CNG ist der bessere Diesel oder: Fahrverbote, Klimawandel, Treibhausgase, Feinstaubalarm, Stickoxide? Nicht mit CNG ;-)

      Ja, da hast Du sehr vorsichtig kalkuliert. 4 kg setzt intensiven Stadtverkehr voraus.

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      Huia schrieb:

      Ja, da hast Du sehr vorsichtig kalkuliert. 4 kg setzt intensiven Stadtverkehr voraus.


      Und selbst da bin ich über 3,7 kg noch nicht hinausgekommen.

      “Ist die dunkle Seite stärker?” –
      “Nein. Nein… nein. Schneller, leichter, verführerischer.” (Meister Yoda)


      Zu tun was du willst
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      https://futurzwei.org/article/862
      www.gibgas.de
      www.cng-club.de
      https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20170428_OTS0237/gas-geben-fuer-den-klimaschutz

      Ich habe einen realen Schnitt von 3,1-3,3 kg. Bei reinem Stadtverkehr habe ich's im Winter mal auf reale 3,7 kg geschafft. Auf der Autobahn 3,8kg, da bin ich immer so um 140-150 km/h gefahren soweit möglich.

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      Ich mußte feststellen, daß auch bei H-Gas von verschiedenen Tankstellen die Verbräuche stark variieren.
      Bin neulich von Freiburg nach Berlin (über 800km pro Weg)gefahren. Mit dem zwar teuren aber wohl vorzüglichen H-Gas der Badenova bin ich auf der Autobahn 350km weit gekommen bis die Gasreserve an ging.
      Beim ersten Tankstopp wurde mir günstiges H-Gas verkauft angeboten. Da ging dann aber schon nach 310km die Gasreserve an. Alles in Allem habe ich pro Weg nichtmal 35€(Reine Gaskosten) ausgegeben. Mit Ganzjahresreifen.

      Natürlich hängt der Verbrauch stark vom Fahrverhalten ab. Bremse ich immer kurz vor der Kurve runter oder nehme ich schon einige hundert Meter vor der Kurve den Fuß vom Gas und lasse rollen.
      Die Motorbremse ist recht gering, wodurch das Auto kaum selbst bremst und die Schubabschaltung ja kein/kaum Gas verbraucht.

      Und bei den Kosten.
      Es gibt Montagsmodelle bei CNG und auch bei Benzinern.
      Da steckt man nicht immer drin. Wer keine Probleme mit seinem Auto hat wird selten schreiben wie problemlos alles läuft.
      Wer ein Problem hat, gibt das eher kund. Die Häufigkeit des Problems ist dann immer so eine Sache.

      Neu

      Was du aber nicht berücksichtigt hast, ist, dass die unterschiedlichen Tankstellen auch mit unterschiedlichen Drücken arbeiten.
      Daher wäre ich bei so einem direkten Vergleich, der nur auf einem Tankvorgang beruht, und dazu noch an unterschiedlichen Tankstellen sehr vorsichtig.
      Meine Erfahrung mit jetzt insgesamt 3 CNG Fahrzeugen und in Summe 350.000 CNG km ist, dass derartige Vergleiche immer sehr Fehler behaftet sind.
      Selbst ein und die selbe Tankstelle hat teilweise enorme Unterschiede beim Tankdruck.
      Da ist ein Unterschied von knapp über 10% schnell da.

      Neu

      Naja, ich kann sagen, daß die getankten Kilogramm recht ähnlich waren.
      Wobei ich ja bei den Reserven getankt habe, also immer noch ein bischen Gas vorhanden.

      Dennoch hast du ebenfalls recht, daß Temperatur und Druck eine nicht zu vernachlässigende Rolle spielen.
      Bei niedrigeren Temperaturen läßt sich Gas besser Kombrimieren, somit mehr betanken.
      Und die Leistungsfähigkeit der Tanke. Nicht alle Zapfsäulen bauen die gleichen Drücke auf.

      Aber auch der Verbrauch laut Bordcomputer war deutlich höher. Nur auf den gebe ich nicht so viel.

      Neu

      @sebi68 war so nett und hat mich am Montag mal seinen CNG-up bewegen lassen. Soweit konnte ich keinen Unterschied spüren außer im Anzug. Dieser war gefühlt schlechter als im 60 PS MPI.

      Gestern habe ich nochmals mit meinem Mechaniker des Vertrauens gesprochen:
      - verharzte Einspritzdüsen
      - unsaubere Verbrennung
      - hohe Wartungskosten

      nannte er als negative Punkte.

      Ich werde mich weiter belesen und mir mein eigenes Urteil bilden.

      Neu

      Wie der Mechaniker da drauf kommt?

      Verharzte Düsen: Ja kommt vor, wenn man E10 getankt hat und dann vergisst, dass man jedes halbe Jahr mindestens die Hälfte des Benzins verfahren sollte und frisch nachtanken. Besser E5 oder sogar Ultimate tanken, das hält besser.

      Unsaubere Verbrennung: Hab ich noch nie davon gehört, dass das bei CNG-Autos häufiger vorkommen soll.

      Hohe Wartungskosten: Im Normalfall nein. Zugegeben bei der HU fällt eine Gasanlagenrüfung für € 26,- an.
      Zum Rechnen:

      Frosch schrieb:

      Das Werkstattauto verbraucht lt. BC 6,2 Liter in der 60PS-Version, mein CNGler liegt bei 3,1-3,2 kg. 1kg CNG kostet € 1,08,-, ein Liter Benzin kostet bei uns derzeit € 1,66,-. Also € 3,45,- gegen € 10,29,-

      Bei der Ersparnis von € 6,84,- auf 100 Kilometer müssten die Wartungskosten bei meiner Jahresfahrleistung über € 800,- höher liegen als bei einem Benziner, um die Ersparnis wieder aufzufressen. Dem ist aber bisher nicht so.

      Wenn du über echte spezifische CNG-Probleme (oder eben nicht Probleme) mehr wissen willst, schau mal ins gibgas-Forum rein

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      Ich vermute dein Mechaniker verwechselt Autgas mit Erdgas, bzw kennt Erdgas nicht mal ;)
      Bei Autogas hab ich schon des öfteren von außerplanmäßigen Schäden rund um den Ventiltrieb gehört. Der kleine VW Erdgaser ist hingegen (mechanisch) auf den Gasbetrieb optimiert, und es gbt auch Wägen mit 270tkm aufm Gebrauchtmarkt (mt immer noch hohen Preisen)

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      Neu

      Ich habe ihn bewusst auf CNG als auch LPG angesprochen, als Antwort kam direkt CNG. Er hat selber auch bei VW gelernt und da auch seinen Meister gemacht, echt nen fähiger Jung, bei dem ich seit mittlerweile 8 Jahren liebend gern hingehe. Allerdings nannte er auch den Touran als Problemkind. Evtl ist er noch von früher geschädigt, als VW wirklich noch Probleme mit dem Gastank usw hatte. Opel kam in dem Moment auch als Beispiel, dass die es versucht haben aber auch nicht mehr :D

      Ich bin selber auch auf das www.erdgasfahrer-forum.de gestoßen und bin dort fleißig am lesen. Hier gibt es ja nicht vieles über den CNG negatives zu berichten ;)

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      Das mit den verharzten Einspritzdüsen:
      da habe ich neulich gelesen, dass die Benzin - Düsen beim CNG - Fahrzeug anders konstruiert sind als bei den normalen Benzinern. Bitte fragt mich nicht mehr wo ich das gelesen habe.. Die Düsen seien durch eine spezielle "Ummantelung" o.ä. besser gekühlt als die normalen Benzin-Düsen um eben die Düsen zu schützen.

      Dass das Drehmoment am CNG nicht so der Hammer ist, ist bekannt. Wenn man mehr will, muss man derzeit noch eine andere Fahrzeugklasse wählen, Polo oder Golf z.B.

      Unsaubere Verbrennung ist meines Erachtens nach Quatsch. Das genaue Gegenteil ist der Fall.
      So wars auch beim TÜV neulich: das Abgas-Messgerät hat eine glatte 0 angezeigt beim CO. Feinstäube entstehen deutlich weniger. NOx auch. CO2 je nach Gas unterm Strich sogar keines. Manchmal schlupft etwas unverbranntes Methan durch. Das ist nicht optimal, könnte aber durch bessere (andere) Katalysatoren minimiert werden. Jede Kuh puupst aber mehr Methan aus ...

      Zu den hohen Wartungskosten wurde genug gesagt.

      Richtig ist aber, sich von verschiedenen Seiten Informationen zu holen vor so einer teuren Anschaffung wie einem Fahrzeug. Mache ich auch immer so, dass ich mir verschiedene Seiten anhöre, Befürworter und Gegner und dann SELBER entscheide.

      Viel Spaß also beim weiterlesen!

      Neu

      @VR170
      Bei 10000 km im Jahr und so vielen Kurzstrecken rechnet sich das kaum, da der Wagen ohnehin vor allem im Winter nach dem Tanken die meiste Zeit auf Benzin fahren wird, wenn nach dem Tanken nicht mal nen paar km Schnellstraße gefahren werden, wo man zumindest auch mal 80 km/h für ein paar Minuten fährt.

      Bei 10000 km, die am Wochenende Langstrecke gefahren werden, wär das schon wieder was anderes...

      Wir haben für so ein Kurzstrecken-Fahrprofil ne Daihatsu Cuore mit Wandler-Automatik, Klima und Standheizung, wobei letztere natürlich auch nur eingeschränkt nutzbar ist, wenn man die Batterie nicht töten will mit den kurzen Strecken. Hat noch den Vorteil, dass die Karre außer kürzer, viel schmaler und innen größer ist.
      Muss man halt in gutem Zustand kaufen und sofort die Hohlräume fluten, da ab Werk keine Versiegelung. Die Technik ist unproblematisch, wenn mal wirklich 1 Mal im Jahr das Öl wechselt.

      P.S.
      Die 4 kg Verbrauch (H-Gas) habe ich beim Mii nur auf der Autobahn bei moderatem Gasfuss. Bei streng Tempo 120 (GPS) liegt man ev. leicht drunter ohen Klima und Berge.
      In der Stadt liege ich drüber.

      Neu

      gato311 schrieb:

      Bei 10000 km im Jahr und so vielen Kurzstrecken rechnet sich das kaum, da der Wagen ohnehin vor allem im Winter nach dem Tanken die meiste Zeit auf Benzin fahren wird, wenn nach dem Tanken nicht mal nen paar km Schnellstraße gefahren werden, wo man zumindest auch mal 80 km/h für ein paar Minuten fährt.


      Wenn ich Erdgas tanken war hat es bislang noch nie länger als 30sec gedauert bis er auf Gas umschaltet. Ich hab eher das Problem das mein Benzin im Tank zu alt wird und ich es 1-2 mal im Jahr bewußt leer fahren muß. Daher tanke ich auch immer super+.

      Neu

      Im Winter bei kaltem Motor werden es eher 2-3 Minuten als 30 Sekunden.

      Außerdem ist die Kalibirierung dann noch lange nicht abgeschlossen.
      Beim nächsten Start fängt er also wieder auf Benzin an. Das geht immer so weiter, bis einmal auf einer Fahrt die komplette Kalibrierung abgeschlossen ist. Ohne Schnellstraße in der Stadt hatte ich es auch schon öfter, dass auch nach 20 km die Kalibrierung noch nicht abgeschlossen war, da einfach nie mit ausreichend warmem Motor mit ausreichend Last und Drehzahl ausreichend lange konstant gefahren wurde.

      Im Szenario von VR170 ist das Risiko hoch, dass man länger in dem "Teufelskreis" hängen bleibt, wenn man nicht aktiv Umwege fährt.

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      Anhand von was merkt man denn, ob die Kalibrierung noch im Gange oder schon abgeschlossen ist?

      Ich bin mir eben aufgrund der Kurzstrecken von 3,5 km nicht sicher, ob das dann sinnvoll ist oder nicht. Auf Langstrecke funktioniert das ganze bestimmt super, aber auf der Kurzstrecke ?(

      Neu

      Du merkst es leider gar nicht bzw. erst beim nächsten Start.
      Ist irgendwann Gefühlssache. Aber ich liege auch nach 5 Jahren immer mal wieder daneben. weil eben viele Faktoren reinspielen, vor allem das Glück bei den Ampelphasen.

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      Bist du dir sicher, das das normal ist? Bei mir ist es noch nie passiert das er auf Benzin startet, wenn ich nicht gerade getankt habe. Wenn ich dann den Motor starte brauch ich nichtmal fahren, und es dauert ein paar Sekunden und er schaltet um.