CNG ist der bessere Diesel oder: Fahrverbote, Klimawandel, Treibhausgase, Feinstaubalarm, Stickoxide? Nicht mit CNG ;-)

      Das siehst du eventuell nicht ganz richtig.
      Die "Klimalösung" wird nicht, wie oft postuliert, an alleine einer Schlüsseltechnologie hängen, sondern kann nur im Zusammenspiel vieler Teillösungen erreicht werden.
      Das ist allerdings Offtopic.
      Ich liebe meinen kleinen eco-up!

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      @Cosmose
      Das ist genau das, was ich oben sagen wollte: statt auf die EINE Technik zu warten, (und nichts zu tun) die alles auf einmal kann, ist es sinnvoller, die möglichen und umsetzbaren Schritte jetzt zu gehen, auch wenn sie "nur" 17 Prozent bringen.

      Wobei ich denke, das ist für die Menge an Schwerlastern auch schon ordentlich.

      Huia schrieb:

      statt auf die EINE Technik zu warten, (und nichts zu tun) die alles auf einmal kann, ist es sinnvoller, die möglichen und umsetzbaren Schritte jetzt zu gehen, auch wenn sie "nur" 17 Prozent bringen.


      Von Warten war ja auch nie die Rede in meinem Beitrag. Und auch die 17 Prozent sind nicht alleine die Zahl an der ich mich störe, sondern insbesondere im Zusammenhang mit der Jahreszahl 2040. Wir brauchen die umweltschonende Technik besser gestern als heute! Es wäre also aus meiner Sicht sinnvoll, 17% für spätestens 2030 anzupeilen. Dafür müsste man natürlich massiv in die Tankstelleninfrastruktur investieren und für Anreize sorgen, dass alte, ausgemusterte Lkw in großem Stil nicht durch neue Dieselfahrzeuge sondern eben LNG-Lkw ersetzt werden.

      Irgendwo hier im Forum wurde doch das sehr gute Video von Harald Lesch verlinkt (Ich glaube sogar hier im Thread vor einigen Seiten), wo er ganz klar aufgezeigt hat, dass wenn wir nicht sofort anfangen, unsere Treibhausgasemissionen deutlich zu senken, es mit jedem Jahr, was relativ ungenutzt verstreicht, immer schwerer wird, noch auf eine klimaverträgliche Gesamtmenge an CO2 in der Atmosphäre zu kommen, da einmal emittierte Gase eben nicht einfach aus der Atmosphäre verschwinden.

      Daher mein Gedanke "Too late, too little".

      Dieser Effekt ist ja überall zu beobachten:
      Rentenproblematik (Verschiebung auf irgendwelche zukünftige Generationen)
      Klima (siehe hier)
      Staatsschulden (uiuuiuui, das wäre auch ein Thema)
      Eurokrise (noch so ein Thema)
      etc.pp.
      Alles was man vor sich herschiebt, wird nicht besser. Ist ja sogar eine Krankheit: Prokrastination.

      Das Warten kommt ja dann automatisch: wenn ich hoffe, dass die Elektromobilität sich irgendwann so präsentiert, dass man sie nutzen und auch bezahlen kann, dann ist es wohl schon sicher zu spät. So also doch besser, ich mache jetzt einen kleinen Schritt in die richtige Richtung, wie dass ich die Entwicklung einer "Leuchtturmtechnik" abwarte. Die Alternative -solange keine Mobilität mehr- ist doch eher unrealistisch.
      Und eben: die dicken Posten werden ja gerne ausgeklammert. Bei den LKWs ist es jetzt der erste (!) Schritt bzgl. einer Schadstoffgrenze. Besser als keiner, aber auch klar nicht der Weisheit letzter Schluss.

      Und: ich bin da nicht mehr so panisch. Erstens müsste nach den bisherigen Ankündigungen die Welt schon lange untergegangen sein (Saurer Regen, SMOG, Waldsterben, Ozonloch, Tschernobyl, ...). Es wurden schon so viele "Säue" durchs Dorf getrieben, da kommt auch wieder ne neue (Feinstaub / Stickoxid/ was wird das nächste sein?)
      Die Erde ist schon erstaunlich robust. Das soll jetzt nicht heißen : "immer weiter so und nur drauf" aber jetzt in Todespanik wegen einer Studie zur Schadstoffbelastung werde ich auch nicht mehr verfallen.
      Die erste Frage bei so was ist immer: cui bono ?
      Dann hat sich meistens die Sache schon geklärt.
      Angeblich besteht ja in D das größte Risiko der Welt am Schadstoff-Ausstoß eines Autos zu sterben. Eine amerikanische Studie ....?!
      Wenn ich mir da Orte wie Peking u.ä. anschaue, kommen mir Zweifel an dieser Studie.

      Entspannte Grüße und glückselige Fasnet!
      Huia

      Jetzt gibt es den CNGler zum Preis eines Benziners - zumindest vorübergehend:

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      Quelle: gibgas - Aktuelle Informationen zu CNG

      “Ist die dunkle Seite stärker?” –
      “Nein. Nein… nein. Schneller, leichter, verführerischer.” (Meister Yoda)


      Zu tun was du willst
      ist Freiheit.
      Zu mögen was du tust
      ist Glück.




      https://futurzwei.org/article/862
      www.gibgas.de
      www.cng-club.de
      https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20170428_OTS0237/gas-geben-fuer-den-klimaschutz

      Wenn man das Thema Autos mal ausklammert...

      CO2 ist schuld an der Erderwärmung... so weit, so gut, aber es gibt einen sehr einfach zu nutzenden CO2 Speicher...

      Warum werden also seit Jahrzehnten überall Wälder abgeholzt, nicht wieder aufgeforstet und Autofahrer sind mit ihrem Anteil von (ich weiß es nicht in Prozent) schuld an allem Übel...

      es geht doch nur um Lobbyismus und Interessen einiger weniger.

      nicht falsch verstehen, ich möchte auch gern saubere Luft atmen, Leiste aber meinen Beitrag in Form eines kleinen Autos und fahrradfahrten zum Bäcker usw.

      aber solange die großen und Mächtigen weiter so sinnfrei agieren...

      irgendwann wird cng sonst auch noch verboten...

      In der Regel startet der VW-Konzern solche Rabattaktionen nur, wenn die Auftragseingänge nicht so sind, wie man es geplant/erhofft hatte ("Umweltprämie" für alte Euro 6 Haldenfahrzeuge). Zusätzlich wird dann noch am Stellrad Finanzierung/Leasing gedreht. Ehrliche Wiedergutmachung für den Dieselskandal, halte ich aus Sicht des Unternehmens, für völlig ausgeschlossen. Der Hinweisbeschluss des BGH, macht aber Hoffnung.

      Schöne Grüße
      Citigoman :rolleyes:

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Citigoman“ ()

      Klar, dass die Bestellungen im Keller sind, wenn über Ewigkeiten nix lieferbar war. Die werden schon ihre unternehmerischen Gründe haben. Macht die Aktion aber nicht schlechter.
      Schöner wäre halt über längere Zeit wie z.B. bei BMW, wo über Jahre die Diesel das gleiche kosteten wie der vergleichbare Benziner, um den Diesel zu pushen wegen der besseren CO2 Werte.

      Zum Hinweisbeschluss statt des abgeblasenen BGH-Termins am 27.2.:

      Das betrifft ja direkt eigentlich nur die Leute, die aus Sachmängelgewährleistung vorgehen, wie ich mir im Zusammenhang mit einer Uraltgebrauchtschlurre mit 177000 km auch gerade am LG Schwerin anhören durfte.

      Bei den Gebrauchtwagenfällen kann man ja nicht aus vertraglichen Anspruchsgrundlagen gegen VW vorgehen (wenn man den Verkäufer nicht belasten will bzw. das verjährt ist). Das sind diese 826er Klagen (vorsätzliche sittenwidrige Schädigung durch den VW-Vorstand).

      Immerhin habe ich aber jetzt den ersten Fall reinen 826er-Fall, wo noch vor Verkündung des abweisenden erstinstanzlichen Urteils ein erstes Vergleichsangebot von VW kommt. Der Beschluss scheint also mittelbar auch da was zu bewirken, auch wenn juristisch kein direkter Einfluss besteht.