Posts by StartUp!

    Jo, bei mir passt die Nummer auch. Ich bin gespannt, wie gut das Licht wird und ob es zu Irritationen/Eigenblendung kommt. Dazu noch geschätze 50-100 km mehr Reichweite...

    50-100km? Nur weil statt 110W, 30W strahlen? Ich glaube hier hast Du Dich um 2 Zehnerpotenzen vertan. Wenn Du 1h mit Licht fährst, verbrauchst Du mir H4 Halogen ca. 110Wh. Bei einem Verbrauch von 11kWh pro 100km und ohne Licht, würdest Du mit den 110Wh genau 1km weit kommen.

    Ich finde das kalte LED Licht vor allem bei Nebel und Regen sehr bescheiden. Das streut deutlich mehr als das Licht aus der H4 Funzel. Mit der stärkeren Streuwirkung wird auch die Blendgefahr für andere Verkehrsteilnehmer höher, neben dem, dass man selbst weniger sieht. Mein Arbeitsweg führt jeden Tag entlang eines Flusses und durchs Moorgebiet. Da habe ich viel mit Nebel zu kämpfen. Bisher hat mich LED Licht da nicht überzeugt. Kenne es aber auch nur von BMW und VW.

    Der ADAC, eine von der Automobilindustrie abhängige Institution, testet und kommt zum Ergebnis, dass es "beeindruckend" ist. :/ Die haben auch nur die H7 Lampen getestet, die ohnehin ein höheres Niveau haben als die H4. Zum anderen testen sie es an einem Premiumfahrzeug. Die Scheinwerfertechnik vom Up ist aus dem letzten Jahrhundert, dazu noch mit H4 Leuchtmitteln. Nicht vergleichbar mit einem BMW AT. Da können gute Leuchtmittel zwar etwas gut machen, aber Leistungen wie bei einem Premiumfahrzeug sind eher ausgeschlossen.

    Schaut man sich die Leuchtbilder von BMW 2er AT beim ADAC an, so spricht erstmal nur das hellere Licht für LED. Die Ausleuchtung ist marginal besser. Wem die Sichtweite nicht ausreicht, der schaltet ohnehin Fernlicht ein dann sind die H7 LEDs aus und es strahlen die H1 Lämpchen.


    Rezensionen von Fahrern anderer Fahrzeuge (auch mit H7) sind oft ernüchternd und die haben idR besser Scheinwerfer als unsere Sparbüchsen. Die Lebensdauer der H4 Ultralife gibt Osram mit 3000h an, genau wie bei den LEDs. Der ADAC gibt sie für die Ultralife mit über 1200h an (kosten pro Paar ~14€).


    Und auch wenn die Hersteller (sic!) sagen, dass es nach Ablauf der ABG keine Probleme gibt, vom ADAC oder vom KBA habe ich das nirgends gelesen. Auch die Nutzung im Ausland ist fraglich, denn zunächst ist die befristete ABG ein rein deutscher Weg. Italiener, Franzosen, Polen sehen das möglicherweise anders und dann steht das Fahrzeug erstmal. Oder ist die ABG mehrsprachig?


    Ich wäre froh, wenn sich Käufer finden, die das dann mal unter realen Bedingungen testen und dokumentieren. In ein paar Wochen werden sich sicher einige Videos dazu auf Youtube finden lassen. Ob 100-140€ für etwas besseres Licht bei einem Kleinstwagen sinnvoll investiert sind muss jeder selbst wissen. Wenn man sonst schon Geld für alle möglichen optischen Maßnahmen ausgibt, fällt das wahrscheinlich auch nicht mehr ins Gewicht.

    Das ist bei Osram auch so und dazu gibt es seitens Osram auch ein offizielles Statement Video. Das ist für den Kunden nicht relevant, sondern nur für den Hersteller. Der Kunde behält seine Zulassung. Es geht dabei nur um den Hersteller, der sein Gutachten verlängern muss. Die ersten Licht-Gutachten werden immer mit einer Befristung in Deutschland ausgegeben.

    Das sehe ich etwas anders. Die Zulassung ist zunächst seitens des KBA befristet, das steht auch in der ABG. Vor Ablauf der Zulassung müssen OSRAM / Philips eine permanente Zulassung beantragen. Beantragen sie diese nicht, oder wird sie nicht erteilt, ist die Zulassung erloschen. Damit sind dann die befristeten ABGs, der Aufkleber und auch die Lampen wertlos. Was wäre sonst der Sinn einer befristeten Zulassung?

    Die Zulassung gilt zudem nur in Deutschland. Im Ausland sind die LEDs nicht genehmigt. Ein Ausflug ins Ausland könnte u.U. teuer werden.

    Im Stadion können aktuell geltende Vorschriften (3G) eingehalten werden. Kannst Dir ja mal die Anforderungen für Bayern durchlesen. Für Veranstalter ist es schlicht nicht planbar, was im Mai 2022 an Auflagen existieren könnte. Gibt sicher auch noch andere, gute Gründe, das lieber abzusagen.

    Hab das RDKS im Juni nach Montage der Sommerräder zurückgestellt. Da waren 2,5bar rundrum drauf. Wusste zwar, dass es passiv ist, hatte mir aber nie Gedanken drüber gemacht, dass alle Räder gleichzeitig und vor allem gleichmäßig Druck verlieren könnten. Das kann es nicht registrieren. Wundere mich aber, warum die Warnung trotzdem kam. Beim Auffüllen heute hatten alle 4 Reifen nur noch 1,7bar.

    0,8 bar Verlust ist schon echt viel. Regelmäßiger Check war bisher nicht notwendig. Nach den Temperatureskapaden der letzten Wochen wunderts mich aber nicht.

    Hab aufgrund der stark gesunkenen Temperaturen die Tage mal unfreiwillig Testfahrten mit 1,7bar rundum gemacht. Verbrauch steigt heftig an (10-15%). Hab mich gewundert, dass das RDKS erst sehr spät ansprach, da hatten die Reifen ringsum schon ca. 30% Druckverlust.

    heute ist mir im übrigen aufgefallen, dass dies nicht nur beim durchgetreten ist (ich fahre den wagen nicht sehr viel ;P). es ist echt so als würde zwischen so 2500-3000 umdrehungen einmal kurz die leistung komplett einbrechen für einen sehr kurzen moment und danach normal weiter laufen.

    Die Leistungskurven zeigen ein recht konstantes Drehmoment in dem Bereich und die Leistung steigt linear an. Von den Leistungswerten her dürfte kein Einbruch auftreten.


    Hast Du schonmal den Fehlerspeicher auslesen lassen, oder bei Deiner Werkstatt vorgesprochen? Per Ferndiagnose wird das sehr wahrscheinlich nichts und blind Teile tauschen ist wahrscheinlich auch nicht der beste Weg.


    Koneko - Bei einem sich ankündigenden Laderschaden würden auch andere Symptome auftreten z.B. höherer Ölverbauch und Leistungsverlust (in allen Drehzahlen). 116PS aus 1l ist jetzt auch wirklich keine große Leistung. Schon vor etlichen Jahren lag die Literleistung bei weit über 120PS/Liter. Civic Type R (160PS/Liter), oder Golf R/Seat Leon Cupra 155PS/Liter, Megane RS 150PS/Liter, Ford EcoBoost 140PS/Liter. Der Turbo beim UP ist noch lange nicht an der Grenze, da geht noch deutlich mehr. Da muss man den Turbo schon arg misshandeln, damit der kaputt geht.

    Wenn die Reparaturkosten bekannt sind, kannst Du selbst nachrechnen.


    Der Eco Up braucht ~3,5kg/100km, der Benziner 5,4l. Bei einem Benzinpreis von 1,40€ und Gaspreis von 1,12€ fährt der Gaser auf 100km 3,64€ billiger. Bei 50tkm sind das 1820€, 3640€ auf 100tkm. Selbst wenn der TE 1000€ investiert, würde sich das nach ca. 25tkm rechnen. Bei Deinen 12-14tkm pro Jahr also knapp 2 Jahre.


    Zweijährliche GWP kostet 25€, dafür ist die Steuer beim Eco günstiger. Die monatlichen Kosten sind lt. ADAC geringer als bei den Benzinern und da steckt der Kaufpreis mit drin. Bei gebrauchten Fahrzeugen spielt der Mehrpreis fast keine Rolle mehr. Die 5Nm mehr Drehmoment der Benziner machen fast nichts aus. 0-100km/h ist ein Wert fürs Autoquartett, in der Praxis zählt eher der Durchzug und da wird der Unterschied marginal sein. Der Eco Up kann, mit Biogas betankt, CO2 neutral fahren. Die Benziner bisher nicht.


    Die meisten Käufer werden sich das durchgerechnet haben. Anders kann ich mir den Anteil des Eco Up an den Gesamtzulassungen nicht erklären.