Batteriehülle für den Up,Mii,Citigo

      Batteriehülle für den Up,Mii,Citigo

      Mahlzeit zusammen,
      beim stöbern auf Ebay bin ich gestern auf eine Batteriehülle für unser Kfz gestoßen VW Teilenr. 1S0915418.
      Meine Frage an Euch; ist die Hülle bei Euren Upsen Standard oder musstet Ihr ggf. dieses Teil kaufen falls Ihr es als sinnvolle Anschaffung begreift...Als ich meine Karre neu hatte habe ich etwas gewundert das die Batterie "nackig" ist. Beim Golf etc. ist dieses Teil
      normalerweise ab Werk verbaut. Ich überlege bei Gelegenheit beim Teilehändler vorbei zu fahren und das Teil zu bestellen

      Macht es Eurer Meinung nach Sinn dafür Geld auszugeben ?

      Besten Dank im voraus für Eure Antworten

      Gruß ausm Harz

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      Laut dem Teilekatalog ist sie bei mir verbaut, ich werde nachher auch mal gucken ob sie wirklich drinne ist. Ob es aber sinnvoll ist? Keine Ahnung, kann ich mir nicht vorstellen.
      Ich habe übrigens Variante 1S0915418 "B" für die 59Ah Batterie.
      Weiß nicht, ob man bei BMT-Modellen da mehr Wert drauf legt auch in normalen Ländern diese zu verbauen. In Kaltland wird selbst ohne BMT keine 36Ah sondern eine 44Ah verbaut.

      Grüße

      Eine größere Batterie hat meist auch eine "größere" Lichtmaschine, von der Leistung her, damit die Batterie auch richtig geladen wird.

      Beispiel: Handelsübliches Ladegerät für AA Batterien, Batterie mit 1000mAH braucht 2 Stunden um voll geladen zu sein. Das gleiche Ladegerät lädt aber eine 2000mAH nicht auch in 2 Stunden, sondern in 3,5 - 4 Stunden weil die Batterie eben mehr Kapazität hat!

      http://www.upsociety.de/index.php/Thread/2324-Neuezugang/?postID=33360#post33360

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von „Mini-Mii“ ()

      Ein Nummer grössere Batterie geht immer.
      Also wenn ein 36Ah drin ist geht auch eine 44Ah. Für die LiMa noch kein Problem.
      Wenn es größer werden soll dann muss man genauer hinschauen. Dann könnte es knapp werden muss aber nicht.


      Bei mir ist keine Hülle drin. Hab die auch noch nicht vermissst.

      Also die Lima ist eine andere, wenn man die 59Ah Batterie hat. Aber da geht es eher um die Bremsenergierückgewinnung, die Leistungsdaten laut Etka 90Ah und 110Ah. Die 44Ah sollte gar kein Thema sein, ist aber die Kaltlandbatterie. Vermutlich ist die 59Ah die gängigere, die hängt in jedem Golf 7.

      Grüße

      Thermoschutz für Batterien:
      Fahrzeugbatterien mögen keine Wärme, der Verschleiß ist höher und die Haltbarkeit sinkt. Daher schützt man sie im Motorraum durch diese Schutzhüllen. Vor Kälte sollen sie übrigens nicht schützen - das wird oft fälschlicherweise behauptet. Wenn man also seine Batterie "nackig" im Motorraum verbaut hat, ist das Geld für eine Thermoschutzhülle nicht vergebens ausgegeben!

      Batterie mit höherer Kapazität:
      Mini-Mii war bereits auf der richtigen Spur. Eine Batterie mit doppelter maximaler Kapazität würde theoretisch eine doppelte Ladedauer benötigen, vorausgesetzt beide Batterien wären völlig leer. Ich schlage aber eine andere Sichtweise vor. Für denselben Ladungszuwachs der Batterie benötigt man bei beiden Batterien theoretisch gleichlang. Allerdings ist die kleinere Batterie irgendwann an ihrer Kapazitätsgrenze, während die größere noch fleißig weiter Ladung aufnimmt.

      Wichtig ist nur, dass ausreichend Ladungsüberschuss vom Generator erzeugt werden kann. Und das hängt von der Belastung durch das Bordnetz ab. Wenn ausreichend Überschuss für eine 36 Ah Batterie vorhanden ist, dann reicht das auch für eine 110 Ah Batterie!

      Bedingt durch häufige Autokino-Besuche habe ich einst im Golf 3 eine 110 Ah Batterie mit dem serienmäßigen Generator betrieben. Das hat sehr gut funktioniert.



      MfG Sven

      up!gefahren - up!gedreht - up!gefeiert - up!gegangen

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      Mini-Mii schrieb:

      Eine größere Batterie hat meist auch eine "größere" Lichtmaschine, von der Leistung her, damit die Batterie auch richtig geladen wird.
      Beispiel: Handelsübliches Ladegerät für AA Batterien, Batterie mit 1000mAH braucht 2 Stunden um voll geladen zu sein. Das gleiche Ladegerät lädt aber eine 2000mAH nicht auch in 2 Stunden, sondern in 3,5 - 4 Stunden weil die Batterie eben mehr Kapazität hat!
      Wen es interessiert, ein paar Bemerkungen dazu:
      Erstens, die Einheit der Kapazität ist Ah und somit heißt es richtig mAh für (1/1000) Ah.
      Zweitens wird ein Bleiakku anders geladen als ein Akku auf NiCd/NiMH-Basis. NiMH wird mit einem konstanten Strom bis zur Ladeschlussspannung (auf dessen Erkennung gehe ich hier nicht ein) und dann wird die Ladung abgeschaltet. Ein Bleiakku wird erst mit einem konstanten Strom geladen und bei erreichen der Ladeschlussspannung wird auf den Ladevorgang mit einer konstanten Spannung umgeschaltet. Für die Experten, der Ladevorgang ist recht ähnlich zu LiIon/LiPo-Zellen. Kennt man von seinem Laptop, dass der bis ca. 80% recht schnell lädt, die restlichen 20% brauchen fast nochmal die gleiche Zeit. Ähnlich ist auch die Ladung von Bleiakkus mit konstanter Spannung vergleichsweise langsam bzw. nimmt recht wenig Strom ab (Deshalb arbeitet der BMT-up! im Fall der Rekuperation auch mit höheren Ladespannung, um die Energie schneller in die fast volle Batterie zu bekommen.) Eine Autobatterie wird außerdem kaum entladen und somit in der Nähe von 100% Ladestand gehalten, somit kommt überwiegend nur die (stromarme) Ladung mit konstanter Spannung zur Verwendung, d.h. eine etwas größere Batteriekapazität ist egal.
      Ich müsste es mal ausrechnen, aber meiner Meinung nach verbraucht die Elektrik im Auto (mit Vollausstattung) inzwischen mehr Energie als die Nachladung der Batterie kostet. (Nagelt mich darauf nicht fest, letzteres ist eine Bauchmeinung.)