CNG ist der bessere Diesel oder: Fahrverbote, Klimawandel, Treibhausgase, Feinstaubalarm, Stickoxide? Nicht mit CNG ;-)

      Man wird in fast jeder "Suppe" ein "Haar" finden. Hier ist daoch aber der Vergleich der vorhandenen Systeme interessant: Öl / Gas / Holz / Elektro
      Hier wird Holz auf jeden Fall in Punkto CO2 besser abschließen, als alle anderen, mal ausgenommen, ich könnte meinen Strom per Solarzelle im Sommer erzeugen und bis im Winter verlustfrei speichern. Kann ich aber derzeit nicht.
      Alle anderen Wärmeerzeugungssysteme haben ihre eigenen Schadstoffquellen und sind dazu nicht CO2 - neutral.

      Irgendwie muss ich ja meine Bude warm kriegen, wobei: aktuell ist es ja modern, die Heizung auszuschalten und dicke Pullis anzuziehen ....

      ANZEIGE

      Huia schrieb:


      Irgendwie muss ich ja meine Bude warm kriegen, wobei: aktuell ist es ja modern, die Heizung auszuschalten und dicke Pullis anzuziehen ....


      Da bin ich gar nicht mal so weit von weg. Ich heize nach Feierabend immer nur auf 20 - 20.5 Grad hoch und schalte die Heizung abends wieder aus. Wenn ich am nächsten Tag von der Arbeit komme, ist die Temperatur gerade mal auf 18 - 19 Grad gefallen, selbst als es bis vor kurzem noch Minusgrade nachts gab. Entweder ist die Wohnung (ca. 20 Jahre alt) sehr gut gedämmt oder die Nachbarn heizen gut mit. :D
      Das Schlafzimmer ist übrigens komplett ungeheizt und außer bei Minusgraden ist nachts das Fenster auf Kipp. 16 Grad habe ich da trotzdem eigentlich immer drin und das kann man mit einer ordentlichen Decke problemlos aushalten.
      Ich habe jedenfalls nicht das Gefühl, mit dieser sparsamen Heizmethode auf Komfort zu verzichten. Aber mir ist natürlich klar, dass man in deutlich älteren Wohnungen, die nicht umfangreich energetisch modernisiert wurden, deutlich mehr heizen muss. Aber auch hier müssen es ja keine 23 Grad im Wohnzimmer sein.

      Edit: Die Luftfeuchtigkeit sollte man mit der Methode natürlich gut überwachen, bevor es Probleme mit Schimmel gibt (Lüften sollte man sowieso genug, aber umso mehr, je weniger man heizt). Dabei sollte man bei der Anschaffung des Hygrometers nicht geizen. Ein altes analoges Hygrometer zeigt selbst nach der Kalibrierung oft mehr als 10% weniger Feuchtigkeit an als das digitale Hygrometer, das ich mir neulich geholt habe und das sogar mit einem Prüfprotokoll kam, dass es ab Werk ordentlich kalibriert wurde.

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von „quintana“ ()

      Meine Nachbarn heizen auch, aber da jedes Haus ca. 50m entfernt steht, dauert es etwas, bis ich davon was merke ... :thumbsup:

      Ich bin ja auch dran, mein Haus zu sanieren, aber das dauert halt etwas. Ich kann nur eines nach dem Anderen machen. Oder hat mir mal jemand gerade so kurz mal 50t€, natürlich zinsfrei und ohne Sicherheiten? ?(
      Die Vorbesitzer haben halt ca. 50 Jahre lang geschlafen und nichts gemacht. Dafür war die Bude dann auch entsprechend preiswert. (Anno 2010) Aktuell ist die Heizung dran, da ich mir denke, es macht mehr Sinn, zuerst die Art der Wärmeerzeugung zu erneuern, bevor ich anfange zu dämmen. Der Effekt ist größer, für die Umwelt - aber vor allem auch für meinen Geldbeutel.
      Dazu kommt einfach, dass eine neue Fassade richtig Geld kostet .. auch wenn ich mir keine giftigen, leicht brennbaren Sondermüll - Platten außen aufs Haus kleben werde.
      Und die Fassade kann ich auch erst machen, wenn alle Fenster erneuert sind. Da sind noch 2 zu machen, das sind auch ca. 2.500 € (3fach verglast, Insektenrollo, Vorbaurollladen und dazu recht groß). 12 davon hab ich schon machen lassen. Rechnen dürft ihr selber.

      Alles in Allem glaube ich, tue ich meinen Anteil für die Umwelt. Da dürfte es größere Sünder geben. Und: wer ohne Sünde ist, werfe den ersten Stein!

      Huia schrieb:

      Meine Nachbarn heizen auch, aber da jedes Haus ca. 50m entfernt steht, dauert es etwas, bis ich davon was merke ... :thumbsup:


      Haha :D

      Huia schrieb:


      Alles in Allem glaube ich, tue ich meinen Anteil für die Umwelt. Da dürfte es größere Sünder geben. Und: wer ohne Sünde ist, werfe den ersten Stein!


      Alles gut, ich wollte meinen Beitrag nicht als Kritik an irgendjemandem verstanden wissen, sondern fühlte mich einfach angesprochen als du das Thema "Heizung ausschalten" erwähnt hast. ;)

      Ein Bekannter nutzt bei seinem Haus Sonnenkollektroren (Warmwassererzeugung) und Photovoltaikanlage (Stromerzeugung).
      Zusätzlich hat er noch eine Wärmepumpe, die über den selbsterzeugten Stom betrieben wird. Folglich wird da nichts mehr verbrannt.
      Die Kollektoren sind dabei so effektiv, daß die Wärmepumpe kaum läuft., und manchmal sogar wärmeüberschuss generiert wird und der Wärmeüberschuß zur beheizung eines Außenpools genutzt wird.

      Leider ist das Konzept wohl nicht sehr oft auf andere Bauten übertragbar.

      Interessant auf jeden Fall, da bei Häusern ein viel höheres Energieeinsparpotential besteht als bei Autos.
      Zudem noch eine viel höhere Anzahl an Energiekonzepten. Je nach Geldbeutel, Bausubstanz und Vorlieben.

      Aber tasächlich wieder zurück zum CNG:
      Die Meisten CNG-Fahrzeuge aus dem Konzern sind wieder Konfigurierbar.
      Preise vergleichbar mit den "kleinen" Diesel-Motoren.
      Allerdings Spart man ja schon bei der Steuer.

      Wer jetzt noch zum Diesel greift ist selber schuld. Günstiger Verbrauch ist da einfach kein Argument mehr für einen Diesel

      Also ich habe prozentual schon mehr Diesel und Benziner ausbrennen sehen als dass Drucktanks geborsten sind. Und bei denen gab es bis auf einmal (und das war ein Versuchsfahrzeug) immer eine logische Erklärung dafür - die wären also vermeidbar gewesen.

      “Ist die dunkle Seite stärker?” –
      “Nein. Nein… nein. Schneller, leichter, verführerischer.” (Meister Yoda)


      Zu tun was du willst
      ist Freiheit.
      Zu mögen was du tust
      ist Glück.




      https://futurzwei.org/article/862
      www.gibgas.de
      www.cng-club.de
      https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20170428_OTS0237/gas-geben-fuer-den-klimaschutz

      Ja, wenn man in ein Autohaus geht, und ein sparsames unterhaltsgünstiges Auto sucht, dann bekommt man gewiss kein CNG-Fahrzeug angeboten.
      Auch als ich nach CNG-Fahrzeugen gefragt habe waren die Händler nicht sonderlich verkaufsinteressiert.
      Erst als man gedroht hat nen CNG oder eben keinen zu kaufen kam der Hauch von Motivation auf.

      Ungeachtet dessen sind meine Sprittkosten von früher mit dem Touran 1,9TDI von ca. 200,-€ monatlich auf ca. 70,-€ monatlich gesunken. Bei etwa gleicher Kilometerleistung.
      Fairer Weise muß man sagen, daß das Auto kleiner ist. Aber der Up war mir bisher immer ausreichend.
      Dann noch deutliche Steuerersparnis.
      Besseres Umweitgewissen.

      Und Fahrzeugbrände auf Autobahnen kommen ja immer wieder im Radio. Die brennen dann hald "nur" unspektakulär aus. Ein berstender Gastank knallt medienwirksam. Darum schenken die Journalisten dem mehr aufmerksamkeit. In der Häufigkeit diegen Fahrzeugbrände von Fahrzeugen mit Flüssigtreibstoffen weit vorne.
      Beim Film explodieren ja auch immer die Autos auch wenn sie es in der Realität nie machen würden, weil es einfach Effektvoller ist.

      Leider habe ich gehört, daß kürzlich im Schwarzwald eine Erdgastankstelle wegen rentabilität dicht gemacht hat und nun die Fahrer von Erdgasautos angeblich etliche Kilometer fahren dürfen um zu tanken.
      Hab aber den Ort nicht mehr Kopf.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Fliege“ ()

      Neu

      Sehenswert und unglaublich: Wie die Politik Grüne Kraftstoffe ausbremst: gruene-kraftstoffe-wie-die-politik-bremst-av:5c6497e771a302001845123d

      “Ist die dunkle Seite stärker?” –
      “Nein. Nein… nein. Schneller, leichter, verführerischer.” (Meister Yoda)


      Zu tun was du willst
      ist Freiheit.
      Zu mögen was du tust
      ist Glück.




      https://futurzwei.org/article/862
      www.gibgas.de
      www.cng-club.de
      https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20170428_OTS0237/gas-geben-fuer-den-klimaschutz

      ANZEIGE

      Neu

      @Frosch
      Ein Trauerspiel. Selten einen so guten Bericht zum CNG gesehen, der auch die verschiedenen Alternativen der Herstellung erwähnt und erklärt, so dass es jeder versteht. Auch ist der Bericht politisch neutral gehalten, also weder grün noch sonstirgendwie gefärbt. Gut so!
      Umso trauriger das Ergebnis: nicht nur "unsere" Politiker in Berlin sind inkompetent und wahrscheinlich auch bestechlich (man müsste mal das Konto von Frau Flassbarth überprüfen ...) oder lobbygetrieben (wahrscheinlich hat er noch 3 Aufsichtsratsposten bei RWE, EON und Vattenfall).
      Dann kommen noch die größten Pfeifen aus der EU ums Eck und setzen dem Ganzen noch die Krone auf.
      Wenn man nicht mal eine Busflotte für Augsburg aus dem öffentlichen Stromnetz betreiben kann, wie soll denn das in Berlin funktionieren? Oder wenn viele (noch nichtmal alle) privaten Haushalte elektrisch fahren sollten?
      Die "Politiker" (absichtlich in Anführungszeichen, dass sind alles nur geldgeile Säcke, die schauen, dass sie morgens sich in die Sitzungsliste eintragen und dann verschwinden sie in irgendein Brüsseler Kaffeehaus, um sich mit ihren Lobby-Leuten zu treffen) schaffen es mit einem Federstrich gute und praktikable Lösungen zu nichte zu machen.
      Traurig. Ich könnte kotzen.

      Neu

      Den Politikern geht es letzten Endes nur um den Machterhalt. Am bestehenden System soll so wenig wie möglich gerüttelt werden. Die tiefgreifenden Umwälzungen, die der Klimawandel eigentlich eher vor 30 Jahren als heute erfordert, sind den meisten Wählern einfach nicht zu vermitteln. Entweder weil die meisten sich persönlich nicht einschränken wollen oder weil sie einfach keine Lust haben, Vorreiter zu sein, wenn der Rest der Welt das Klima weiter kaputt macht. Was in der Tat ein Dilemma ist, nur kommen wir leider nicht wirklich weiter, wenn wir ständig mit dem Finger auf andere zeigen ("Sollen doch China und die USA erst mal aus der Kohle raus, die verfeuern viel mehr davon als wir" oder "Sollen die wenig entwickelten Länder ihren Plastikabfall erst mal ordentlich entsorgen").

      Bei aller Wut auf Politik und Lobbyismus, die ich auch in mir habe, habe ich tatsächlich die Befürchtung, dass wir von einem Volksaufstand nicht weit entfernt wären, wenn man alle klimapolitisch sinnvollen Sachen mal umsetzen würde. Eigentlich braucht es eher gestern als heute Tempo 130 auf der Autobahn, 80 auf der Landstraße, ein Verbot von Autos mit mehr als 1,5 Tonnen und über 200 PS, erheblich bessere Haltebedingungen für Tiere in der Agrarindustrie (sowohl fürs Tierwohl als auch um durch steigende Fleischpreise weniger Absatz zu haben und damit weniger Methan und CO2 Emissionen), eine Plastiksteuer und ein Verbot, das über Strohhalme und Einwegbesteck hinaus geht.

      Generell müsste alles wesentlich teurer werden, was das Klima und die Natur im allgemeinen kaputt macht. Für fast kein Produkt zahlen wir im Laden den wahren Preis. Einen Großteil des Preises zahlt die Natur, indem die Agrarindustrie die Böden kaputt macht, der CO2-Ausstoß die Erwärmung anheizt usw. Oder eben ausgebeutete Arbeiter in Fernost.

      Ich habe keine Ahnung, wie man das alles umsetzen soll, ohne die Menschen in Scharen mit Fackeln und Mistgabeln auf die Straßen zu treiben. Klar, man könnte sich das benötigte Geld von den Reichen holen, was ich für am sinnvollsten halten würde, aber in einer globalisierten Welt würden die ihre Kohle dann eben einfach in ein anderes Land in Sicherheit bringen, d.h. ohne eine globale Initiative (die bei um die 200 Ländern sehr unrealistisch erscheint) wird das alles nichts.

      Es klingt vielleicht krass, aber unter all diesen Umständen ist es mir ein Rätsel, wie man noch optimistisch in die Zukunft blicken soll. Politiker möchte ich bei all diesen Herausforderungen aber auch nicht sein.

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von „quintana“ ()

      Neu

      @quintana
      Naja, da bin ich nicht ganz Deiner Meinung.
      Sicher müssen wir alle auf unseren Planeten ein wenig mehr aufpassen, groß einsschränken müssten wir uns z.B. in Verkehrsdingen aber nicht einmal, wenn man mit CNG fahren würde.
      Auch glaube ich nicht, dass wir mit einem "Plastikverbot" in D viel erreichen würden. Die Zahlen belegen eindeutig, dass nicht D der Verschmutzer der Weltmeere mit Plastik ist, sondern eher der asiatische Raum.

      Auch wird ein einseitiges Beschneiden des Verkehrssektors in D nichts bringen, was weltweit das Klima bessert. Es gibt selbst in D deutlich größere umweltbelastende Sektoren, die bislang noch nicht mal angetastet wurden. z.B. Haushalte und Industrie

      Mich stört eher dass mit Milliardenaufwand an Steuergeldern (also unser Geld!) ein falscher Anreiz geschaffen wird, der erkennbar nichts bringt (E-Mobilität). Mit dem gleichen Geld könnte man in der CNG - Mobilität sofort wesentliche Verbesserungen erzielen ohne Beschränkungen. Oder dieses Geld in eine Förderung der Hauhalts-Heizungen stecken und man hätte dauerhaft mehr Umweltschutz erreicht.

      Neu

      Huia schrieb:

      @quintana
      Naja, da bin ich nicht ganz Deiner Meinung.

      Dein gutes Recht. ;)

      Huia schrieb:

      groß einsschränken müssten wir uns z.B. in Verkehrsdingen aber nicht einmal, wenn man mit CNG fahren würde.

      Da bin ich komplett anderer Meinung. So viel klimaneutrales CNG lässt sich bei weitem nicht herstellen, dass wir uneingeschränkt weiter Auto fahren könnten, wenn wir nur alle CNG tanken würden. Nicht nur in Deutschland sondern auch global wächst die Autoflotte weiter unaufhaltsam und bereits für die aktuelle Anzahl an Fahrzeugen würde man bei weitem nicht genug Gas klimaneutral herstellen können, ohne dass wir massiv Wälder für Anbauflächen roden müssten. (Zahlen habe ich dafür zwar nicht, aber meines Erachtens reicht ein wenig logisches Denken für diesen Schluss). Ein ähnliches Problem wie bei der E-Mobilität mit den endlichen Ressourcen an Lithium und anderen Rohstoffen.

      Huia schrieb:


      Auch glaube ich nicht, dass wir mit einem "Plastikverbot" in D viel erreichen würden. Die Zahlen belegen eindeutig, dass nicht D der Verschmutzer der Weltmeere mit Plastik ist, sondern eher der asiatische Raum.

      Auch wird ein einseitiges Beschneiden des Verkehrssektors in D nichts bringen, was weltweit das Klima bessert.

      Damit bestätigst du zumindest ein Stück weit mein skizziertes Problem, dass man immer mit dem Finger auf andere zeigen kann. Der Asiate (mit Ausnahme von Industrienationen wie z.B. Japan) könnte z.B. sagen "Wir würden ja gerne Maßnahmen gegen die Meeresverschmutzung ergreifen, aber seht ihr doch erst mal zu, dass ihr unseren Pro-Kopf-CO2-Fußabdruck erreicht, der ist nämlich viel besser als eurer".

      Und natürlich gibt es in Deutschland andere Maßnahmen, die noch mehr bringen könnten, als den Verkehrssektor zu beschneiden, aber da dies ein Autoforum ist, habe ich mir das mal herausgepickt. Von der Materie in anderen Sektoren habe ich auch zu wenig Ahnung, als dass ich dazu etwas sagen könnte. Dass eine Beschränkung auf Autos mit weniger Gewicht und Leistung, sowie ein allgemeines Tempolimit sofort für niedrigere CO2-Emissionen sorgen würde, ist zumindest erst mal für jeden einleuchtend.

      Und letzten Endes ist es halt so, dass wir wegkommen müssen von dem "Sollen die anderen doch erst mal..." Denken. Nur wenn JEDER sich einschränkt, werden wir mit viel Glück noch in der Lage sein, die schlimmsten Folgen des Klimawandels abzumildern. Ansonsten können wir den zukünftigen Generationen nur noch sagen "Hier habt ihr euren Wüstenplaneten und einen Veganerwitz, macht was draus" (frei nach Hagen Rether).

      Huia schrieb:


      Mich stört eher dass mit Milliardenaufwand an Steuergeldern (also unser Geld!) ein falscher Anreiz geschaffen wird, der erkennbar nichts bringt (E-Mobilität). Mit dem gleichen Geld könnte man in der CNG - Mobilität sofort wesentliche Verbesserungen erzielen ohne Beschränkungen. Oder dieses Geld in eine Förderung der Hauhalts-Heizungen stecken und man hätte dauerhaft mehr Umweltschutz erreicht.

      In dem Punkt gebe ich dir völlig Recht.

      Neu

      In dem Bericht von @Frosch oben ist die Rede davon, dass man alleine mit den Strohabfällen (da muss eben kein einziger Baum gerodet werden) ca. 7 Mio CNG - Fahrzeug betreiben könnte.
      OK, es gibt mehr Autos in D, aber bis wir mal 7 Mio E-Autos haben, werde ich wahrscheinlich nicht mehr leben...
      Dazu könnte man eben noch den ganzen ÜBERSCHÜSSIGEN Windstrom, den wir durch Abschaltung entweder erst gar nicht erzeugen oder mit zusätzlichem Geld obendrauf an unsere geschätzten Nachbarn verschenken auch noch für die Synthetisierung von Gas verwenden. Das macht auch noch ein paar Autos zusätzlich.
      Das wäre halt ein Effekt für die Umwelt, kostet uns gar nichts, schränkt uns null ein und über die Einspeisung ins Erdgasnetz hätte man zusätzlich den Effekt, dass manche Haushalte, die mit Erdgas heizen, automatisch ebenfalls "grün", weil CO2 - neutral heizen, Ohne dass die auch nur einen Pfennig in die Hand genommen hätten.
      Wenn man dieses Thema dann noch mit den Milliarden aus der Batterieförderung pushen würde, das wäre fast nicht auszuhalten!

      DAS wäre aktiver Umweltschutz!
      Davon, dass in ca. 10 Jahren vllt. mal ein paar Leute sich ein E-Auto leisten können, hat niemand was. Unsere Industrie nicht und wir nicht und die Umwelt auch nicht.
      Ich meine das halt so, dass es mehr sinn für die Umwelt macht, wenn man die erreichbaren Sachen auch umsetzt anstatt ein paar "Leuchtturmprojekte" mit viel Geld zu betreiben, die dann die breite Masse nicht umsetzt, bzw. nicht umsetzen kann, weil sie das Geld nicht hat.

      Und ich will ja nicht mit dem Finger auf China oder Asien allgemein zeigen, aber es bringt der Umwelt halt nichts, wenn wir hier "die Luft anhalten" und zwei Dörfer in China diesen Effekt alleine wieder zunichte machen. Siehe dazu die FCKW - Problematik: die ganze Welt stellt das Zeugs nicht mehr her aber man kann anhand der MEssungen nachweisen, dass ein Hersteller in China sich nicht dran hält .... und von dort ein nachweisbares Ozonloch entsteht!

      Neu

      Wen das mit dem "Stroh im Tank" genauer interessiert, was @Huia angesprochen hat, der kann gerne bei verbiogas - oder tanken Sie noch von gestern? und der dazugehörigen Kolumne #Strohklug - Kolumne reinschauen. Sehr interessant und informativ.
      Huia fährt übrigens mit Stroh im Tank, während es bei mir meistens die Pressreste aus der regionalen Saftproduktion sind.

      Was mir bei dem Pushen der E-Mobilität Sorgen bereitet, sind die Mengen an Energie, die nötig sind, die Akkus dafür zu produzieren. Derzeit passiert das überwiegend mit Kohlestrom. Wenn wir jetzt für die E-Mobilität Unmengen CO2 in die Luft blasen, fürchte ich, dass wir den Point-of-no-return erreichen. Sprich, wir wollen CO2 sparen, blasen dafür aber erst einmal sehr viel davon in die Luft, die Temperur erreicht den kritischen Wert, der die Permafrostböden auftaut und die Meere so stark erwärmt, dass das gespeicherte Methan aus den Permafrostböden ausgast und das Methanhydrat aus den Meeren. Das war`s dann für die Spezies Mensch gewesen.

      Nicht falsch verstehen: E-Mobilität mach in einigen Bereichen sicher Sinn. Aber um die gewünschten Effekte zu erreichen müssen die Akkus mit regenerativen Energien gebaut werden. Von den umwelttechnischen und sozialen Folgen in den Ländern, in denen die Rohstoffe für die E-Mobilität gewonnen werden, fange ich hier erst gar nicht an.

      Es gibt eine Möglichkeit sehr sauber mobil zu sein, wenn wir konsequent organische Reststoffe dafür verwenden und mit der synthetischen Variante ergänzen. Denn in Friesland fällt mir immer auf, wieviele Windräder still stehen, obwohl sie problemlos saubere Energie erzeugen könnten. PtG kann diese bisher ungenutzte Energie speichern und für vielfältige Anwendungen verfügbar machen, aber wir nutzen sie nicht. Stattdessen wollen unsere Politiker wir mit dreckigem Kohlestrom E-Autos bauen. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt. Mich würde schon interessieren, wer alles in diversen Aufsichtsräten sitzt, Beratergebühren einstreicht, ... Müssen unsere Volksvertreter nicht Schaden vom Volk abwenden

      “Ist die dunkle Seite stärker?” –
      “Nein. Nein… nein. Schneller, leichter, verführerischer.” (Meister Yoda)


      Zu tun was du willst
      ist Freiheit.
      Zu mögen was du tust
      ist Glück.




      https://futurzwei.org/article/862
      www.gibgas.de
      www.cng-club.de
      https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20170428_OTS0237/gas-geben-fuer-den-klimaschutz

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von „Frosch“ ()