Ceratec geht bei mir nur ins Getriebe, niemals in den Motor. Markenöl und regelmäßig wechseln. Aber Zusätze? Nein Danke
Welches Öl kriegt euer up! ?
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Hat jemand Erfahrung mit Ceratec ? EA211 was spricht gegen das additive ?
Stell dir vor, deine Frau oder dein Koch im Michelin-Sternerestaurant hat vorzüglich gekocht und dann holst du heimlich Maggi-Fix, Salz oder Ketchup raus um "bestimmte Eigenschaften" zu betonen. Hier geht es nicht darum, wie deine Frau oder das Restaurant reagiert oder was dir besser schmeckt - manche Menschen lieben Unmengen an Ketchup auf dem Essen - sondern was diese Zusätze mit dem bis dahin perfekt abgestimmten Essen machen.
Machen sie es besser?
Es gibt wenige Faustregeln im Bereich Schmierstoffe aber eine gilt IMMER: Beim Einsatz von Premiumölen mit Herstellerfreigabe (FREIGABE, keine Empfehlung, keine Wortakrobatik) ist der Einsatz jeglicher Zusätze kontraproduktiv.
Hätte die Auswirkung von Additiven Einfluss auf die Sicherheit des Autos, würden Zusätze die ABE erlischen lassen. Ich kann mir vorstellen, dass das mal kommt.
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Im Gertiebe halte ich dies Zusätze für bedenklicher, die Synchronringe und auch die Haltebänder bei Automatik brauchen Reibung, was ja mit diesen Zusätzen verringert werden soll.
Vor vielen, vielen Jahren hatten wir in der Werkstatt mal eine Vorführung von den Gleiteigenschaften von "Slick 50", das war schon beeindurckend.
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Da man hier leider nur Vermutungen, Meinungen und Spekulationen liest - würde ich jedem empfehlen, der ernsthaft Interesse an Additiven und/oder Ölen hat, sich im Öl-Forum (oil-club) anzumelden.
Ölanalysen und Ölanalytik für Motor und Getriebe
Dort sind viele viele Vergleichsanalysen von Gebraucht- und Frischölen, mit und ohne Additiv sowie Additive pur - zu finden. Sehr oft zeigen die Analysen, dass die Verschleißwerte in den Motoren stark reduziert werden können, wenn man anderes Öl -oder- auch passende Additive nutzt.
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Ich habe mein Getriebeöl irgendwo zwischen 72000 und 80000 erneuert und Ceratec beigemischt. Woran es letztendlich liegt, keine Ahnung, aber Gangwechsel sind flutschig. Macht aber das Einlegen vom ersten und Rückwärtsgang nicht besser, aber keinesfalls schlechter.
Aber grundsätzlich bin ich zufrieden mit neuem Getriebeöl und Ceratec. Aber nur um nochmal einen Vergleich zu bekommen, wechsle ich nicht mehr. So wie es seit 20.000km ist, können wir mit leben.
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Da man hier leider nur Vermutungen, Meinungen und Spekulationen liest - würde ich jedem empfehlen, der ernsthaft Interesse an Additiven und/oder Ölen hat, sich im Öl-Forum (oil-club) anzumelden.
Dort sind viele viele Vergleichsanalysen von Gebraucht- und Frischölen, mit und ohne Additiv sowie Additive pur - zu finden. Sehr oft zeigen die Analysen, dass die Verschleißwerte in den Motoren stark reduziert werden können, wenn man anderes Öl -oder- auch passende Additive nutzt.
Man muss eine Analyse deuten und in rechte Licht rücken können. Es bringt nichts zu sagen, dass 20 ppm Eisen im Öl, das 20tkm in einem Golf drin war toll ist und 50 ppm in einem getunten BMW, das für 5tkm drin war, besser ist.
Im Oil-Club laufen ca. 1% der user herum, die fachlichen Hintergrund haben, d.h. sie arbeiten im Labor. Im Labor zu arbeiten bedeutet nur, dass man weiß, wie man zu Ergebnissen kommt. Da sie die Rezepturen nicht kennen und nicht mit den Motorenbauern in Kontakt stehen, ist die Aussagekraft dort nahe Null. Sie haben nicht mal ein einziges Produkt entwickelt...
Ich weiß aber auch, dass OEMs und Ölfirmen im Oil-Club mitlesen, jedoch still sind und dies als Entertainment ansehen, weil dort unfassbar viel Schwachsinn geschrieben wird. Ein Laie kann gut gemachten Schwachsinn jedoch nicht von Fakten unterscheiden. Das ist der ganz große Vorteil vom Oil-Club...
Nicht vergessen, es gibt eine Parallelwelt zu Foren und die schmunzelt sehr regelmäßig und sehr deutlich.
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Im Gertiebe halte ich dies Zusätze für bedenklicher, die Synchronringe und auch die Haltebänder bei Automatik brauchen Reibung, was ja mit diesen Zusätzen verringert werden soll.
Vor vielen, vielen Jahren hatten wir in der Werkstatt mal eine Vorführung von den Gleiteigenschaften von "Slick 50", das war schon beeindurckend.
Reibung und Verschleiß sind zwei unterschiedliche Phänomene.
Der Laie denkt: Reduziere ich das eine, reduziere ich zwangsläufig das andere...
Realität: Oft andersherum denn "there is no free lunch"
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Reibung und Verschleiß sind zwei unterschiedliche Phänomene.
Der Laie denkt: Reduziere ich das eine, reduziere ich zwangsläufig das andere...
Realität: Oft andersherum denn "there is no free lunch"
Der ersten Aussage ist nichts hinzuzufügen, bei der anderen würde ich gern mal ein Beispiel hören. Auch ich hätte jetzt gedacht, dass es bei jeglicher Reibpaarung (abgesehen eben von der Synchonisierung und vielleicht auch im Bereich nasser Kupplungen/Bremsen in DSG- und Automatikgetrieben) das Ziel sein sollte, die Reibung so gering wie möglich zu halten zugunsten von Effizienz, Wärmeentwicklung und niedrigem Verschleiß. Dass dies durch die Eigenschaften der Schmiermittel und deren Zusätzen eine Grenze hat, steht natürlich auf einem anderen Blatt: der Widerstand gegen Scherkräfte und (mechanischen) Druck ist endlich.
Ich habe vor 25 Jahren mal Fahrzeugtechnik studiert, aber nie wirklich in dem Job gearbeitet. Daher: grundsätzliches interesse und Grundkenntnisse vorhanden, Praxiswissen eher nicht. Aus der Zeit kenne auch ich noch Slick50, das ich allerdings bis gerade eben völlig vergessen hatte.
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1. Man muss eine Analyse deuten und in rechte Licht rücken können. Es bringt nichts zu sagen, dass 20 ppm Eisen im Öl, das 20tkm in einem Golf drin war toll ist und 50 ppm in einem getunten BMW, das für 5tkm drin war, besser ist.
2. Da sie die Rezepturen nicht kennen und nicht mit den Motorenbauern in Kontakt stehen, ist die Aussagekraft dort nahe Null.
1. Wenn ich eine Trendanalyse mit dem gleichen Fahrzeug und dem gleichen Strecken- und Fahrprofil mache und der Verschleiß durch ein Additiv merklich sinkt, wird das wohl was aussagen. Dass es nichts bringt, Äpfel mit Birnen zu vergleichen, ist klar.
2. Also wie hier im Thema - nur, dass dort wenigstens ein paar Leute Ahnung haben.
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1. Wenn ich eine Trendanalyse mit dem gleichen Fahrzeug und dem gleichen Strecken- und Fahrprofil mache und der Verschleiß durch ein Additiv merklich sinkt, wird das wohl was aussagen. Dass es nichts bringt, Äpfel mit Birnen zu vergleichen, ist klar.
2. Also wie hier im Thema - nur, dass dort wenigstens ein paar Leute Ahnung haben.
Du hast in deiner Realstudie mit nur einem Testobjekt so viele Variablen, dass ein Trend nichtssagend ist. Zum Glück werden Medikamente nicht auf diese Art getestet und freigegeben.
Bei Additiven und Nahrungsergänzungsmitteln kann man schlicht behaupten was man will und sogar völlig realitätsfremde Tests heranziehen. Erlaubt ist was Eindruck macht.
Eine Ölanalyse sagt dir nicht, wo der Verschleiß auftritt. Wenn man sich um seinen Motor sorgt und eine bestimmte Baugruppe in Verdacht hat, dass diese vorzeitig die Grätsche macht (z.B. Tassenstößel umkonstruiert oder Beschichtungsverfahren gewechselt, weil Kosten müssen runter), dann würde man einen sog. RNT-Verschleißtest fahren und hätte ein genaues Verständnis davon, wie es dem Tassenstößel geht denn was interessiert mich das Eisen, das von einem Bauteil stammt, das überdimensioniert ist?
Mich interessiert die Achillesferse des Motors und die kenne ich als Laie nicht, weil ich keine Daten habe.
Ich kenne den normalen Ölverbrauch (g/Std) des 1.0 xy nicht, weil ich keine Daten habe.
Ich kenne die normale Verschleißrate (ppm/1000 km) für Aluminium, Eisen, Kupfer nicht, weil ich keine Daten habe.
Erzähl mal, woran merkst du (im Oil-Club) ob jemand Ahnung von der Materie hat?

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Jegliche Diskussion bringt nichts. Ich habe auf den oil-club verwiesen, für Menschen, die sich damit beschäftigen wollen und wer es nicht will, kann ja hier im Thema bleiben.
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Jegliche Diskussion bringt nichts. Ich habe auf den oil-club verwiesen, für Menschen, die sich damit beschäftigen wollen und wer es nicht will, kann ja hier im Thema bleiben.
Ich würde keine Werbung für etwas machen, das ich nicht verstehe. Das ist wie wenn man Kryptos kauft, die man nicht versteht und rumheult, dass plötzlich der Kühlschrank leer ist.
Ich weiß, ich drücke mich hart aus aber diese Oil-Club-Pandemie ist überall.
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Das mit dem Öl und den Ölzusätzen scheint mir irgenwie eine reine Glaubensfrage zu sein.
Befürworter und Gegner finden immer Argumente dafür und dagegen. Nach vielem lesen bin ich nachher nicht wirklich schlauer
Vielleicht kennt jemand den Versuch: Was ich sicher sagen kann, ist, daß "Slick50" anno 90er Jahre am Metall haftet und eine Gleitschicht aufbaut, die Notlaufeigenschaften hat. Der Versuch hinkt natürlich, weil da "nur" ein "Lagerring" von einem E-Motor angetrieben wurde. Unter dem Lagerring wurde eine kleine Ölschale angebracht, in die der Lagerring leicht eintaucht. Der Lagerring wird über einen Hebel gebremst, auf dem sich Gewichte auflegen lassen.
Es wurde verschiedene Öl in die Schale gegeben und dann Gewichte auf den Bremshebel gelegt, solange bis der Ring blockierte.
Mit Slick50 ließen sich mit Abstand die meisten Gewichte auflegen; es wurden auch Hochdrucköle getestet.
Damit sind wir aber weit weg von von Gegebenheiten im Motor. In der Schale war nur das Slick 50 aus der Flasche, keine anderes Motoröl zugesetzt, was aber bei Verwendung im Motor ganz anders ist, da man den Motor ja nicht ausschließlich mit Slick50 (oder anderem) befüllt.
Zudem sind Temperaturen überhaupt nicht berücksichtigt.
usw, usw....
Damit will ich weder Öle noch Zusätze schlecht reden, aber belastbare Beweise, die sich in der Breite anwenden lassen sind schwer zu finden.
Die Freigaben der Motorenindustrie sind belastbar, da wurde ja ausfühliche Test´s gemacht, bevor eine Freigabe erteilt wurde, nehme ich mal an. Ob bei den Zusätzen auch solch aufwendigen Test´s gemacht werden bezweifle ich, da soll ja zusätzliches Geld (zum Öl) gemacht werden
Edit: auch im Oil-club-Forum wird das Thema sehr kontrovers diskutiert, habe mir das seitenweise reingezogen, zumindest wird bei Cera-Zusätzen von einer Reibungs- / Verschleiß-minderung berichtet, die einen sehen Vorteile, die anderen Vorbehalte, zumindest scheint technisch nichts dagegen zu sprechen
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Das mit dem Öl und den Ölzusätzen scheint mir irgenwie eine reine Glaubensfrage zu sein.
Glaube ist immer dort, wo kein Wissen ist.
Würde man die Leute, die über Öle und Additive sprechen (Foren, Social Media Kanäle etc.), fragen was sie beruflich machen oder welche fachliche Ausbildung sie haben, wäre es sehr schnell sehr einsam um einen herum.
Das ist das Problem.
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Die ganze Diskussion kann man sich doch eigentlich sparen!
Welches Öl zu verwenden ist schreibt jeder Hersteller vor und da wird er sich etwas bei gedacht haben. Da gibt es klare Aussagen die man eigentlich befolgen sollte.
Wer aber etwas in sein Auto reinschütten will was nach seiner Meinung besser ist, soll es doch einfach tuen! Nur nicht versuchen alle anderen davon überzeugen zu wollen das das am besten fürs Auto ist.
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Denke das es wichtiger ist die Intervalle einzuhalten oder zu verkürzen. Was man so mitbekommt warum Autos verrecken...da nützt kein noch so teures Öl wenn man erst in die Werkstatt fährt wenn 3 Mal die Serviceanzeige weggedrückt wurde und dann ne rote Lampe angeht...
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Quote
Würde man die Leute, die über Öle und Additive sprechen (Foren, Social Media Kanäle etc.), fragen was sie beruflich machen oder welche fachliche Ausbildung sie haben, wäre es sehr schnell sehr einsam um einen herum.
Dem stimme ich voll zu
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Hier mal was interessantes nachdem ich frische Ergebnisse von der Ölanalyse bekommen habe.
Motor: GTI (Serie)
Laufzeit des Öls: 7000 km bzw. 1 Jahr
Fahrprofil: Viel Kurzstrecke (5-8km), Autobahn (alles zwischen Tempomat und vmax), 1x Sportfahrertraining
Öl: VW Originalöl 0W-20
Verschleißmetalle / 1000 km:
Eisen: 0.8 ppm
Aluminium: 0.3 ppm
Kupfer: 0.4 ppm
Verunreinigungen:
Wasser: nicht nachweisbar
Kraftstoff: 0,7%
Silizium: 9 ppm
Ölzustand:
Viskosität im Frischölzustand, keine Verdünnung durch Scherung
Oxidation: 3 A/cm (= praktisch Frischölzustand)
Nitration: 1 A/cm (=praktisch Frischölzustand)
Säureneutralisationspotenzial: 7,4 mgKOH/g (=praktisch Frischölzustand)
Diese Ergebnisse beantworten zwei ewig diskutierte Fragen:
1. Ist ein 0W-20 Öl im Up GTI nicht zu dünn?
Nein. Der Verschleiß ist schon nahe null. Null geht nicht, auch nicht mit einem 30er Öl.
2. Sollte man das Öl, wie von VW vorgeschrieben und hier reichlich diskutiert, jährlich wechseln?
Für mein durchaus anspruchsvolles Profil kann ich die Frage beantworten: Ein Longlifeöl schafft Longlifeintervalle. Die Probe ist kaum gealtert oder gar eingedickt und verfügt noch über reichlich basische Reserven um Säuren zu neutralisieren.
Das Originalöl ist also top (Äquivalent: Shell Helix Ultra 0W-20) und bleibt nun zwei Jahre drin, d.h. voraussichtlich 15tkm. Dann wird wieder analysiert.
Ich sehe beruflich viele Ölanalysen aber diese ist so gut, dass sie mich überrascht. Schön, dass sie zu meinem Auto gehört.

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VW kippt bei mir Castrol Edge Professional Longlife IV 0w20 rein
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Morgen mache ich bei meinen Load Up wieder den jährlichen Öl/Filterwechsel. Ich nehme wie letztes Jahr
VW Special G 5W-40.
Mein GTI hat letzten Monat bei der Jahres Inspektion das übliche 0W-20 und neue Bremsflüssigkeit samt Kupplungsentlüftung bekommen.
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