CNG ist der bessere Diesel oder: Fahrverbote, Klimawandel, Treibhausgase, Feinstaubalarm, Stickoxide? Nicht mit CNG ;-)

      Ist normal, haben ja auch schon etliche andere berichtet. Hängt halt stark von Klima und Verkehrssituation ab.

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      Die Kalibrierung leicht anhand eines Vergleiches der Lamdawerte im Benzinbetrieb ab, welche Gasqualität getankt wurde und passt Zündzeitpunkt und Einblasmenge an.

      Warum hier der Benzinbetrieb immer als Referenz genommen wird, ist nicht ganz klar. Vermutlich will man sicherstellen, dass die Lamdaregelung auch richtig funktioniert, da im Gasbetrieb sonst schnell mal ein Schaden am Motor oder Kat entstehen kann, wenn das nicht erkannt wird.

      Wenn die Anpasung nicht abgeschlossen ist, geht sie beim nächsten Neustart wieder von vorne los.

      Auf Benzin fährste, wenn die Tankanzeige im Benzinbereich steht.

      Wenn ich daran denke, was mir Autohäuser alles erzählt haben um vom Erdgas abzuraten.
      Wirklich bewahrheitet hat sich bisher davon noch nichts.
      Man muß bedenken, daß die Erdgasmotoren extra geschulte Mechaniker brauchen. Diese Schulungen werden von den Werkstätten bezahlt.
      Geht der geschulte Mitarbeiter in eine andere Firma, dann kann man die Erdgaskunden unter Umständen nicht mehr bedienen.
      Daher versuchen Autohäuser/Werkstätten gerne die Kunden vom CNG weg zu bringen. So die inoffizielle Erklärung eines KFZ-Meisters mit CNG-Schulung.

      Ich fahre eigentlich nur Kurzstrecke und Langstrecke.
      In der Regel geht die Kühlerlampe schon nach ca. 2-3km aus.
      Wenn ich getankt habe, dann fährt das Auto schon auf Gas wenn ich das Grundstück der Tanke verlasse.
      Wenn ich 3km später zuhause bin ist in den meisten Fällen die Kalibrierung schon durch.
      Allergings ist hier das Klima sehr mild. Wenn es mal kalt ist, dann kann das schon mal nicht klappen.

      Als ich mir den ECO geholt habe hatte ich mir ausregechnet, daß sich der Up bereits ab 10.000km pro Jahr lohnen kann.
      Das hängt natürlich von den Benzinpreisen mit ab. Und je geringer die Fahrleistung, desto länger dauert es bis es sich wirklich rechnet.
      Ich finde man kann auch berücksichtigen weches Auto man durch den ECO ersetzt.
      Die Ersparnis kann manchmal nicht zu verachten sein.

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von „Fliege“ ()

      Direkt nach dem Tanken startet er mit Benzin.
      Meist schaltet er dann sehr schnell auf CNG um. Ich bin da meist noch nichtmal vom Hof der Tankstelle weg.
      Wenn er auf CNG umgeschalten hat wird noch ein bischen Kalibriert.
      In meinem Fall sind das so ca. 3km die er nach dem Umschalten auf CNG noch braucht.
      Die Strecke hängt dabei von Außentemperatur, Motortemperatur und Motordrehzahl hab.
      So habe ich zu mindest den Eindruck.

      Der Umschaltvorgang geschiet dabei immer voll automatisch und ist nur zu bemerken wenn man den Motor gerade mit einer Beschleunigung belastet.

      Ich meine auch folgendes beobachtet zu haben:
      fährt man den Gastank komplett leer, dauert es mit der Kalibrierung länger. Tankt man bereits beim ersten "Meckern" nach (ab ca 1/4 Tankanzeige) geht es schneller.

      Aber @Fliege besschreibt es gut und richtig. Merken tut man im Normalfall nichts von der Kalibrierung und machen kann man auch nichts dran.

      Naja, ich tanke meist immer an der selben Zapfsäule. An unterschiedlichen Tankstellen ist die Qualität auch anders, und da könnte der Vorgang auch nochmal etwas länger dauern.
      Aber grundsätzlich wenn das CNG leer ist. Denn sonst würde ich den Benzintank praktisch nie leer bekommen.
      So fahre ich immer mal ein paar km auf Benzin.

      Grundsätzlich finde ich den Vorgang nicht so schlimm, daß man sich darüber den Kopf zerbrechen müßte.
      Da macht man sich die ersten 2-3 Tankvorgänge noch seine Gedanken, auch wie komisch das Ganze beim Tanken klingt.
      Oder bis man eben mal so ein paar verschiedene Zapfsysteme durchprobiert hat.
      Oder eben ein bischen Panik liegen zu bleiben wenn man mal auf Benzin fährt.
      Das legt sich alles. Der Erdgasantrieb ist ein Lehrer der Gelassenheit :D
      Nach wenigen Tankvorgängen denkt man sich beim Tanken nur folgendes:
      - Schön, daß meine Hände nicht nach Benzin oder Diesel stinken
      - Schön, daß andere an den belegten Benzin- und Diesel-Säulen warten müssen und ich bei der Gassäule praktisch immer gleich loslegen kann.
      - Schön, daß eine Tankfüllung so wenig kostet.
      - Schön, daß mein Erdgasauto günstig und umweltfreundlich ist.

      Hehe, die ersten paar Tankvorgänge habe ich meinen Junior noch ein paar Meter zur Seite geschickt ;(
      Aber das legt sich wirklich.
      Deine Liste der Vorteile würde ich ergänzen:
      - Schön, dass der Preis nicht dauernd hin- und herschwankt, sondern konstant bleibt

      Das gäbe eigentlich fast einen eigenen Faden: Gedanken beim Tanken ... 8o

      Fliege schrieb:

      - Schön, daß andere an den belegten Benzin- und Diesel-Säulen warten müssen und ich bei der Gassäule praktisch immer gleich loslegen kann.


      Bei uns werden es immer mehr CNGler - immer öfter habe ich zwei Autos vor mir an der Säule, manchmal habe ich aber auch Glück und bin der erste der der zweite Tanker.

      “Ist die dunkle Seite stärker?” –
      “Nein. Nein… nein. Schneller, leichter, verführerischer.” (Meister Yoda)


      Zu tun was du willst
      ist Freiheit.
      Zu mögen was du tust
      ist Glück.




      https://futurzwei.org/article/862
      www.gibgas.de
      www.cng-club.de
      https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20170428_OTS0237/gas-geben-fuer-den-klimaschutz

      Fliege schrieb:

      Ich fahre eigentlich nur Kurzstrecke und Langstrecke.


      Was heißt denn bei dir Kurzstrecke? Leider kann mir bis jetzt noch keiner sagen, ob es bei so extremer Kurzstrecke nicht eher schadet?

      Fliege schrieb:

      In der Regel geht die Kühlerlampe schon nach ca. 2-3km aus.


      Wenn du wüsstest, was dir die Lampe damit suggeriert! Das Kühlwasser hat dann "schon" 55 °C Wassertemperatur, aber mehr auch nicht. Das Öl hängt dann noch locker mit 30-35 Grad hinterher. Warm ist der Motor damit lange noch nicht ;)

      Ich bin momentan hin und her gerissen, zumal ich einen anscheinend guten, gebrauchten CNG Citigo gefunden habe/hätte. Womit mein Mechaniker allerdings Recht hat: Wenn CNG doch so gut funktioniert, wieso sieht man so wenig CNG Taxen als auch Lieferservice bzw gibt es rückläufige Zahlen? Liegt es an den Kurzstrecken oder doch eher am "falschen" Gebrauch, zB nicht regelmäßiges Leerfahren des Benzintanks?

      Erdgas-Taxis stehen zu oft in der Werkstatt - Antriebsarten, Kraftstoffe und Emissionen, Fuhrpark- und Flottenmanagement | News | taxi heute - das unabhängige und bundesweite Taxi-Magazin - das unabhängige, bundesweite Taxi-Magazin

      Der Link lässt schon durchsickern, dass die CNG´s deutlich häufiger in der WS sind. Aber woran liegt es?
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      Bei den Taxen ist es so, dass es derzeit keine gescheiten Angebote der Hersteller für Taxen mnit CNG gibt (normale Autos umrüsten ist immer nen Zuschussgeschäft im Vergleich zu den Taxenangeboten), viele mit den Tanks vom Touran Probleme hatten und man ins Klo greift, wenn die Tanke vor Ort mal nen paar Monate defekt ist.

      Und bei dem Fahrprofil der Taxen sind die Hybride auch gar nicht schlecht...

      Nunja, der Motor des Up ist schon so konzipiert, daß er deutlich schneller warm wird als die meisten Motoren. Jedenfalls warm genug, damit die Start-Stop-Automatik anspringen möchte.
      Wenn ich mal andere Autos an der CNG-Säule sehe, dann sind das meist Taxen.

      Fahre jetzt auch schon fast drei Jahre den Eco up! und bei mir hat die Kalibrierung nie länger als 100m Strecke gedauert, auch bei unterschiedlichen Tankstellen (unterschiedliches Gas). Ansonsten hat der Motor noch nie (auch im Winter bei -5 bis -10 Grad) auf Benzin gestartet. Wenn man nacheinander bei der selben Tankstelle tankt ist die Kalibrierung meistens schon abgeschlossen bevor ich vom Gelände gefahren bin...

      Die Kalibrierung ist nicht der Vorgang bis der ECO nach dem Tanken von Benzin auf Gas umstellt.
      Die Kalibrierung dauert länger, und wird auch noch eine Weile durchgeführt wenn der ECO bereits auf Gas läuft.
      Für den Fahrbetrieb hat die Kalibrierung keine spürbare Auswirkung wie fehlende Leistung, ruckeln oder Geräuschentwicklung.
      Wenn die Fahrzeit nicht ausgereicht hat, dann startet der Motor beim nächsten Start eben nochmal auf Benzin und fängt neu an zu Kalibrieren.

      Zur Kalibrierung sage ich jetzt weiter nichts, da ist m.E. schon viel Richtiges geschrieben worden, danke @Fliege

      Zur Frage, warum Taxen so selten als CNGler zu sehen sind kann ich nur sagen, die stehen oft vorn oder nach mir an der CNG-Säule und einen Taxiunternhemer kenn ich und der nimmt seit vielen Jahren praktisch nur noch CNGler als Taxi, soweit es die Modellpolitik der Hersteller zulässt.
      Was die Münchener da für Probleme mit ihren Modellen hatten kann mein Taxiunternehmer hier nicht nachvollziehen. Er hatte bislang solche Probleme nicht. Allerdings arbeitet er auch mit anderen als den im Artikel genannten Modellen.

      Aber ganz ehrlich für Kurzstrecken wie 200 Meter bis 3 Kilometer halte ich ein E-Auto für sinnvoller als einen Verbrenner jeglicher Art ...

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      https://futurzwei.org/article/862
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      https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20170428_OTS0237/gas-geben-fuer-den-klimaschutz

      Huia schrieb:

      Wenn man das E-Auto aber nicht laden kann, ist es keine Alternative .....


      Da hast du natürlich Recht, das hatte ich vergessen zu erwähnen.

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      https://futurzwei.org/article/862
      www.gibgas.de
      www.cng-club.de
      https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20170428_OTS0237/gas-geben-fuer-den-klimaschutz

      Nicht nur wenn man's nicht zuhause laden kann. Hatte ja mit dem (Gebraucht)kauf eines E-Up geliebäugelt, aber egal wie ich's mir hab schönrechnen wollen, das Ergebnis war, dass es ein Geldgrab ist. Angefangen bei den (weitaus) höheren Versicherungskosten, über den (weitaus) höheren Kaufpreis, bis hin zu den möglichen teuren Reparaturkosten. Das rechnet sich nicht mal bei 200k gefahrenen Kilometern (wo dann der Akku vermutlich eh schon über den Jordan gegangen ist).
      Billigste Art der Fortbewegung scheint tatsächlich der CNG-Drilling. Und ja, der Gaspreis wird verutlich steigen ...der Strompreis aber nicht nur vermutlich sondern ganz sicher!