch sagen, das Auto hat sowieso ein fixes Sterbedatum und zwar wenn 2024-2025 die Erdgasförderung ausläuft. Dann darf meiner mit dann ca. 300.000km auf die Schrotthalde und wird gegen ein E-Auto ersetzt

      Der angesprochene 1.4 TDI AMF hat auch Zahnriemen zur Nockenwelle. Es ging um die Kette, die die Ölpumpe und Ausgleichswelle antreibt.

      Gut, der Up hat die Ölpumpe direkt über die Kurbelwelle betrieben und gar keine Kette und auch keinen Turbo. Dafür hat er aber eine mit Öldruck betriebene Nockenwellenverstellung. Die scheint zwar recht robust zu sein, aber bei den 1.4er und 1.8 Maschinen ist schon bekannt, dass sich bei den Konstruktionen mal das Sieb vor dem Stellelement zusetzt oder zerlegt. Auch bei BMW kennt man kaputte Vanos wegen zu altem Öl auch gut.

      Der Motor scheint recht robust zu sein, aber bisher ist auch kaum jemand deutlich über 200000 km damit gefahren, erst recht nicht ohne Einhaltung der 15000er Ölwechselintervalle.

      Man weiß es schlicht nicht. Die Erfahrung zeigt aber eben, dass sich sowas doch irgendwann rächt. Ist halt für die meisten Nutzer irrelevant, da sie die Kiste vorher abstoßen.

      Techniker93 schrieb:

      Man muss auch sagen, das Auto hat sowieso ein fixes Sterbedatum und zwar wenn 2024-2025 die Erdgasförderung ausläuft


      Die Überlegung ist richtig. Ich glaube zwar zu wissen, dass die Steuerförderung erst 2026 endet, jedoch ist natürlich nicht gesagt, dass diese nicht villt. doch wieder verlängert wird.
      Das wird davon abhängen, wie das E-Auto bis dahin "dasteht".
      Sorry für OT, weiter mit Ölverbrauch....

      „Blinder Respekt vor Autoritäten ist der größte Feind der Wahrheit.“ A. Einstein

      Mit dem fixen Sterbedatum 2026 für CNG bin ich mir nicht sicher. Die Förderung stand vor zwei Jahren schon mal vor dem Aus. Wenn die Politik die Chancen von CNG endlich in seiner Gänze erkennt, dann wird die Förderung fortgeschrieben werden.
      Der CNG-Club ist da auf alle Fälle dran :)

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      https://futurzwei.org/article/862
      www.gibgas.de
      www.cng-club.de
      https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20170428_OTS0237/gas-geben-fuer-den-klimaschutz