CNG ist der bessere Diesel oder: Fahrverbote, Klimawandel, Treibhausgase, Feinstaubalarm, Stickoxide? Nicht mit CNG ;-)

      Keine Ahnung, wie beim 156 die Luftführung auf die Bremse ist. Aber so ein Unterschied bei einer Bremsung, auch aus 150 km/h ist schon ungewöhnlich. Klar, kann man bei der 1. Bremsung auch Geräusche oder sogar krumme Scheiben bekommen.

      Die Bremsleistung dürfte aber normal bei der 1. Bremsung nicht nachlassen, wenn man den Fuß voll auf dem Pedal lässt auch bei einer sehr kleinen Bremse, da der Bremsdruck schon aufgebaut ist.
      Wenn die Bremse dann schon nachlässt, haste alte Bremsflüssigkeit drin.

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      Wir fahren alle keine Rennwagen, irgendwelche Luftleitbleche für Bremsen etc. wird man im 08/15 PKW nicht finden.

      Wenn der serienmäßige Bremsbelag eines beliebigen Fahrzeuges mit max. 650 Grad Celcius arbeiten kann, dann wird er diese Temperatur in einer kleineren Felge schneller erreichen als in einer größeren, was ja auch logisch ist.

      Und jetzt gerne wieder zurück zum eigentlichen Thema :dafür:

      Wird in der Tat leicht OT, aber mein Mii hat extra große ausgestellte Ecken am Schirmblech der Bremse vorne und der BMW halt ne extra Kühlluftleitung, die aus der Front neben den Neblern kommt.

      Dass eine größere und schwerere Felge Hitze aus dem Bremstopf schneller abführen kann, auch ganz unabhängig von gezielter Anströmung mit Kühlluft, ist ja klar. Dass beim Gebrauch im Straßenverkehr mit mal einer Vollbremsung (auch aus 150 km/h) das einen so deutlichen Einfluss auf die effektive Bremsleistung bei der 1. Bremsung haben soll (Geräusche und Schlag in Scheibe außen vor), kann ich allerdings nicht nachvollziehen und konnte es auch nicht beobachten.

      Wenn die kalte Bremse einmal gepackt hat, hat sie das bei mir bisher bei jedem Auto ohne Luft in der Bremse auch bis zum Ende der Bremsung getan. Letztlich ist es für die Bremse ein Kinderspiel, die Räder zu blockieren, den Rest macht das ABS und zwar bis zum Stillstand. Ansonsten hat man unbewußt doch das Pedal gelupft. Der limitierende Faktor sind bei der 1. Bremsung die Reifen und nicht die Bremsanlage.

      Mag sein, dass wenn man mal heftig aus Tempo 200 bremst, dann lupft und sofort wieder auf die Bremse gehen muss, dass man dann ev. merken kann, dass die Bremse sich nicht mehr so gut dosieren lässt.Das ist aber für eine Notbremsung eh Wurst. Die warme Dosierbarkeit spielt letztlich nur auf der Rennstrecke oder mal ner langen Passstrecke bergab mit Messer zwischen den Zähnen ne Rolle.

      Sei es drum, wir werden die absolute Wahrheit hier nicht finden.

      Was bei den unterschiedlich großen Reifen/Felgenkombinationen sich auf den Verbrauch auswirkt ist weniger die Masse der Räder, sondern die Verteilung des Gewichts.
      Bei größern Rädern sitzt das Gewicht weiter außen. Rotierende Massen verhalten sich anders.
      Und natürlich der Hebelweg der Räder.
      Bei größeren Rädern wird mehr Kraft benötigt um eine Bewegung zu bewirken, da der Weg von Achsenmittelpunkt zu Untergrund länger ist.

      Die Felgen spielen sicher eine Rolle beim Gasverbrauch, aber auch die Reifen. Die 175er Goodyear Vector4 (GJR) auf 14 Zoll Stahlfelfen führen zu einem höheren Verbrauch, als wenn ich 15'' Serien-Alus mit 185er Sommerreifen spazieren fahre.

      Ja, wobei hier das Profil den Haupteinfluß hat.
      Ausgehend vom gleichen Profil, stimmt meine obere Ausführung.

      Achtung! Leichtmetallfelgen sind nicht umbedingt leichter als die etwas unschönen Stahlfelgen (bei gleicher Größe). Da man aber die Alufelgen meist breiter wählt, ist der "Gewichtsvorteil" ganz dahin.

      Mal wieder was positives zu alternativen Kraftstoffen.Mich erstaunt sowas immer, dass es nicht die Grünen sind, die so "kluge" Sachen von sich geben, sondern die es den anderen Parteien überlassen, ausgewogene Überlegungen anzustellen in Sachen Umweltschutz!

      BMW: Deutschland soll Technologieführer bei Elektroautos werden - SPIEGEL ONLINE

      „Blinder Respekt vor Autoritäten ist der größte Feind der Wahrheit.“ A. Einstein

      Naja, wenn es nach den Grünen geht, dann fahren eh alle Bus/Zug. Sogar da wo keiner fährt.

      Klar, die Autohersteller wollen sich auf eine Technologie festlegen, das spart Ihnen Entwicklungskosten. Und natürlich wollen sie es auch dem Staat überlassen, die Infrastruktur für diese Technologie zu Stellen. Das Kostet sie dann auch nichts. Geld, welches man nicht ausgeben muß, kann man ja an Aktionäre auszahlen.

      Aktuell scheint Jeder, der mit diesem Mobilitätsumbruch beteiligt ist, zu schauen, wie man selbst am besten bei der Sache weg kommt.

      Fliege schrieb:

      Aktuell scheint Jeder, der mit diesem Mobilitätsumbruch beteiligt ist, zu schauen, wie man selbst am besten bei der Sache weg kommt.


      So ist das halt im Kapitalismus. Das wird eigentlich seit Jahrzehnten so gemacht, nur dass es aktuell vielleicht deutlicher wird.

      Das hätte der ADAC auch billiger haben können: nichts anderes sagen wir hier im Forum seit geraumer Zeit und das völlig kostenlos:

      "Autos mit Erdgasantrieb
      sind nach einer Studie des ADAC derzeit am wenigsten klimaschädlich.
      Verglichen mit Benzin-, Diesel- und Elektroautos, die mit dem aktuell
      gültigen Strommix fahren, schneiden erdgasbetriebene Wagen demnach am
      besten ab, wenn man alle relevanten Energieaufwendungen über den
      gesamten Lebenszyklus des Wagens zusammenrechnet. " Focus online aus unten verlinktem Artikel

      E-Auto und Diesel fast gleich schlecht: Das ist der umweltschonendste Antrieb - FOCUS Online

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      “Ist die dunkle Seite stärker?” –
      “Nein. Nein… nein. Schneller, leichter, verführerischer.” (Meister Yoda)


      Zu tun was du willst
      ist Freiheit.
      Zu mögen was du tust
      ist Glück.




      https://futurzwei.org/article/862
      www.gibgas.de
      www.cng-club.de
      https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20170428_OTS0237/gas-geben-fuer-den-klimaschutz

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      Wobei es ja immer noch nicht stimmt, was diese Schreiberlinge in die Welt setzen:
      Man kann auch das CNG- Fahrzeug mit regenerativen Quellen füttern, dann ist es auf jeden Fall IMMER besser als ein E-Auto, auch wenn dieses aus PV- Anlagen gefüttert wird!

      Das schreibt aber keiner der oben genannten, weil dann müsste man ja zugeben, dass man mit dem Batterie - Auto aufs falsche Pferd gesetzt hat ....

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      Was ich bem Stöbern auf der ADAC - Seite gerade noch entdeckt habe und so auch noch nicht wusste:

      Wirtschaftlichkeit
      Als alternativer Kraftstoff genießt Erdgas im Vergleich zu Benzin wegen des geringeren CO2 Ausstoßes erhebliche Steuervorteile. 2017 wurde die Steuerbegünstigung bis Ende 2026 verlängert, ab 1. Januar 2024 beginnt jedoch ein stufenweiser Abbau:

      " Zitat Ende
      Alles auf: Erdgas – ein Antrieb mit Zukunft? | ADAC

      Die Liste kann ich hier nicht einkopieren, aber ab 1.1. 2027 kostet CNG ca. 23 Ct pro kg mehr !!!!

      Bereits ab 2024 werden es pro Jahr rd. 6 Ct. mehr.

      Wieder einmal sieht man, dass es dem Gesetzgeber nicht auf die Umwelt ankommt, sondern lediglich um die Steuereinnahmen!!

      Mein "Bauchgefühl" hat sich damit bereits jetzt bestätigt: die Regierung wird die Förderung für CNG auslaufen lassen, sie hat es ja schon beschlossen. Wenn dann an der Zapfsäule der Preis pro kg CNG noch höher oder gleich hoch ist wie der von Benzin kauft das keiner mehr. Ich habe genau richtig gehandelt und mir keine neuen CNG - Fahrzeuge angeschafft, da hat man in wenigen Jahren zehntausende - Euro an totem Kapital auf dem Hof stehen!
      Schade um diese gute und klimaschonende Technik, jedoch wenn es "von oben" nicht gewollt ist, kann man sich diesem Trend nicht widersetzen, zumindest nicht ohne erhebliche finanzielle Einbussen.

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      Guten Morgen @Huia,

      das mit dem Bauchgefühl kenne ich.
      Ich weiß aber auch, dass der CNG-Club fleißig daran arbeitet, dass der CNG-Antrieb als klimaschonende Technik in der Politik ankommt. Die Steuerbegünstigung wäre ohne den CNG-Club schon 2018 ausgelaufen, also Mut!
      Abgesehen davon hat sich der VW-Konzern inzwischen eindeutig pro CNG geäußert und arbeitet auch fleißig daran. Ich bin da momentan recht zuversichtlich.

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      https://futurzwei.org/article/862
      www.gibgas.de
      www.cng-club.de
      https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20170428_OTS0237/gas-geben-fuer-den-klimaschutz

      @Frosch
      Ich drücke Dir / Euch / uns die Daumen, dass die Politik die geplante stufenweise Anhebung der CNG - Steuer doch noch rechtzeitig fallen lässt.
      Aber:
      Bei KFZ reden wir von einem langfristigen Wirtschaftsgut. Das kauft man nicht auf Sicht von 1-2 Jahren, sondern eher 8-10 Jahre. Wobei ich sogar eigentlich gewillt war, mir nach rd. 5 JAhren das neue Modell zu holen, davon habe ich aber Abstand genommen.
      Wenn die Politik es mit Ihren Rahmenbedingungen nicht schafft, für diesen Zeitraum einen halbwegs planbaren Rahmen zu schaffen muss sich ebendiese Polititk nicht wundern, wenn die Konsumenten in einen "Käuferstreik" treten.
      Ich kann es mir eben nicht leisten (Politiker schon, die haben Dienstwägen die sie nicht selber bezahlen) in 2 Jahren einen Wagen vor dem Haus stehen zu haben, der im Restwert nur noch Mitleid erregt. Da tun mir die Dieselfahrer schon leid, ich will das nicht selbst erfahren.

      Ich werde mich erst wieder anders entscheiden, wenn die Rahmenbedingungen oder das Angebot so unschlagbar sind, dass ich nicht anders kann. Das ist derzeit aber nicht der Fall. Ich plane derzeit sogar, meinen Golf mit einer AHK nachzurüsten, dann wäre die Entscheidung für die nächsten 4 Jahre sowieso gefallen.

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      Huia schrieb:

      Ich habe genau richtig gehandelt und mir keine neuen CNG - Fahrzeuge angeschafft, da hat man in wenigen Jahren zehntausende - Euro an totem Kapital auf dem Hof stehen!


      Nur mal aus Neugier: Was für Fahrzeuge und wieviele wolltest du denn anschaffen, wenn die in mindestens 5 Jahren noch so viel wert gewesen wären, dass die bei einer Preiserhöhung für CNG um wenige Cent durch den dadurch eventuell (!) entstehenden zusätzlichen Wertverlust tatsächlich zehntausende Euro vernichtet hätten?

      Nun, wenige Cent finde ich das nicht. Es sind 24 Cent die staatlicherseits an Erhöhung feststehen. Wenn dann noch CO2 - Abgabe drauf kommt und eine "normale" Erhöhung sieht das Ganze nicht mehr freundlich aus.
      Und mir würde auch schon der Verlust eines Restwertes eines Fahrzeug reichen, so habe ich das -Geld auch nicht.
      Ein Golf 7 nach derzeitiger Konfiguration, wie ich ihn bestellen würde, kratzt an der 40 t€ - Grenze, das sind keine Peanuts. Es ist anzunehmen, dass der Golf 8, der es dann sein würde, nicht viele billiger wird ...
      Wenn man ihn dann Ende 20 - Anfang 21 kauft und 4-5 Jahre fährt wäre er genau zum Preis Peak zum Verkauf stehen. Da Erdgas sowieso nicht so der Burner ist auf dem Gebrauchtmarkt würde dort dann sicher keiner mehr das Ding anfassen. Da hab ich keinen Bock drauf, da fahr ich meinen Golf 7 TGi weiter.

      Unser Eco - Up is teigentlich auch schon knapp 6 Jahre alt. So lange habe ich früher meine Autos nicht gefahren.
      Der TSi ist zwar erst 3, aber naja, das Bessere ist des Guten Feind!
      Geplant war, ihn auch nach 4 Jahren zu ersetzen, dies ist aber auch erstmal gecancelt.

      Zahl ich halt erstmal die Hütte ab, auch kein Fehler ...

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      Ich habe früher auch die Autos max. 5 Jahre gefahren, oft noch weniger. Das hat sich aber geändert, seit wir den Octavia RS haben. Den haben wir 2006 neu erworben und fahren ihn immer noch. Mittlerweile bedarf er schon erhöhtem Instandhaltungsaufwand, da er leider auch unter der unschönen Korrosionsanfälligkeit leidet. Ich musste ihn schon zwei Mal aufbereiten lassen, sprich, Kantenrost an den Türen, Radläufen, Rost an den Schwellern und der Heckklappe beseitigen lassen. Das wurde immer professionell gemacht und sieht auch wieder toll aus, nur, das hält nicht ewig. Er muss noch 6 Jahre halten. Danach steht in der Planung den Up, den Octavia und eventuell noch andere Fahrzeuge aus dem Fuhrpark zu verkaufen und ein neues Auto zu erwerben. Ein Kombi solls dann wieder sein, ich bin da einer CNG-Variante mit zus. großem Benzintank nicht abgeneigt, weil der Verbrauch halt so niedrig ist und wir die Umwelt ein wenig unterstützen. Diesel kommen mir schon lange nicht mehr ins Haus. Eine Alternative wäre noch der Diesotto von Mazda.

      Huia schrieb:


      Ein Golf 7 nach derzeitiger Konfiguration, wie ich ihn bestellen würde, kratzt an der 40 t€ - Grenze, das sind keine Peanuts. Es ist anzunehmen, dass der Golf 8, der es dann sein würde, nicht viele billiger wird ...
      Wenn man ihn dann Ende 20 - Anfang 21 kauft und 4-5 Jahre fährt wäre er genau zum Preis Peak zum Verkauf stehen. Da Erdgas sowieso nicht so der Burner ist auf dem Gebrauchtmarkt würde dort dann sicher keiner mehr das Ding anfassen. Da hab ich keinen Bock drauf, da fahr ich meinen Golf 7 TGi weiter.


      OK, nichtsdestotrotz erscheinen mir "zehntausende Euro totes Kapital" doch etwas übertrieben. Der 40k Euro Golf ist nach den besagten 4-5 Jahren ohnehin vermutlich nur noch 20k wert und ob er aufgrund der dann vielleicht wegfallenden (vielleicht wird ja doch nochmal verlängert) Steuervergünstigungen für CNG 2000 oder 3000 Euro mehr oder weniger wert ist, würde mich persönlich in der Kaufentscheidung nicht beeinflussen. In den 4-5 Jahren hat man ja trotzdem noch viel an Spritkosten gespart und für die Umwelt etwas Gutes getan.

      Ich denke nicht, dass man sooo pessimistisch in die (CNG-)Zukunft blicken muss.
      @quintana
      Danke für Deine aufmunternden Worte.
      Ich bleibe da trotzdem wachsam und sehr skeptisch, schaun mer mal, wies dann kommt.

      Grüße und entspanntes Wochenende!
      Huia

      „Blinder Respekt vor Autoritäten ist der größte Feind der Wahrheit.“ A. Einstein