7 Mythen über CNG-Fahrzeuge

      7 Mythen über CNG-Fahrzeuge

      SEAT räumt mit Mythen über CNG-Antriebe auf:

      Sieben Mythen über CNG-Fahrzeuge

      “Ist die dunkle Seite stärker?” –
      “Nein. Nein… nein. Schneller, leichter, verführerischer.” (Meister Yoda)


      Zu tun was du willst
      ist Freiheit.
      Zu mögen was du tust
      ist Glück.




      www.gibgas.de
      www.cng-club.de
      https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20170428_OTS0237/gas-geben-fuer-den-klimaschutz

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      Gasmotoren sind so leistungsfähig wie Diesel- oder Benzinmotoren


      Die Motoren vielleicht, unterm Strich wiegt ein CNG-Fahrzeug aber konstruktionsbedingt einfach mal 100-150kg mehr als ein vergleichbarer Benziner, mit allen physikalischen Nachteilen die sich dadurch ergeben. Ich finde saubere Antriebskonzepte prinzipiell sehr gut, da ich zur Zeit jedoch nur ein Fahrzeug habe, stehen bei mir Fahrleistungen immer höher im Kurs als Kraftstoffkosten.

      Stimmt. Die Flaschen sind recht schwer, eben weil sie sehr sicher ausgelegt sind.
      Aber die kommende GEneration Golf VIII hat dann 160 PS mit CNG, das dürfte auch höhere Anforderungen an die Dynamik erfüllen!

      Zu dem höheren Gewicht kommt, dass Motoren gleicher Bauart in der CNG Variante weniger Leistung und Drehmoment haben als die Benzinervarianten (weil sie eben auch auf Benzin laufen müssen), mal abgesehen von künstlich gedrosselten Benzinervarianten.

      In der Summe macht das schone einen erheblich Unterschied bei den Fahrleistungen aus.
      Dennoch ist CNG eine gute Variante.

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      @gato311
      Stimmt schon, aber muss man immer mit dem eigenen Auto in der Garage startberechtigt bei der Formel 1 sein?
      Welchen Unterschied macht es im normalen Straßenverkehr, ob ich (im golf) 110 Ps oder 160 PS habe?
      Sicher beschleunigt ein 160 PS Golf besser als ein 110 PS, macht mehr Spaß, aber wird es wirklich benötigt oder ist es nur "nice to have"?
      Nicht umsonst gibt es auch noch die 86 PS Variante im Golf (glaube ich) und auch dort drin ist noch jeder an seinem Ziel angekommen.
      Mein nächstes Fahrzeug wird auf jeden Fall wieder ein CNG. Das steht schon in 1,5 Jahren wieder an ....

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      In der Klasse unter 100 PS (vor allem bei entprechender Beladung) ist der Unterschied in der Praxis schon erheblich.
      Ob das stört oder nicht, ist eine ganz andere Frage.
      Komischerweise habe ich den Eindruck, dass es die meisten Leute im Alltag viel weniger stören würde als mich, bei der Kaufentscheidung agieren sie aber genau umgekehrt wie ich.

      Ob man nun 250 oder 300 PS hat, ist im Alltag recht Wurst.
      Aber wahrscheinlich denkt man so nur, wenn man über 300 PS auch zur Verfügung hat und einfach ein anderes Auto nehmen kann, wenn einem danach ist.

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      Wenn man ehrlich ist und sich den Zeitunterschied anschaut, ist es echt erstaunlich:
      Mein Junior musste jetzt einige Zeit ca. 18 km mit dem 50er Roller fahren. Dabei geht es bei uns stramm hoch (aber natürlich auch wieder runter).
      Er hat vllt. 5 Minuten länger gebraucht als wenn ich ihn mit dem Auto fahre. Bei den Autos ist es egal, welches ich nehme, da ist ein Zeitunterschied auf 18 km (bzw. 36 hin und her) nicht feststellbar.
      Natürlich macht es mit dem TSi mehr Spaß als mit dem Eco. Gesteigerter Spaß dann mit dem Boxster. Aber nicht, weil man schneller ist.
      Da ist also viel "Psyche" dabei, weil es einem einfach langsamer vorkommt. Richtig "messbar", im Sinne eines spürbaren Zeitunterschiedes, ist es nicht.
      Da zählen andere Sachen mehr: z.B. komme ich mit dem Roller am Ampelstau vorbei, kann ich den Parkplatz direkt vor der Türe nehmen etc. pp. Da macht man wirklich Zeit gut!

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      Unter 100 km Strecke lasse ich auch in der Regel mit 120 rollen. Erst darüber merkt man die Unterschiede aber deutlich, zumindest in Deutschland außerhalb der Ballungsgebiete.
      Auf Landstraßen hängt es von der Verkehrsdichte ab:
      Wenn leer oder sehr voll, bringen die PS nix. Bei mittlerer Dichte bringt es schon ne Menge, wenn man an den LKW zügig vorbeikommt, die bei uns ja nur 60 fahren dürfen.

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      Wer schon mal ein Tesla Model S Performance gefahren ist, für den fühlt sich jeder Verbrenner, völlig egal wie ausgestattet, im Bereich bis 120 km/h träge und lahm an. Das ist immer relativ.

      Beschleunigung macht Spaß. Aber was heut zu Tage bzgl. Autos los ist, hat den Boden des rationalen Bezugs komplett verlassen. Wenn ich nicht gerade regelmäßig mit voll besetztem Auto oder eben mit Hänger/Wohnwagen mein Auto als Zugmaschine gebrauche, dann sind PS Zahlen jenseits der 100 PS für die meisten Fahrzeuge einfach nur überdimsionierter Fahrspaß. Mit Vernunft hat das dann nichts mehr zu tun. Klar, wenn ich ein 2 Tonnen schweres SUV im Stadtverkehr halbwegs dynamisch fortbewegen will brauche ich mehr als 100PS. Aber wenn wir von einem Golf reden... Also ich weiß nicht. Da geht es dann wirklich nur noch um Freude am Gefühl der Beschleunigung und nicht mehr um Bedarf.

      Das ist legitim, aber ich finde außerhalb dieser "Vernunft"-Bereiche der Motorisierung sollte einfach das Plus an Schadstoffemmission als Luxus angesehen werden, der entsprechend teurer sein sollte. Wer dann Leidenschaft trotz Schadstoffe in die Stadt blasen will, der würde dann über Ausgleichssysteme wie dem CO/2 Zertifikatshandel zumindest durch die enstehenden Mehrkosten für ihn, ein wenig in Ausgleichsmaßnahmen investieren. So kann man Fahrspaß und Luxus wieder etwas normaler einpendeln und nicht als notwenige Maßnahme um vernünftig am Verkehr teilnehmen zu können bewerten, wie ich vielfach den Einduck gewinne. Ich will nicht ins Gewissen von Autofahrern reden, das macht gar keinen Sinn. Aber man sollte halt vernünftige Wege finden, wie die, denen der Fahrspaß so viel wichtiger ist, sich entsprechend stärker an der Bekämpfung der Folgen weltweit beteiligen können. Dann wäre die Sache etwas fairer für alle, und es würde sich vermutlich auch wieder einpendeln, dass die PS-Wünsche von mehr Kunden etwas zurück gehen und sich wieder am echten Bedarf orientieren.

      Mein erster 2er Golf hatte noch 50 PS. Klar der wog nur 850kg, aber die Fahrleistung war bereits ausreichend. Nur weil der Golf heute 1300 kg wiegt, muss er dafür nicht 160PS haben um als "ausreichend motorisiert" zu gelten. 100 PS sind rein aus Vernunft, und ohne die Verwendung als Zugmaschine selbst mit 4 Personen prinziell ausreichend Motorisiert. Der Rest ist optionaler Fahrspaß und Leidenschaft und keine Vernunft mehr.

      Und gerade die TGI Motoren können Fahrspaß und Vernunft wieder zusammenbringen. Denn so kann man mehr Fahrspaß aus dem Verbrenner rausfahren ohne dafür die Schadstoffbelastung unnötig hoch zu treiben. Deshalb find ich den Schritt von VW sinnvoll, auch richtig starke TGI Motoren zu verbauen. Ein guter Kompromiss für die Zukunft und für die Fahrspaß Liebhaber, finde ich.

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      Gerade den Tesla zu nennen, finde ich gut.
      Alle reden von der Umweltfreundlichekit von E-Autos.
      Aber habt ihr mal geschaut, wieviel Leistung die so bereit stellen?
      Das hat mit Umweltfreundlichkeit (meistens) nicht im entferntesten etwas zu tun.
      Würden die Hersteller die Leistung begrenzen und die Effizienz der E-Motoren steigern, so wäre auch das Reichweitenproblem nicht mehr ganz so groß ...

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      Naja, ein Tesla läßt sich durchlaus sparsam fahren. Dann aber eben nur bis ca. 110km/h. Wer macht das schon. Wenn die Leistung vorhanden ist, dann nutzen viele das bischen mehr. Auch unbewußt.
      Aber die Produktion der Akkus belastet die Umwelt ja auch schon mehr als die eines CNG-Motors.

      Dem CNG-Motor "fehlt" im Vergleich zum Benziner in erster Linie Drehmoment. Wer sportlicher unter wegs sein möchte, braucht dann etwas mehr Drehzahl.

      Zum Thema Vernunft.
      Wenn man in den Städten mal in die Autos rein schaut, so bemerkt man, daß die meisten Autos mit nur einer Person besetzt sind.
      Ich selbst von vom Touran auf den Up gewechselt. Gerade weil ich nicht mehr den Platz wie früher benötige.

      Beim Kauf eines Autos spielen sehr oft Emotionen stark mit. Da geht es oft nicht darum was man braucht, sondern was man mal brauchen könnte.
      Mit einem SUV könnte man durch den schlamm fahren
      Mit 400PS könnte man die meisten Ampelstarts gewinnen.
      Mit einem Sportwagen könnte man beim andern Geschlecht gut Eindruck schinden.

      In der realität fährt man die Kinder auf asphaltierten Straßen zur Schule, ist recht gemütlich unter wegs, und recht glücklich mit dem Partner den man schon hat.

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