CNG ist der bessere Diesel oder: Fahrverbote, Klimawandel, Treibhausgase, Feinstaubalarm, Stickoxide? Nicht mit CNG ;-)

      Huia schrieb:

      Tja, das ist ein Argument, aber: ich habe in den Zeiten, als es andersrum war auch schon nicht über den Preis argumentiert, sondern über das Thema Umwelt.


      MIch stört weniger der Preis, als die Preispolitik. Als Benzin immer teuer wurde, ging Gas auch hoch, Begründung, Kopplung an den Rohölpreis. Jetzt ist der Preis im Keller und der CNG Preis bleibt da wo er war, als Benzin 1,50€ und DIesel 1,40 gekostet haben.


      Zumal wenn man berechnet, dass 1 kg CNG etwa 1,5 Litern BEnzin entspricht, ist es immer noch billiger.
      Ich fahre mit dem Golf TGi mit 4 kg 100 km weit .....das entspricht ca. 4,50 € pro 100 km.


      Dafür tankst Du mindestens doppelt so oft. Der von mir ab und an bewegte 1.6 TDI nimmt auch nur knapp 5l Diesel. 5€/4,50€... :whistling: Den Umweltfaktor sehe ich ja auch und die Spritkosten beim Up bringen echt niemanden um.

      Frosch schrieb:

      Und mal davon abgesehen kostet das CNG umgerechnet ca. 75 Cent pro Liter ;)
      Schließlich ist der Energiegehalt von CNG höher als der von Benzin und der Verbrauch niedriger. Ich lach mich immer schlapp, wenn ich die LPG-Fahrer schwärmen höre, dass sie so billig fahren.

      Dafür haben die eine ordentliche Auswahl an Fahrzeugen und es gibt gute und praxistaugliche Nachrüstmöglichkeiten. CNG ist, wenn VW wirklich aussteigt, tot.
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      Startup! schrieb:

      CNG ist, wenn VW wirklich aussteigt, tot.


      Das ist leider wahr. Und VW wird aussteigen, die machen nur noch ihr E- Dingens, das will die Politik so und VW hört auf die Politik, die sitzen ja auch im AR vorne mit drin.

      Oft an die Tanke muss man, insbesondere mit dem Up. Aber mich stört das nicht, ich kann mir aussuchen, wann ich an die Tanke gehe und muss mich nicht abend in die lange Schlange stellen, weil der Preis gerade wieder um 2 Cent gesenkt wurde, sondern kann zu normalen Zeiten tanken, weil der CNG - Preis absolut nicht schwankt.
      Vorteil des häufigen tankens, gerade erst gestern wieder so gemacht: ich kann im Kleingeldbereich "krustern" und zusammenkratzen, was noch so im Münzfach ist, das reicht zum Volltanken. (12 €)
      Mach das mal mit Deinem Diesel! :D

      Aber in der Tat rate ich derzeit keinem dazu, einen CNG zu kaufen, weil die Lage zu unsicher ist. Ich rate dazu, derzeit gar keine neue Karre zu kaufen, sondern die Vorhandene weiter zu fahren bis man wieder klarer sieht. So handhabe ich es jedenfalls.

      Es wird einem der praktizierte Umweltschutz nicht leicht gemacht .... :/

      „Blinder Respekt vor Autoritäten ist der größte Feind der Wahrheit.“ A. Einstein

      Ob VW wirklich aussteigt, werden wir sehen, Herr Diess ist ja schon mal auf der Abschussliste. In anderen Ländern gibt es CNG auch von anderen Herstellern ;)
      Aber grundsätzlich bin ich derzeit froh, dass wir gerade kein neues Auto benötigen, mir geht es da so wie dir @Huia, ich wüsste nicht, was ich derzeit machen würde. Wir sind gerade an einer größeren politischen Aktion von Gemeindeebene bis hin nach Brüssel, um CNG voranzubringen. Bin gespannt, was passieren wird.

      @Startup!
      Was den CNG-Preis angeht, genieße ich den lange stabilen Preis. Aktuell ist er bei uns jetzt gerade runter gegangen und das bei 100% abfallstämmigem Bio-CNG.
      Und dass der Sprit gerade grundsätzlich so günstg ist, wissen wir. ich kann mich auch noch an die Zeiten erinnern, als der Liter Diesel € 1,50,- gekostet hat und diese Zeiten werden auch wieder kommen ;)
      Mir geht es aber vor allem um praktizierten Umweltschutz und da kommt halt auch kein sparsamer Diesel mit.

      Tanken gehe ich mit dem Citigo alle 350-400 Kilometer, mit dem Leon alle 400-450 km - das stört mich jetzt nicht so besonders. Wenn ich wollte, konnte ich das auch mit Benzin dazunutzen und müsste erst nach 1.100-1.300 Kilomtern tanken gehen. Also wenn es darum geht, wer länger kann, haben wir CNGler grundsätzlich gewonnen :D

      “Ist die dunkle Seite stärker?” –
      “Nein. Nein… nein. Schneller, leichter, verführerischer.” (Meister Yoda)


      Zu tun was du willst
      ist Freiheit.
      Zu mögen was du tust
      ist Glück.




      https://futurzwei.org/article/862
      www.gibgas.de
      www.cng-club.de
      https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20170428_OTS0237/gas-geben-fuer-den-klimaschutz

      Ergänzung: Wenn unser CNGler vollgetankt ist, ist die maximale Fahrzeit ausschließlich durch die Blase begrenzt - dafür reicht der CNG-Tank aber auch schon locker aus :D

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      Huia schrieb:

      Das ist leider wahr. Und VW wird aussteigen, die machen nur noch ihr E- Dingens, das will die Politik so und VW hört auf die Politik, die sitzen ja auch im AR vorne mit drin.


      Es gibt neue Neuigkeiten - ich denke, CNG ist noch lange nicht tot: VW-Markenchef relativiert Elektro-Kurs von Herbert Diess - "Verbrenner bleiben" - FOCUS Online

      Mit Biogas auf die Überholspur

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      Bleibt trotzdem die Problematik, dass unsere allwissende Bundesregierung den Steuervorteil von CNG aufhebt und somit unattraktiver macht ....

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      Schauen wir mal - da sind wir schon auch noch dran ;) Du glaubst doch nicht, dass wir vom CNG-Club da tatenlos zusehen ...

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      Und wieder mal nen Fehler eingebaut vom Redakteur. Es bleibt schwierig mit der Kommunikation in Sachen CNG-Fakten.

      Natürlich läuft die Kiste auch bei weniger als -10 Grad im Gasbetrieb. Sie springt nur kurz beim Kaltstart auf Benzin an.

      Ja, das hat er nicht ganz sauber geschrieben oder evtl. nicht richtig verstanden, aber sonst doch ganz ordentlicher BEricht. Ich hab schon schlimmeres gelesen bzgl. CNG - Auto "Test" ...

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      Ich hatte schon 2019 mit dem Golf 8 als TGI gewartet. Durch die ganzen Subventionen kostet mich ein ID3 1st edition nicht mehr als ein möglicher G8 TGI. Mein Skoda geht nun bald weg, der ID wirdvon den "kraftstoofkosten" ein wenig teuer als der Citigo sein ,dafür habe ich aber nun ab sofort Fahrspaß.

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      Wenn ich an die Reichweiten, Ladezeiten und den damit verbundenen Reisezeiten denke (mal ganz abgesehen von den digitalen Schwierigkeiten, die VW sowohl mit dem ID als auch mit dem Golf hat) ist das für mich keine Alternative. Da bin ich für meine 900-100 Kilometer ja zwei Tage unterwegs ...



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      Hmmm, man muss aber auch bedenken: wie oft fährt "Otto-Normalverbraucher" 900 - 1000 km am Stück?
      Für alle anderen Anforderungen tut es ein E-Auto allemal, ich glaube statistisch ist die Fahrleistung eines jeden im Schnitt täglich deutlich unter 40 km ...

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      Stimmt natürlich, aber ich habe diese Fälle eben und ganz ehrlich mag ich mir dafür nicht immer ein Auto für drei Wochen Urlaub mieten müssen und für die Tage an denen ich zügig über 400 oder 500 Kilometer zurücklegen muss. Eine Fahrt nach Rosenheim in den Lokschuppen möchte ich gerne am Stück schaffen, damit ich die Ausstellung auch lange genießen kann. Ladezeit geht mir vom Ausstellungsbesuch ab ... Und ja das ist nicht mein Alltag, das sind die besonderen Tage, wobei ich auch da durchaus Tage mit Arztbesuch weiter entfernt habe, wo ich schnell über die Akkugrenze an einem Tag komme und das habe ich durchaus alle 3-6 Wochen und weder am Arbeitsplatz noch beim Arzt eine Lademöglichkeit. Also für mich persönlich keine Überlegung. Da bin ich mit dem TGI und dem G-TEC besser dran.

      Wer andere Fahrmodi hat oder wer Zeit hat sich immer ein Leihfahrzeug zu organisieren, warum nicht?

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      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von „Frosch“ ()

      Der ID3 lädt 40Kwh in 30 Min. Das habe ich erst gestern in einer Ladetabelle gesehen. Für Langstrecke 900-1000Km ist vielleicht so ein Fahrzeug nicht ideal wenn man es eilig hat, diese Strecken möchte ich im Citigo aber auch nicht fahren.. einmal 700Km am Stück nach der Abholung reichten mir.

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      Also wir sind mal mit dem Citigo vom Bodensee bis Münster gefahren - war kein Problem.

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      Wird langsam OT, aber sei es drum...

      Das ist ja nun wirklich sehr individuell. Mich stört es auch nicht, mit dem Auto z.B. aus Norditalien mit einem Zwischenstopp nach Hamburg zu fahren und im für mich üblichen 600 km Radius zwischen Fehmarn und Frankfurt fahre ich auch mit dem Auto öfter.

      Den Komfortvorteil gegenüber unserem BMW F30 335i empfinde ich als nicht so gravierend, zumal man je nach Ziel mit dem BMW auch erstmal nen kostenfreien Parkplatz finden muss. Bin aber auch schonmal in der Freizeit mit dem BMW gefahren oder wenn der Termin drückte. Ist zwar deutlich schneller, wenn es der Verkehr erlaubt, das summiert sich auf viele km schon deutlich, da in Praxis bei den CNG-Drillingen ja mal mit Ausnahme von Bergabstrecken und Rückenwind irgendwo zwischen 150 und 160 Schluss ist, wenn man nicht dauernd im 4. Gang fahren will.

      Wenn man mit dem BMW deutlich schneller sein will, dann kostet der Sprit aber auch fast das 3-fache.

      Fahrlärm finde ich aber absolut OK, beim BMW hört man auf der AB ja auch immer den für Serie mir eigentlich zu lauten Auspuff.

      Aber ich weiß auch, dass ich nicht ganz normal bin.
      Wir haben auch noch nen Honda Jazz GD1. Den empfinde ich auf Langstrecke akustisch und in Fahrwerk und Lenkung als deutlich unangenehmer als die Drillinge, auch wenn er etwas schneller ist.

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      Unsere Fahrt nach Münster war damals auch eine Art Testfahrt. Wir waren 2015 CNG-Einsteiger, das Auto war gerade eingefahren und wir mussten nach Münster. Da kam ich auf die Idee, dass wir das mit dem Kleinen versuchen könnten, da wir ohne Zeitdruck unterwegs waren. Ich wollte eben wissen, wie langstreckentauglich die Sitze wirklich sind und vor allem, wie das auf solchen Strecken mit dem CNG Bunkern ist.

      Wir waren beide überrascht, wie gut der Citigo das meistert und dass wir zu zweit mit Gepäck auch in den Kasseler Bergen nicht auf der rechten Spur verhungern müssen - ich bin auf der mittleren Spur gefahren, teilweise sogar ganz links, weil stellenweise alle anderen viel langsamer waren als wir und das am Wochenende - also ohne LKW ...

      Mit dem Citigo haben wir dann sehr viele längere Strecken erledigt und unser Fabia-Combi Diesel blieb dann wegen des Umweltgewissens immer öfter stehen. Den haben wir immer dann genommen, wenn es echt schnell gehen musste und/oder Kofferraum gefragt war.

      Seitdem wir den Fabia gegen einen Leon TGI getauscht haben, ist die Wahl recht klar, der Leon ist natürlich komfortabler, hat den größeren Tank, aber dennoch nehmen wir auch für gößere Strecken immer wieder gerne den kleinen Citigo. Allerdings sind bei uns die Abstriche da auch nicht so groß, weil wir den Citigo bei der Bestellung echt gut ausgestattet haben - da fehlen uns im Vergleich zum Leon nur Parksensoren vorne, eine Rückfahkamera hinten, ein Abstandstempomat und ein Spurhalteassistent, eine AHK, Multifunktionslenkrad und Sitze mit mehr Seitenhalt. Alle anderen Annhemlichkeiten hat unser Citigo ja an Bord. Das einzige was uns beiden im Citigo fehlt sind Sitze mit mehr Seitenhalt (ansonsten empfinden wir sie als sehr bequem und auch langstreckentauglich) und eine etwas härtere Abstimmung der Dämpfer.

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      https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20170428_OTS0237/gas-geben-fuer-den-klimaschutz

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      Ich kann da @Frosch nur zu 100% zustimmen, geht mir / uns ganz genauso in Bezug Eco Up bzw. Golf TGi (ist ja eigentlich die gleiche Kombi).
      Ich werd manchmal komisch angeschaut, wenn ich sage, das (Eco) ist mein Auto und ich fahre ihn gerne, insbesondere von Leuten, die wissen, was ich sonst noch für Autos im Hof habe .....

      Aber wir müssen wirklich back to Topic .... nach unseren Liebeserklärungen an den Up ..... wir dürfen unsere Frauen nicht vergessen, die werden sonst eifersüchtig, wenn die das lesen ..... :love:

      „Blinder Respekt vor Autoritäten ist der größte Feind der Wahrheit.“ A. Einstein

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      Auf die Reisezeit im besten(!) Fall nochmal 50% Ladezeit drauf rechnen finde ich völlig inakzeptabel. Wir fahren selten >400km/Tag, aber dann schätze ich den Comfort (ordentliche SItze, passende Motorleistung, Platz, Lautstärke) unseres Familienvans. Der Up ist für die Fahrt zur Arbeit ok, aber Langstrecken empfinde ich aufgrund der Dämmung, der geringen Leistung, der Klappstühle (aka Sitze) und der Seitenwindempfindlichkeit als sehr anstrengend. So gesehen käme ein e-Auto durchaus infrage, aber nur als Zweitwagen neben dem Verbrenner. Langstrecken möchte ich damit auch nicht fahren.