VW up! mit AHK von MVG/Rameder

      Mit Sicherheit funktioniert die Elektrik auch ohne anlernen.

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      Ich habe die in der Bucht bei Transportsysteme24 gekauft, hat 540 Euro gekostet. MVG/Rameder AHK für vw up!

      Gekauft bzw. bezahlt habe ich folgendes, circa Angaben:
      875 für den Humbaur HA752513FS inkl. Plane+Spriegel Höhe 150cm
      540 Euro für die AHK mit 13-pol fahrzeugspezifischem E-Satz
      65 Euro für die Abnahme Dekra AHK für den up!
      12,50 für die Änderung der Papiere vom up!
      20 Euro für die Zulassung Anhänger
      5 Euro für 100kmh-Schild+Plakette vom Amt (Als Blender, nur für die Sicherheit ;) )
      27 Euro Versicherung
      30 Euro KFZ-Steuer für den Anhänger
      30 Euro für Zigaretten, Getränke, Essen (Einbauhelfer und Abholer) :D und Kleinkram wie Pin 9+10 samt Sicherungen

      Grüße

      EDIT: Anhängerkupplung abnehmbar VW Up +Elektrosatz Set kpl. NEU inkl. EBA | eBay mit E-Satz
      MVG Anhängerkupplung VW UP abnehmbar Bj 11-16 ohne E-Satz. Man kann ja selbst wählen, was man will, geht dann auch preiswerter.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „HendrikS“ ()

      ronne schrieb:

      Mit Sicherheit funktioniert die Elektrik auch ohne anlernen.


      Das haben wir gar nicht ausprobiert. Ich wäre mir da aber nicht 100% sicher, denn die meisten Signale greift er sich aus dem Bus ab (nur NSLund Bremse nicht).
      Ich weiß nicht, wie herum jetzt die Info gestreut wird, ich vermute aber, dass das Bordnetzsteuergerät zum Anhängersteuergerät die entsprechenden Infos weiterreicht und das AHK-STG nur lauscht, was so los ist auf dem Bus. Da dies vermutlich ohne "anlernen" (einfacher Haken setzen in der Verbauliste ;) ) nicht gemacht wird, wird wohl relativ wenig am AH leuchten.

      Grüße

      Meine funzt am UP auch ohne Anlernen. Nur das PDC schaltet sich dann natürlich nicht aus beim Rückwärtsfahren. Und wenn Du Start-Stopp hast, bleibt bei einprogrammierter AHK der Motor immer an wenn ein Stecker gesteckt ist - vermutlich, damit der Motor keinen Schaden nimmt, wenn er mit mehr Last anfahren muss.

      siggi-k schrieb:

      ... Und wenn Du Start-Stopp hast, bleibt bei einprogrammierter AHK der Motor immer an wenn ein Stecker gesteckt ist - vermutlich, damit der Motor keinen Schaden nimmt, wenn er mit mehr Last anfahren muss.


      Der Motor bleibt an, damit die Bremskraftverstärkung erhalten bleibt um auch am Hang stets sicherzustellen, dass das Gespann gehalten werden kann.

      up!gefahren - up!gedreht - up!gefeiert - up!gegangen

      ronne schrieb:

      Das wäre die erste AHK die nicht funzt ohne anlernen.
      Anders schaut es aus wenn das Fahrzeug Anhänger ESP verbaut hat, das bekommst du ohne anlernen nicht hin. Beleuchtungstechnisch geht alles.


      siggi-k schrieb:

      Meine funzt am UP auch ohne Anlernen. Nur das PDC schaltet sich dann natürlich nicht aus beim Rückwärtsfahren. Und wenn Du Start-Stopp hast, bleibt bei einprogrammierter AHK der Motor immer an wenn ein Stecker gesteckt ist - vermutlich, damit der Motor keinen Schaden nimmt, wenn er mit mehr Last anfahren muss.


      ronne schrieb:

      Das PDF funzt nicht mit Anhänger weil du einen Kabelbaum verbaut hast der nicht dafür vorgesehen ist. Ansonsten geht das auch ohne anlernen.



      Würde mich interessieren, ob es ohne Anlernen gehen würde. Habt ihr allesamt die Signale aus dem Bus oder greift ihr z. B. "Blinker links" oder "Rücklicht an" mit nem Stromdieb oder ähnlichem ab?
      An meinem Kabelbaum wird bis auf Bremse und NSL (für Abschaltung im Hängerbetrieb) kein weiteres Signal von dem originalen Kabelbaum abgegriffen. Blinker, Rücklicht oder Rückfahrlicht und natürlich die Leuchtmittelüberwachung im Hängerbetrieb laufen komplett über den Bus. Würde es halt Schwachsinnig finden, wenn das BCU ohne anlernen (eig. nur Haken setzen ;) ) in den Bus für n AHK-Steuergerät (habe ich nachträglich verbaut) die Signale rufen würde. Eigentlich ist da der Grundsatz: So wenig Signale wie möglich.

      Grüße, Hendrik


      EDIT: Man kann sich natürlich drum streiten, ab wann eine AHK funktioniert. Einen Anhänger ziehen die auch ohne ein einziges Kabel ;)
      Bei mir funktioniert sie wenn: Alle Leuchten funktionieren, eine Leuchtmittelüberwachung gegeben ist z. B. durch erhöhte Blinkfrequenz bei defekter Blinkerlampe im AH-Betrieb, PDC-Abschaltung, Änderung des ESP auf AH-Betrieb, Änderung weiterer Parameter wie Start-Stopp für erhöhten Strombedarf und Bremskraft.
      Wenn eine Sache davon nicht funktioniert, ist die AHK in meinen Augen nicht funktionsfähig, sondern gefuscht.

      Und woran hängt der vorgefertigte Kabelsatz? Am Bus oder an den originalen Zuleitungen? ;) Wenn nicht am Bus, sondern direkt an den Leuchten, hast du nun die Erklärung, wozu das anlernen dient.

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      Dann ist entweder dieses Steuergerät etwas dusselig, oder es schaltet das Fahrzeug nicht vollumfänglich in den Anhängerbetrieb. Denn das geht nur über den Bus und wieso sollte ich noch an die werksseitigen Stecker, wenn ich eh an den Bus gehe?

      Aber gehen tuts trotzdem, man hat dann Abzüge beim Einbau oder Abzüge bei den Funktionen. Jedem das Seine :)

      Skodi schrieb:

      HendrikS schrieb:

      und wieso sollte ich noch an die werksseitigen Stecker, wenn ich eh an den Bus gehe?

      Damit der Anhänger oder Fahrradträger mitleuchten...!


      Genau der Punkt ist überflüssig, wenn man die Signale vom Bus bekommt. Die Info, wann welche Leuchte zu leuchten hat, macht der Bus für dich in Kombination mit besagtem Anhängersteuergerät.
      Und genau das ist der Punkt, warum das anlernen vermutlich notwendig ist, denn ich glaube kaum, dass das BCU für das AHK Steuergerät die Signale ohne anlernen rausschickt. Ausprobieren tut sowas natürlich kein normaler Mensch, ich würde auch nicht darauf wetten, dass mein ESP funktioniert, wenn ich das ESP-Steuergerät aus der Verbauliste streiche ;)

      Also merke: BCU und AHK-STG stehen in wechselseitigem Kontakt. BCU sendet, wann welche Leuchte zu leuchten hat, AHK-STG sendet an BCU Leuchtenausfall und "befinde mich im Anhängerbetrieb". Das BCU informiert in diesem Fall andere Steuergeräte wie ESP oder ECU. Jegliche Infos laufen über den CanBus, keine weitere Verkabelung notwendig.

      Wie dem auch sei, das hat allerhand Vorteile, welche wie Punkt 4 und 5 (maximal bei Punkt 2 der Blinker) aber auch Steuergeräte ohne Bus hinbekommen:
      1. Du sparst ne Handvoll strippen. Blinker Links/Rechts, Rückfahrlicht, Rücklicht Links/Rechts und Nebelschlussleuchte. Generell musst du nicht mehr an die Leuchte auf der rechten Seite.
      2. Lampenüberwachung. Zugegeben, beim up! ist es nur der Blinker des Anhängers über die Frequenz des Blinkergeräuschs, aber das ist schon mal etwas. Dennoch wird der gesamte Hänger überwacht, allerdings sieht man es wie beim up! auch nur in der Diagnose. Bei Fahrzeugen die n Lampenausfall anzeigen können, wäre es dann dort exakt zu sehen. Ja, der up! (zumindest mit High-BCU, also alle mit Start-Stopp oder Schiebedach) hat eine komplette Lampenüberwachung, könnts ja bei Zweifeln gerne mal ausprobieren an der Diagnose ;)
      3. Das Fahrzeug wird in den Anhängerbetrieb versetzt, das geht nur über den Bus. Das hat zufolge, dass dein ESP angepasst wird oder der erhöhte Strombedarf (z. B. Kühlschrank, Batterieladung im AH) im Stand durch Wegfall der Start-Stopp-Automatik kompensiert wird. Ich vermute auch, dass das ESP bzw. der Teil der Anti-Schlupf-Reglung etwas weniger bissig ist, aber probiert habe ich das bei dem sommerlichen Wetter natürlich nicht.
      4. Eine Deaktivierung der Fahrzeug-Nebelschlussleuchte im AH-Betrieb übernimmt ebenfalls das Steuergerät für dich.
      5. Deaktivierung von PDC im AH-Betrieb.

      Das sind also die Vorteile. Der Nachteil besteht eigentlich nur daraus, dass es teurer ist und man an den Bus muss. Dafür ist es die technisch stimmigere Lösung, als Adapter auf die Fahrzeugstecker der Rückleuchten, die dort die Signale abgreifen und maximal durch ein Non-Bus-Steuergerät für die AH-Dose aufbereiten. Da ich gegen halbgare Lösungen bin, die insbesondere auch Nachteile in der Sicherheit bringen (ABS-Bremsungen, ESP-Reglungen in Extremsituationen), spare ich da keinen Cent, auch E-Sätze für 15-20 Euro aus der Bucht ohne diesen ganzen Schnickschnack reichen aus, damit an der AHK alles TÜV-tauglich passiert. Mir sinds die 70-80 Euro Aufpreis wert.

      Hoffe ich konnte ein wenig Verständnis für die Fahrzeugelektrik bzw. Fahrzeuginformatik rüberbringen, falls dich da noch was interessiert schreib einfach, ich sitze an der Quelle und kann im Zweifel auch auf unsere Leute der Coaching zurückgreifen.

      Grüße

      Trailer-ESP Kennfelder gibt es z.B. bei Phaeton und Passat. Beim Up!, der werkseitig nicht für den Anhängerbetrieb ausgelegt und seitens VW nicht dafür zugelassen wird, würde mich das doch sehr wundern. Immerhin kostet die Entwicklung solcher Programme und Regelungen viel Geld.

      Ob ein Steuergerät in der Gateway-Verbauliste als "verbaut" eingetragen ist, ändert nichts an der Funktion, abgesehen von Diagnose-Interaktionen mit Testern.

      up!gefahren - up!gedreht - up!gefeiert - up!gegangen

      Nicht auszuschließendes Argument, dennoch kann das BCU vom up! neben Anhängerbetrieb auch ganz andere Dinge, die ein up! niemals hat. Kennfelder und Softwarefunktionen sind für gewöhnlich kostenfrei, sodass ein Golf 7 mit Kennzeichenerkennung aber ohne werksseitigen Lane Assist diesen nach Freischaltung trotzdem kann. Ja, mittlerweile bin ich beim G7 nicht mehr uptodate, 2014 ging das aber problemlos :)

      Aus diesem Grund bringt man immer mehr Komponentenschutz mit Onlinefreischaltungen wie Sprachassi etc.

      Grüße

      Laut SSP500 ist im up! das TRW EBC460 verbaut, welches wiederum laut Hersteller eine Anhängerstabilisierung unterstützt. Laut Hersteller TRW kann das Teil auch Notbremsassis befeuern. Macht also Sinn, dass der up! da nicht so mies aufgestellt ist.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „HendrikS“ ()

      Erklärt mir mal jemand wie der Blinker blinkt, wenn angeblich nur eine Busleitung angeschlossen wird?
      gleiches natürlich auch mit den anderen leuchten...
      Das Steuergerät ist doch nur dazu da wegen ESP, Blinkerkontrolle, PDC Abschaltung und NSL... und der Rest?

      :facepalm:

      Klaro,

      also das BCU sendet in den Bus jegliche Dinge, die dein Auto so machen kann. Hier liegt meiner Meinung nach auch der Grund der Freischaltung begraben: Es sendet nur Dinge, wenn ein STG in der Verbauliste aktiviert ist, welches diese Informationen braucht. Ist das AHK-STG nicht in der Verbauliste aktiv, wird das BCU vermutlich auch nicht diese Info in den Bus schicken.

      Machst du jetzt z. B. den Blinker links an, sendet das BCU "Blinker links an" in den Bus, jenes hört das AHK-STG und schaltet seinerseits auf die Leitung der AHK den "Blinker links". Gleiche Spiel mit "Standlicht rechts an" usw.. Natürlich ist da noch Strom drauf, also neben dem Bus schließt man natürlich auch noch Strom an, das habe ich jetzt aber nicht erwähnt, bin mal davon ausgegangen, dass das jedem klar ist.

      Grüße