Eco Erdgas UP! 2013 fahrende Zeitbombe?

      Eco Erdgas UP! 2013 fahrende Zeitbombe?

      Muss man sich nach dem aktuellen Vorfall an der Tankstelle jetzt sorgen machen, dass einem die Tanks vom eco UP! 2013 um die Ohren fliegen weil der Korrosionsschutz nicht gut genug ist? Ich vermute mal, dass die Tanks aus Stahl sind und nicht aus einem Verbund mit Kohlefasern.
      Ich finde das wirklich sehr bedenklich... (auch bei einem Rückruf nichts zu unternehmen)

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      Ich kenne die deutschen Systeme nicht ...

      Aus der Erfahrung als "Grenzländer" (40 Jahre nahe Venlo, NL gelebt) weiß ich,
      dass das niederländische LPG (?) System NIE ein Problem war!

      Ein Arbeitskollege hat es sogar geschafft, mit verbundenem Schlauch von der Tankstelle wegzufahren ...
      Zwar ein netter Schaden - aber hochgegangen ist da nichts.

      Falls das deutsche System mit dem niederländischen System identisch ist, dann ist es sicherer als die Gefahr eines Erdbebens (das ich am Niederrhien 1993 verschlafen habe). Falls VW die Produktionsstandards von Systemen in den NL nicht einhält, dann haben sie ein RIESIGES Problem!

      Grundsätzlich sind Druckbehälter IMMER eine Gefahr! Dazu zählen aber auch Feuerzeuggas oder Harspray - die man beide dieser Tage nicht offen im Auto liegen lassen sollte.

      Bei jeder Inspektionen und beim Tüv werden die Tanks überprüft deshalb braucht mann sich keine Sorgen machen. Bei den jetzigen Vorfall ist der Fahrer nicht der Aufforderung zur Rückrufaktion gefolgt und hat auch nicht denn Hinweis befolgt nur mit Benzin zu fahren.

      Ich halte es für sehr schwierig, hier von Außen ohne Kenntnis des Fahrzeuges über die Ursache zu spekulieren.
      Weder wissen wir sicher, wie der Zustand des Fahrzeugs war, ob er regelmäßig bei den Inspektionen und / oder TÜV war, wie er mit seinem Fahrzeug umgegangen ist (Ralleyfahrer?) und und und...

      Mehr Gedanken mache ich mir um den Umstand, dass der Up nicht zurückgerufen wurde. Weiß da jemand, ob die Up - Flaschen einen anderen Hersteller haben als die Touran - Flaschen? Composite - Flaschen hat m.W.n. nur der Golf VII bislang ...

      Da wäre eine Info von VW auch vertrauensbildend, warum der Up davon nicht betroffen sein soll.

      Der up! wird deshalb nicht Zurückgerufen da es schon die Tanks mit einer neuen Beschichtung sind, die Tanks die betroffen sind wurden bis 2010 verbaut.
      Der Touran der da Hochgegangen ist wahr einer von den ersten also schon ne ecke älter, da stellt sich auch die Frage ob der Besitzer das Fahrzeug überhaupt noch bei VW hat Warten lassen oder in einer Freien Werkstatt vielleicht sogar selber.

      Also momentan sind der Up! und seine Derivate Citigo und Mii keine Zeitbomben. Mir ist ein Fall des Kleinen mit Rost bekannt, weit mehr Fahrzeuge mit zum Teil sehr hohen Laufleistungen, vollkommen ohne Probleme.
      Der Up! hat wohl schon eine bessere Lackierung als die Tourans. Dennoch würde ich die Tanks bei jedem KD vorsichtshalber im Auge behalten.

      Ich hoffe allerdings auch, dass VW sein diesbezügliches Management endlich mal in Ordnung bringt, denn sie erweisen sich, dem Kraftstoff CNG und uns CNG_Fahrern gerade einen absoluten "Bärendienst".

      Ich fahre und tanke weiterhin bedenkenlos CNG. Gedanken machen würde ich mir, wenn ich einen LPG-Tank hätte. Denn bei LPG-Fahrzeugen passiert so etwas wesentlich häufiger als bei CNG-Fahrzeugen. Interessanterweise macht da niemand so ein "Gewese" darum, geschweige denn dass Tankstellen deswegen jemals den Verkauf des Mineralölderivats LPG eingestellt hätten.

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      Zu tun was du willst
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      https://futurzwei.org/article/862
      www.gibgas.de
      www.cng-club.de
      https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20170428_OTS0237/gas-geben-fuer-den-klimaschutz

      Ich glaube nicht, dass mein Up mit Baujahr 2014 betroffen ist. Indirekt allerdings schon, wenn die großen Tankstellenbetreiber ihre Zapfstellen dicht machen. Irgendwann geht mir dann das Gas aus, weil ich in der Sippenhaft bin. Da hoffe ich schon auf eine differenzierte Lösung. Bei mir gibt es nur eine Aral- und eine Shell-Tankstelle mit CNG.

      biobas schrieb:

      Ich glaube nicht, dass mein Up mit Baujahr 2014 betroffen ist. Indirekt allerdings schon, wenn die großen Tankstellenbetreiber ihre Zapfstellen dicht machen. Irgendwann geht mir dann das Gas aus, weil ich in der Sippenhaft bin. Da hoffe ich schon auf eine differenzierte Lösung. Bei mir gibt es nur eine Aral- und eine Shell-Tankstelle mit CNG.


      Die Mineralölfirmen reißen sich nicht gerade darum darum geht der Ausbau auch nicht voran.
      VW Touran EcoFuel: Korrosion beim Erdgas-Van - FOCUS Online

      Wenn ich so ein Fahrzeug mein Eigen nennen müsste, würde ich ein unabhängiges darauf spezialisiertes Unternehmen zur Kontrolle beauftragen.

      Auf VW kann ich mich nicht mehr verlassen, nachdem was in den letzten 12 Monate alles unter Druck von extern Behörden und Ämtern bekannt gegeben werden musste.

      Schöne Grüße
      Citigoman :rolleyes:

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      Scheint wohl eindeutig zu sein das der Besitzer dem Rückruf nicht gefolgt ist und trotz Anweisungen nicht zu Tanken es getan hat. Scheinbar sind einige des Lesens nicht mächtig und setzen ihre Gesundheit aufs Spiel.

      Wenigstens werden bei Autoherstellern die Rückrufe öffentlich gemacht. Bei unserer Gasheizung gab es auch eine Aktion nur leider wurde die nie öffentlich gemacht und durch Zufall stellte das unser Heizungstechniker fest als sie mal Ausgefallen wahr da haben wir Jahrelang auf einer Zeitbombe gesessen. Geschirrspüler das selbe Spiel, nur weil ich bei Siemens nach einen Ersatzfilter gesucht habe wurde mir angezeigt das Brangefahr besteht und ein Teil nachgerüstet werden muss.

      Moin zusammen,

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      Das war in Schweden und sollen die vorderen Flaschen gewesen sein.

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      Das war in Tschechien und sollen die hinteren Flaschen gewesen sein.


      Scheint wohl kein Einzelfall zu sein.
      Gastank beim Tanken explodiert: Tankstellen empfehlen Verzicht auf Erdgas - heute-Nachrichten

      VW hat diese Situation wieder mal provoziert und der Kunde ist wieder einmal der Leittragende.
      Ich würde mit so einem explosiven VW-Fahrzeug nicht mehr fahren. Man stelle sich mal vor,
      es hätten noch Kinder auf der Rücksitzbank gesessen.

      Schöne Grüße
      Citigoman :rolleyes:

      Ich hoff' das A) VW die betroffenen Wagenbesitzer erneut anschreibt und auf die Dringlichkeit des Gastanktausches hinweist und B) das mittlerweile der letzte Touran/Caddy Besitzer begriffen hat das Er/Sie
      umgehend einen Werkstatttermin machen muss. Ich würde nicht in die Situation kommen wollen das ich mitfahrende Kinder o.ä. in Lebensgefahr bringe nur weil ich zu faul oder nachlässig war die Tanks tauschen zu lassen.
      Der den betroffenen Fahrer behandelte Arzt hat in einem Interview gesagt das Er davon ausgeht das im Innenraum eines explodierenden Fahrzeugs befindliche Menschen mit hoher Wahrscheinlichkeit zu Tode gekommen wären.
      Der Fahrer hatte noch mal Glück,schwere Prellungen;Abschürfungen;Verbrennungen und ein Knalltrauma

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Harzergo“ ()

      Stellungnahme DVGW und BDEW

      Stellungnahme DVGW und BDEW

      Die Schuld liegt eindeutig beim Fahrzeughersteller (hier VW).

      Mangelhafte Qualität und Materialauswahl vor Produktionsbeginn sind mal wieder der Auslöser für dieses Desaster.

      Auch hier wieder schön zu sehen, außen "glänzt" alles, aber unterm Blechkleid wurde in den letzten 10 Jahren nur billigste Ware und Betrug verbaut.

      Zudem noch das totale zeitliche Versagen beim Rückruf von VW, nachdem die schlechte Qualität der Flaschen schon seit Jahren bekannt ist.

      Schöne Grüße
      Citigoman :rolleyes:

      Erstmal:
      Bitte nicht CNG und LPG verwechseln. Bei LPG arbeitet man mit viel geringeren Drücken.

      Beim Up gab es bisher nach meiner Kenntnis bis jetzt gerade mal einen Fall eines 3-Jährigen mit leicht angerostetem Ventilsitz.

      Die Tanks beim Up sind besser beschichtet als die Teile mit dem schwarzen Kopf, die im verunfallten Touran von dem Giovanni waren. Sie werden also zumindest ein TÜV-Intervall überstehen.

      Das gilt aber eigentlich auch für die schwarzen Tanks aus den älteren Touran.
      Bei den Fotos des Unfalltourans aus der lokalen Presse kann man sehen, dass von den 3 überlebenden Tanks jedenfalls der große Tank ganz erhebliche Rostflächen aufwies. Die können unter normalen Umständen nicht entstanden sein seit dem letzten TÜV, wenn der Tank da noch völlig in Ordnung gewesen ist ohne den kleinsten Rostpickel. Da wurde schlicht bei der Plakettenvergabe schon geschlampt.

      Neben den sorglosen Haltern und der Salamitaktik von VW ist aus meiner Sicht der völlig inkompetente Umgang vieler TÜV-Prüfer mit dem Thema das Hauptproblem. Da wird einmal durch ein Loch der Abdeckung geluschert, ob der Tank noch nicht rostbraun ist und das wars.

      Nach meiner Erfahrung ist die Mehrheit der Prüfingenieure vor allem in den kleinen Klitschen (sei es auch, um die Kunden nicht zu verärgern) extrem nachlässig bei der Kontrolle.
      Außerdem waren bis vor einigen Monaten die Prüf-Vorschriften auch noch gar nicht eindeutig genug, so dass immer noch etliche Zeitbomben rumfahren, die vor 1-2 Jahren ohne nennenswerte Kontrolle der Tanks durch den TÜV gekommen sind.

      Insgesamt halte ich UP und Co. nicht für unsicher, würde mich allerdings auch selbst frühzeitig um adäquaten Rostschutz mit Fett oder z.B. Fluid Film kümmern und zum TÜV die Tanks selbst mit in Augenschein nehmen.

      Gibt es minimale Rostspuren, kann man mit dem Karren nur noch unter ständiger Beobachtung der Tanks fahren und sollte zeitnah handeln.

      Wenn VW sich in der Vergangenheit bei den Tourans kulanter gezeigt hätte, würden sicher weniger Leute den Schreiben des KBA eine Nase drehen. Der Halter ist wohl Italiener und hat möglicherweise nicht gerafft, dass er dieses Mal anders als noch vor ein paar Monaten nicht zur Kasse gebeten werden würde.

      Wer sich ernsthaft interessiert, sollte die Diskussion im Erdgasfahrer-Forum mitlesen. Da sind mehr Insider dabei, auch einer, der den Unfallfahrer vom Sehen an der Tanke kennt und berichtet hat, dass der angeblich trotz 300000 km auch auf Nachfrage vor dem Unfall nie irgendwelche gas-spezifischen Probleme hatte.