So lasse ich mir E-Mobilität gefallen

      So lasse ich mir E-Mobilität gefallen

      Die Firma Nanoflowcell meldet sich aktuell wieder mit guten Nachrichten.
      Wenn das so alles stimmt, dann kann ich mir E-Mobilität auf dieser Basis vorstellen: Keine „dreckigen“ Akkus, große Reichweite, schneller Tankvorgang, keine brennenden Akkus bei einem Unfall, nachhaltiger, ungefährlicher Kraftstoff: de

      “Ist die dunkle Seite stärker?” –
      “Nein. Nein… nein. Schneller, leichter, verführerischer.” (Meister Yoda)


      Zu tun was du willst
      ist Freiheit.
      Zu mögen was du tust
      ist Glück.




      www.gibgas.de
      www.cng-club.de
      https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20170428_OTS0237/gas-geben-fuer-den-klimaschutz

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      Kritisch bleiben :!:

      Alle möglichen Hersteller versprechen uns immer wieder bahnbrechende Neuerungen und das Blaue vom Himmel, wovon in der Praxis dann jedoch nur ein Minimum ankommt. Habe gerade gelesen, dass der Gründer- und Technikchef von Nano-Flowcell vorher Musiker war und sich innerhalb eines 48-monatigen Selbststudiums zum Batterieexperten ausgebildet hat. Mich würde ernsthaft wundern, wenn so jemand die Antriebstechnologie einer gigantischen Branche revolutionieren könnte. Da sitzen seit Jahrzehnten genug schlaue Köpfe.

      Absolut. Immerhin ist das keine reine Labotechnologie mehr. Es gibt mehrere fahrende Prototypen.

      NanoFlowCell Quantino: Die erste Fahrt im Salzwasser-Elektroauto - WELT

      Und das schon seit knapp 2 Jahren. Die Redux-Flux Elektrolyt Technologie is tja nicht neu. In Golfkarts wir die schon länger eingesetzt. Und das physikalische Prinzip dahinter, ist alt und bekannt. Vielleicht hat es einfach einen Kreativen Kopf gebraucht, um den letzten Ideenansatz zu finden um diese Technologie auch für richtige Autos Einsetzbar zu machen. Das was die Technik besonders revolutioniert hat, war eine neuartige Zusammensetzung der Salzflüssigkeit, also der Elektrolytflüssigkeit.

      Genial am Konzept finde ich die Kompatibilität zum Tankstellennetz. Ich fülle zwei Elektrolytflüssigkeiten in meinen Tank und fahre elektrisch los. Und wenn die Reichweite abgefahren ist, dann sind die Salze aus den Tanks gelöst und die trägerflüssigkeit (Wasser) verdampft. Daher sind die Tanks leer, und ich kann sie an der Tanke wieder auffüllen. So könnte die Elektromobilität wirklich funktionieren. Aber zur Serienreife von Fahrzeugen wird es wohl noch 5-10 Jahre brauchen. Als bessere Alternative zu synthetischen Verbrennungskraftstoffen sollte es daher definitiv in Frage kommen. Da bereits Autos nach dem Prinzip fahren und getankt werden, hat es das Stadium als reines Laborprojekt verlassen.

      In den Prototypen Stecken Komponenten von Bosch und anderen großen Automobilzuliferern. Und derzeit werden wohl immer noch Partner gesucht. Ich denke hier ist kein Schmu sondern ernsthaft eine Innovation denkbar. Vermutlich wird das Unternehmen auch von einem der großen Konzerne aufgekauft werden. Das wäre dann der letzte Beweis für die Machbarkeit.

      Neu

      Bei neuen Autoherstellern gibt es leider etliche Hürden.
      - Zulassungsverfahren
      Teilweise von der etablierten Automobilindustrie selbst bestimmt und somit für neueinsteiger eine gewisse Hürde.
      - Die Produktionskapazitäten und Händlerstruktur für marktreife Produkte
      Kostet enorm viel Geld ein solches Konstrukt aufzubauen
      - Die Beschaffung von Geld.
      Viele wollen ein Maktfertiges Produkt mit Zulassungsmöglichkeit sehen, bevor investiert wird.
      Aber gerade zulassungsverfahren können extrem langwierig und kostenintensiv sein. Vor allem mit Blick darauf wer bei den Verfahren beteiligt ist. Da hat das manchmal schon den geschmack von Zermürbungstaktik.
      Viele Prototypen kommen nicht über dieses Stadium hinaus, und die Patente wandern dann komischer weise zu unseren etablieren großen Herstellern.

      Aber jedes mal wenn sich in der Hinsicht etwas tut, besteht die Möglichkeit, daß sich die großen Hersteller mitbewegen um mitzuhalten. Wenn auch nur langsam und wiederwillig.

      Neu

      Ich bin nach wie vor der Meinung das die wahre Zukunft der Mobilität der Kollektivverkehr in einer ganz neuen Art sein wird. Es wird sicher noch etwas dauern, aber es läuft drauf hinaus. Das Auto wird irgendwann kein Individual u.- Statussymbol mehr sein, jedenfalls nicht wenn wir es auf den Alltag beziehen. All das was heute immer wieder neu raus kommt ist meist nur dazu da den Leuten einen Grund zu geben neue Sachen zu kaufen, jedenfalls bin man voll in dem neuen Zeitalter der Mobilität drin ist.


      Neu

      @up!solut

      Vielleicht hast du ja Recht - diese Mobilität gibt es schon, sie nennt sich ÖPNV. Bei mir funktionert der mehr schlecht als recht.

      Und was das hier angeht:

      up!solut schrieb:

      All das was heute immer wieder neu raus kommt ist meist nur dazu da den Leuten einen Grund zu geben neue Sachen zu kaufen, jedenfalls bin man voll in dem neuen Zeitalter der Mobilität drin ist.


      Das müsste sich nicht m.E. nur im Mobilitätssektor ändern, sondern in allen Lebensbereichen.
      Ich versuche so weit möglich Dinge zu kaufen, die lange halten und sich reparieren lassen. Du glabust gar nicht wie schwierig das manchmal ist und wie blöd man im Laden angeschaut wird, wenn man diese Ansprüche stellt. "Aber das ist doch schön, wenn man sich dann wieder was Neues kaufen kann". Meine Antwort:" Nein ist es nicht, es verbraucht unendlich Ressourcen, Energie, scahfft Müll,ich muss mich um die Neuanschaffung kümmern, u.U. passt was nicht zueinander und dann zieht das weitere Käufe nach sich, da habe ich keinerlei Bedürfnis danach." Schweigen.

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      up!solut schrieb:

      Ich bin nach wie vor der Meinung das die wahre Zukunft der Mobilität der Kollektivverkehr in einer ganz neuen Art sein wird. Es wird sicher noch etwas dauern, aber es läuft drauf hinaus. Das Auto wird irgendwann kein Individual u.- Statussymbol mehr sein, jedenfalls nicht wenn wir es auf den Alltag beziehen. All das was heute immer wieder neu raus kommt ist meist nur dazu da den Leuten einen Grund zu geben neue Sachen zu kaufen, jedenfalls bin man voll in dem neuen Zeitalter der Mobilität drin ist.


      Jain. Für große Städte gebe ich dir recht. Für den ländlichen und Kleinstadtbereich leider nicht. Gerade Berufspendler von den kleinen Städtchen und Dörfchen müssen viel Verständnis mitbringen, wenn Sie morgens mit den Öffentlichen zur Arbeit wollen. Schlechte Anbindungen (teilweise nur stündlich Zuganbindung) dann Anschluß über Straßenbahn und Bus.
      Da braucht mancher mit den Öffentlichen eine Stunde pro weg, wo er mit dem Auto nur 15-20 Minuten braucht. Die Lebendzeit ist da dann vielen lieber.

      Wie so oft, das Henne-Ei-Prinzip. Die Anbieter der Öffentlichen jammern, weil die Verkehrsmittel zu wenig genutzt werden, die Pendler, weil die Öffentlichen Verkehrsmittel zu schlecht ausgebaut sind.
      Nicht zu vergessen, daß sich immer weniger Leute ein Leben direkt in den großen Städten leisten können und somit an die Randgebiete mit schlechtertem Ausbau gedrengt werden.

      Neu

      Ironie an.

      Seid ihr wahnsinnig hier so etwas zu posten?
      Das System ist/hat ...

      - umweltschonend
      - ungefährlich
      - hoher Wirkungsgrad
      - hohe Reichweite
      - Tankstellennetz leicht aufzubauen
      - günstig
      - schlecht besteuerbar
      - als Hauskraftwerk einsetzbar
      - (fast) autarke Häuser könnten Realität werden
      - (fast) jedes Land könnte die Flüssigkeiten herstellen
      - keine Ausbeutung, Kriege und Regime-Change mehr um Öl, Gas, seltene Erden, Kobalt, Mangan, Palladium usw.
      - noch schneller als gedacht, wären US-Imperium und OPEC Staaten überflüssig

      Ergo: Das wird sich NIEMALS durchsetzen...

      Genauso wenig wie die Holz100 Häuser von Erwin Thoma,
      die Absorbieren sogar Strahlung und in den Häusern ist kein Handy-Empfang...
      Wird sich auch NIE durchsetzen, viel zu gesund und völlig undenkbar auf das Handy zu verzichten.

      Ironie aus

      Neu

      gapster schrieb:

      Ironie an.

      Seid ihr wahnsinnig hier so etwas zu posten?
      Das System ist/hat ...

      - umweltschonend - Die letzten Diesel wurden auch als Umweltschonend angepriesen
      - ungefährlich - Batterien arbeiten mit Säuren, und diese sind niemals ungefährlich
      - hoher Wirkungsgrad
      - hohe Reichweite - Die Rechweite wird bekanntlich von mehreren Faktoren bestimmt.
      - Tankstellennetz leicht aufzubauen
      - günstig
      - schlecht besteuerbar - PKW-Maut , fomit besteuerung nach Einsatz
      - als Hauskraftwerk einsetzbar
      - (fast) autarke Häuser könnten Realität werden - je nach umsetzung gibt es sogar jetzt schon autarke Häuser, Nur der Kostenfaktor hält viele davon noch ab.
      - (fast) jedes Land könnte die Flüssigkeiten herstellen - Gerade für Länder mit wenig eigenen Energieressourcen wäre das ein Segen.
      - keine Ausbeutung, Kriege und Regime-Change mehr um Öl, Gas, seltene Erden, Kobalt, Mangan, Palladium usw. - Seltene Erden werden noch genug anderweitig gebraucht. Ich befürchte, daß kommede Kriege um Waseer geführt werden.
      - noch schneller als gedacht, wären US-Imperium und OPEC Staaten überflüssig. - Überflüssig nein, aber der Einfluss würde schwinden.

      Ergo: Das wird sich NIEMALS durchsetzen...

      Genauso wenig wie die Holz100 Häuser von Erwin Thoma,
      die Absorbieren sogar Strahlung und in den Häusern ist kein Handy-Empfang...
      Wird sich auch NIE durchsetzen, viel zu gesund und völlig undenkbar auf das Handy zu verzichten.

      Ironie aus


      Leider ist die Welt nicht immer so einfach wenn eine tolle Idee im Raum steht.
      Skeptiker wollen überzeugt werden, Ein Markt muß sich bilden. Die Beteiligen Personen müssen ein ausgewogenes Maß finden zwischen verdienen wollen und gönnen.
      So manch gute Idee ist am Makrt gescheitert, weil die Erfinder den Hals nicht voll genug bekommen haben (Unabhängig vom Öko-Gedanken).

      Behalten wir die Entwicklung aufgeschlossen im Auge und hoffen das Beste.