Servicekosten Inspektion

  • Das hängt sehr stark von der Nutzung ab.
    Wenn die Feuchtigkeit nicht weg kann.
    Die Filter neigen zur Bildung von Schimmelpilzen.
    Die Kühlflüssigkeit ist weniger das Problem.



    Richtige Wartungsintervalle exitieren meines Wissens auch nicht. und Teile werden nach Bedarf ausgetauscht. Wobei die Werkstätten da komischer weise gerne mehr als nötig empfehlen.
    Daher habe ich ja auch geschieben, daß der Wartungsaufwand stark von der Nutzung abhängig ist. Wenn der Einsatz der Entkeimungslanze keine Verbesserung in Sachen Geruch bringt wird gerne mal der Pollenfilter gewechselt.
    Ob das wirklich eine Ursache ist kann ich jedoch auch nicht sagen.

  • >Wenn der Einsatz der Entkeimungslanze keine Verbesserung in Sachen Geruch bringt wird gerne mal der Pollenfilter gewechselt.


    Das halte ich für die falsche Reihenfolge.
    Wenn es nur mit Klima an stinkt, wäre der Filter aber auch sicher nicht die Ursache, da der auch durchströmt wird, wenn die Klima aus ist.

  • Korrekt.
    Wenn es mit ein- und ausgeschalteter Klima riecht, dann liegt es nicht nur an der Klima.
    Bei Gestank aus der Lüftung wird aber meist erst ein Pilzbefall vermutet, ohne den Sachverhalt genauer zu klären.


    Ich hatte mal ein Auto, da hat es auch aus der Luftung plätzlich gestunken wie die Müllhalde für Restmüll.
    Das Auto hatte jedoch keine Klimaanlage. Kurz nach dem Duft kamen auch Federn durch die Lüftung.
    Die Ursache war ein Mader, der eine tote Taube vor der Luftansaugung abgelegt hatte.
    Die Entsorgung des Viechs war ein Erlebnis, welches ich nicht nochmal haben muß. <X
    Und das Beseitigen der Federn im Innenraum erst. <X


    EDIT:
    Es heißt ja man solle die Klimaanlage im KFZ mindestens einmal im Monat nutzen, damit sich nichts festsetzt.
    Des weiteren soll man die Klimaanlage eine weile bevor man das Fahrzeug abstellt ausschalten, damit die Klima trocknen kann.
    Dies soll Schimmelbildung minimieren.
    Den Rat mit den Ausschalten befolge ich selber, die Klimaanlage läuft aber bei mir nur im Sommer bei großer Hitze und längerer Fahrdauer.
    Bisher hatte ich bei meinen Autos nie muffigen Geruch duch die Klima oder einen Defekt.

  • Nachdem ich beim Service war, dacht ich mir frag ich doch gleich mal wegen der Klima-Wartung.
    Es gibt zwar keine vorgeschriebenen Wartungsintervalle sagte der Service-Berater allerdings empfiehlt er mindestens alle 4 Jahre eine Klima-Wartung zu machen, um teure Folgeschäden aufgrund geringen Kältemittels zu vermeiden (Klimakompressor).
    So hätte ich es auch gehandhabt, wie bisher mit all meinen Fahrzeugen. Die Klima ist zwar ein geschlossenes System, kann aber dennoch Kältemittel verlieren.


    Anderes:
    Hatte ihn noch drauf hingewiesen, dass bei meinem TSi das Kühlmittel bei Minimum steht, Ursache war eine defekte Klemmschelle am Ausgleichsbehälter (am kleinen Schlauch oben), wurde kostenfrei ersetzt und aufgefüllt.

  • Es geht dabei nicht nur um das Kältemittel, sondern auch um den Trockner. Mit einem gewissen Alter beginnt der wohl zu zerbröseln. Und wenn sich das dann mal im gesamten System verteilt hat, dann kannst du im Grunde die ganze Anlage neu machen. Daher macht die Klimawartung mindestens alle vier Jahre, wie du schreibst durchaus Sinn.

  • Danke für die vielen Informationen für die Klimawartung. Ich denke nach etwas über 4 Jahren macht das bei mir Sinn, dann werde ich das zusammen mit der 120.000 km Inspektion machen lassen. Danke an alle :)


    @Fliege
    Das hört sich ja echt nicht so toll an mit dem Marder....


    Ja die Klima vor Fahrtende ausschalten und die Lüftung noch laufen lassen - weil sonst beschlagen die Scheiben auch beim nächsten Fahrtantritt. Macht durchaus Sinn.

  • Bei zu wenig Kältemittel springt der Kompressor automatisch nicht an, auch wenn man die Klima anschaltet (wie auch bei zu kalten Außentemperaturen).


    Das Argument mit dem zerbröselnden Trockner finde ich komisch, da der Tausch des Trockners leider nicht zum Umfang des Klima-Service gehört.

  • Von zerbröselnden Trocknern habe ich bislang noch nie gehört, trotz 20 Jahren in der Branche.


    Mangelnde Schmierung und Ölüberfüllung sind indes tatsächlich teure Probleme. Erstes kann durch geringen Kältemitteldruck verursacht werden (btw: das Kältemittel ist ein Gas!) weil dieses das Kältemittelkompressoröl mitnimmt und so für Schmierung des Kolbenkompressors sorgt.
    Zweitgenanntes sorgt auch für einen Kompressordefekt, da sich Flüssigkeiten nicht (merklich) verdichten lassen und so den Kompressor schädigen. Ursache ist aus meiner Sicht Unwissenheit des Werkstattpersonals, unabhängig von den gesetzlich vorgeschriebenen Zertifizierungen der handelnden Personen. Die Klimageräte besitzen voreingestellte Programme zum Absaugen und Befüllen der Anlage. Teil dessen ist die automatische Befüllung mit Kontrastmittel zur Lecksuche. Dieses Kontrastmittel ist auch ein Öl und wird zusätzlich in die Anlage gegeben, also zusätzlich zur bereits vorhandenen Ölmenge. Passiert das regelmäßig, ist die Ölmenge im System zu hoch und es droht ein Flüssigkeitsschlag im Kompressor.


    Was zusätzlich für Probleme sorgt ist die Vielfalt an Kältemittelkompressorölen. Allein bei VW gibt es für die "alten" R134a-Klimaablagen drei unterschiedliche Öle, welche nicht vermischt werden dürfen. Wieviele verschiedene Ölsorten will denn eine freie Werkstatt vorhalten, um dem gerecht zu werden? Hat schonmal jemand in einer freien Werkstatt gesehen, dass bei einer "Klimawartung" die Ölflasche getauscht wurde, weil der verbaute Kältemittelkompressor ein anderes Öl benötigt als gerade im Klimagerät ist?


    Klimaanlagen benötigen keine Wartung, sondern müssen instandgesetzt werden, wenn die Kühlleistung nachlässt. Und das sollte man einer Fachwerkstatt überlassen. Was bringt die vermeindliche Ersparnis eines 50€-Checks, wenn das Ergebnis ein Jahr später der Tod des Kompressors ist, was neben dem Ersatz des Kompressors auch die Spülung der Anlage und den Ersatz des Expansionsventils und des Trockners nach sich zieht?

  • Hmm, die Info zu den so häufig variierenden Kompressorölsorten und der Überfüllung mit Öl und Kontrastmittel würde mich aber dazu bewegen, den Klimaservice eher seltener zu machen und wirklich nur, wenn die Kälteleistung nachlässt, um Schäden vorzubeugen.


    Ganz klar ist mir aber nicht, wie zumindest die Öl- und Kontrastmittelmenge im System viel zu hoch werden kann, wenn die Anlage vor Neubefüllung ordnungsgemäß evakuiert wird?!


    Klar, wenn man zu irgend einem Pfuscher geht und den Preis ohne Ende drückt, wird ggf. nur nachgefüllt. Dann kann das leicht passieren.
    Meine Freie Werkstatt (Meister hat bei VW gelernt und auch nicht vor 40 Jahren) hat unter der Hand auch schon eingeräumt, dass sie nur bei mir ordentlich evakuieren, weil die auch meine Kunden sind und ich danebenstehe und Hinterntritte verteile.
    Ich zahle aber auch (wenn auch nur 40 Euro), obwohl ich nicht müsste. Will ja auch, dass die mich bezahlen und nicht glauben, sie kriegen alles umsonst.

  • Wir haben bis jetzt an jedem Wagen erst bei mangelnder Kühlleistung was machen lassen. Und das war nur bei zwei Wagen nötig. An meinem letzten Passat habe ich nie was machen lassen. Nach fast 15 Jahren Nutzung hatte der immernoch eine super Kühlleistung. So werden wir das auch weiter halten.

  • @gato311 : Du hast mich verstanden. Never touch a running system.


    Mit dem Absaugprozess und auch der Evakuierung wird nur ein sehr geringer Teil des Öls aus dem Kreislauf entnommen. Das Evakuieren wird z.T. aber auch von "Fachleuten" nicht verstanden. Sinn dessen ist, Feuchtigkeit aus dem Kältemittelkreislauf zu holen und nicht Öle abzusaugen oder gar einen Unterdruck für die anschließende Befüllung aufzubauen. Bei der Evakuierung wird ein Vakuum aufgebaut, bei dem Wasser auch bei geringen Temperaturen siedet. Denkt dabei an das Nudelkochen auf dem hohen Berg: das Wasser kocht schon deutlich unter 100 °C. Oder den Umkehrschluss, dass Wasser erst bei höheren Temperaturen kocht, wenn der Druck höher ist (z.B. Schnellkochtopf). Desto länger das Vakuum in der Anlage vorhanden ist, desto mehr Wasser wird entzogen.
    Eine lange Evakuierung macht daher vor allem dann Sinn, wenn die Anlage geöffnet war. Das Kältemittelkompressoröl ist hygroskopisch und zieht Wasser aus der Luft. Luftkontakt hat es nur bei geöffnetem System.

  • Exakt. Um das Öl aus der Anlage zu entfernen muss die Anlage mit Kältemittel gespült werden. Dabei werden der Trockner und das Expansionsventil ausgebaut und mehrmals so viel Kältemittel in die Anlage gegeben, dass es aufgrund des hohen Drucks flüssig wird. Erforderlich wird das meist bei Kompressorschäden mit Spanbildung oder wenn auf ein anderes Kältemittelkompressoröl gewechselt werden muss (anderer Kompressor, anderer Hersteller ...)

  • Habe den up heute zum Service gebracht.
    Öl habe ich mitgebracht, ansonsten kommt die kleine Inspektion mit Luftfilterwechsel. Dazu wurde mir gesagt, dass die Zündkerzen gemacht werden müssen. Diese sollten wohl platibeschichtet und sehr teuer sein. Insgesamt müsse ich mit 500€ rechnen. Das kommt mir doch recht hoch vor. Hier wurden ja meist 65€ für die Kerzen angegeben.

  • Ne, ist ein normaler 60 PS-Benziner, daher wundere ich mich ja


    Also sind die 500€ doch etwas seeeeehr Hoch gegriffen. Ist ein Überlegen schon zu spät?

    LPG gibts nicht ab Werk.


    Ich meinte auch CNG...


    3x Original VW Audi Zündkerze LongLife 04E905612C
    50,70 €


    Stck. 25€...also 75€ Suchergebnisse

    Die Kerzen für den Benziner sind nochmal deutlich günstiger


    Richtig.. die Hälfte.

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