VW up! mit AHK von MVG/Rameder

      Oki, thx für die Info, hätte ich nicht erwartet, sicher war ich mir ja nicht :)

      Grüße

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      HendrikS schrieb:

      Machst du jetzt z. B. den Blinker links an, sendet das BCU "Blinker links an" in den Bus, jenes hört das AHK-STG und schaltet seinerseits auf die Leitung der AHK den "Blinker links". Gleiche Spiel mit "Standlicht rechts an" usw.. Natürlich ist da noch Strom drauf, also neben dem Bus schließt man natürlich auch noch Strom an, das habe ich jetzt aber nicht erwähnt, bin mal davon ausgegangen, dass das jedem klar ist.

      Und das alles mit nur zwei Kabel?
      Ganz bestimmt NICHT! Oder vielleicht doch?

      Habe gerade mal eine Anleitung für ein Can Bus Kabelsatz gefunden 137405-10126-1-samples-v1.pdf ... wie werden hier die Blinker, Rückfahrlichter und Beleuchtung angesteuert? Nebelschlußlicht und PDC sind beschrieben. Hier ist ein Programmieren notwändig.
      Zudem gibt es ein Universal-Kabelsatz, da werden die Kabel aber per Stromdiebe angewschloßen. Hier ist kein Programmieren notwändig.
      :facepalm:

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von „Skodi“ ()

      HendrikS schrieb:

      Nicht auszuschließendes Argument, dennoch kann das BCU vom up! neben Anhängerbetrieb auch ganz andere Dinge, die ein up! niemals hat. Kennfelder und Softwarefunktionen sind für gewöhnlich kostenfrei, sodass ein Golf 7 mit Kennzeichenerkennung aber ohne werksseitigen Lane Assist diesen nach Freischaltung trotzdem kann. Ja, mittlerweile bin ich beim G7 nicht mehr uptodate, 2014 ging das aber problemlos :)

      Laut SSP500 ist im up! das TRW EBC460 verbaut, welches wiederum laut Hersteller eine Anhängerstabilisierung unterstützt. Laut Hersteller TRW kann das Teil auch Notbremsassis befeuern. Macht also Sinn, dass der up! da nicht so mies aufgestellt ist.


      Der Vergleich mit dem Golf 7 Lane Assist hinkt gewaltig! Den Lane Assist gibt es in der Golf 7 Serie, auch wenn er mal nicht mitbestellt wird. Einen Anhängerbetrieb beim Up! gibt es nicht (seitens VW) und daher auch kein fertiges Kennfeld.

      Die grundsätzliche Funktion mag im Up!-ESP-Stg. verbaut sein, aber hinter der Funktion muss auch ein auf das Fahrzeug abgestimmtes Kennfeld stecken. Und die Entwicklung eines solchen Kennfelds kostet sehr viel Geld, nebenbei wäre die Funktion zudem zulassungsrelevant. Das wird beim up! nicht passiert sein.

      "Kennfelder und Softwarefunktionen sind für gewöhnlich kostenfrei"

      Interessante Aussage eines ITlers. Magst Du sie konkretisieren? Meinst Du nur, dass Steuergeräte Software bereits in sich tragen, sie nur (eigentlich kostenpflichtig) freigeschaltet werden muss?

      up!gefahren - up!gedreht - up!gefeiert - up!gegangen

      @Skodi, doch genau so ist es. Jegliche Signale kommen aus dem Bus. Zwei Strippen sind das, dann hat das Steuergerät zusätzlich noch Strom, aber mit den 4 Strippen geht die gesamte Beleuchtung.
      Rest ist Komfort wie NSL Abschaltung.

      @Tornado, exakt so ist es, die Fahrzeuge werden in wenigen Jahren (zumindest bei VAG) auf Seiten der Software Vollaustattung haben. Die ersten Funktionen hierbei waren der Laneassist, der Fernlichtassi und die Verkehrszeichenerkennung. Beim Produktionsstart vom G7 gab es eine Kamera für die drei Systeme, mittlerweile ist der einfache Fernlichtassi im Spiegelfuß mit einem billigeren Sensor verbaut. Eins gekauft, idealerweise das billigste und zack alle drei Funktionen freigeschaltet. Beim Verkehrszeichenkram war glaube ich noch ein entsprechend großes Radio notwendig, aber man konnte sich dann die Erkennung sparen. Die ersten Funktionen für den Kunden sich heute durch den Sprachassi erkennbar, den kannst du dir nachträglich freischalten lassen, gegen Aufpreis versteht sich. Das Zauberwort hierzu ist die Gleichteilestrategie, wieso sollte man 12 verschiedene BCUs im Regal stehen haben, wenn man einfach ein vollausgestattetes BCU ins Auto verbauen kann? Kosten es extra, die Bits auf dem STG zu lassen? Nein. Das Ganze soll dann mit Verschlüsselung und Onlineaktivierung abgesichert werden.

      Zu der Funktion an sich, was sollte denn da für ein Kennfeld existieren? Das ist ne dynamische Sache, je nach Witterung, Steigung, Bodenbelag, Fahrzeugbeladung, Anhängertyp und Beladung. Das ist nichts besonderes, der hat seine Parameter die er einhalten will, gegensteuert, wieder guckt ob sie eingehalten werden und so weiter. Diese typischen ellenlangen Tabellen früher von den MSGs die man noch selbst bearbeiten konnte, sind da wie gesagt dynamischer drinne.

      Grüße