Warum Erdgas eine Chance verdient hat

      Warum Erdgas eine Chance verdient hat

      Ein interessanter Artikel zur Zukunftsfähigkeit von CNG und und Elektroantrieb:

      Alternative Antriebe: Warum Erdgas eine Chance (verdient) hat | ZEIT ONLINE

      “Ist die dunkle Seite stärker?” –
      “Nein. Nein… nein. Schneller, leichter, verführerischer.” (Meister Yoda)


      Zu tun was du willst
      ist Freiheit.
      Zu mögen was du tust
      ist Glück.




      https://futurzwei.org/article/862
      www.gibgas.de
      www.cng-club.de
      https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20170428_OTS0237/gas-geben-fuer-den-klimaschutz

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      Erdgas überrascht!

      Hatte selbst erst etwas skeptisch geschaut, als wir uns einen Audi A3 G-tron für den Urlaub geholt haben.

      Aber ich muss sagen, nach den ersten Kilometern völlige Begeisterung. Wirklich eine Alternative. Wobei man bemerken muss dass der A3 auch noch Benzintank besitz. Wir sind jedoch eigentlich nur im CNG-Betrieb durch Österreich gekurvt.

      Mit einer "Tankfüllung" CNG sind wir gute 350km weit gekommen und das volltanken dann für 13€ verdirbt einen die Laune am Roadtrip ebenfalls nicht :)

      Absolut alltagstauglich!

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      Naja ...
      In Holland und dem D/NL Grenzgebiet fährt man schon seit über 25 Jahren Erdgas ...
      Dass ganz D erst jetzt mit dem Erdgas richtig anfängt ist ein "hinter der Zeit herlaufen".

      Interessant, dass anscheinend 80% der produzierten e-up!s nach Skandinavien gehen.

      Skandinavien fördert auch ohne Ende die Elektroautos, von MwSt Befreiung,
      Befreiung von Verkehrsteuer, Gratis Parkplätzen, Mautfrei, Gratis Strom tanken, etc.

      Bei uns wollte die Idioten für ein Elektro Mobil wie Tesla CHF 1600.- Verkehrsabgabe :fuck:
      nix mit Gratis Strom, Parkplätze, etc. dann in der Anschaffung teuer wie sau, auch ein E Up ist jenseits
      von gut und böse, kein Wunder will keiner umsteigen, da es völlig unattraktiv ist, kein Anreiz.

      "Reifen- und Bremsenflüsterer!"


      Ja, der E-Up schied bei uns aus, weil er uns das doppelte der Erdgasvariante gekostet hätte.
      Der örtliche Energieversorger hat seine Förderung von Erdgasfahrzeugen komplett eingestellt und Elektroautos werden mit € 200,- bezuschusst.
      Dazu hätte ich noch Strom in die Tiefgarage legen lassen müssen (dazu hätte es vermutlich der Zustimmung der Eigentümergemeinschaft bedurft) , …- also ein Fass ohne Boden.
      Ich sehe Erdgas derzeit als eine recht gute Brückentechnologie. Wenn das Methan aus landwirtschaftlichen Abfällen und nicht aus sog. "Energiepflanzen" gewonnen wird, finde ich das auch eine klasse Möglichkeit :)

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      Warum nur Brückentechnologie?

      Erdgas ist nahez unbegrenzt verfügbar, verbrennt extrem sauber und wenn man Biogas tankt, ist die CO2 - Bilanz extrem gut.

      Dagegen stehen bei E-Autos die fragliche Recyclingfähigkeit der Batterien, zumal die Umweltbelastung bei der HErstellung derselben, Recihweitenbeschränkung und die CO2 Bilamnz ist auch nur makellos, wenn der Strom aus den Zellen vom eigenen Dach kommt.

      CNG ist problemlose Technik, es sind nahezu keine Änderungen an den bestehenden Otto - Motoren notwendig, keinerlei Reichweitenprobleme.
      Der Anschaffungspreis ist im Bereich eines Diesel - KFZ, wobei mir größerer Stückzahl und weiterer Ausrichtung der KFZ nur auf CNG (kleinerer oder gar kein Benzintank mehr) die Kosten noch deutlich zu senken wären.


      Mich ärgert am meisten mal wieder das Verhalten der Politik:
      Ausgegebenes Ziel ist die Senkung der CO2 - Emissionen. Anstatt dass man es durch den MArkt regeln läßt, wie das Ziel erreicht wird, will die Politik ums verrecken nur E-Autos haben.

      Warum sagt man nicht: Ein KFZ darf ab 2020 nur noch 75 g / km ausspucken, egal mit welcher Technik?

      Dann stünde Wasserstoff / Elektro / Gas etc in gesundem Wettbewerb.

      Bislang fördert man nur E - Mobilität. Sind da evtl. persönliche Interessen einzelner Politiker im Spiel? Wer sitzt denn da mal wieder wo im Aufsichtsrat und kassiert neben seinem Bundestagsmandat noch fette Gehälter?

      Zudem: die CNG - Förderung für den PErsonenverkehr endet derzeit 2018.
      Die Politik tut derzeit nichts um die Unsicherheit zu beenden, dass diese Förderung auch darüber hinaus aufrecht erhalten wird.
      Ich bin derzeit am überlegen mir ein weiteres Erdgas - Fahrzeug anzuschaffen (Golf TGI) sollte aber wissen, wie es nach 2018 aussieht. Ich hole mir so ein Auto ja nicht nur für 1 JAhr .....

      Aber die haben derzeit natürlich wichtigeres zu tun, Griechenland die Milliarden schicken z.B.

      Huia schrieb:

      Warum nur Brückentechnologie?

      Erdgas ist nahez unbegrenzt verfügbar, verbrennt extrem sauber und wenn man Biogas tankt, ist die CO2 - Bilanz extrem gut.



      Weil Erdgas eben schon ein endlicher Rohstoff ist und mit Fracking habe ich so meine Bedenken - vor allem, wenn ich an den großen Trinkwasserspeicher denke, in dessen Nähe wir beide leben ;)

      Vorteilhaft sehe ich so wie du die Co2-Bilanz, aber auch das Thema Ruß, Feinstaub und Stickoxide.
      Mein Traum wäre aber tatsächlich noch mit 100% Biogas aus Abfällen (nicht aus Mais und sonstwas) fahren zu können, aber ich hab`s ja schon nicht schlecht, bei uns werden 20% Biogas beigemischt.

      So gesehen hast du eigentlich Recht, wenn du sagtst, dass Erdgas keine Brückentechnologie ist, denn Biogas lässt sich immer erzeugen.


      @Schenny612
      Du sitzt nah am Kunden, genau diese Eigenerfahrung braucht es in deinem Beruf.
      Bisher ist mir noch nie begegnet, dass ein Verkäufer oder eine Verkäuferin gesagt hätte, ob ich schon mal an Erdgas gedacht hätte.
      Ich bin da irgendwie selber darüber gestolpert und hab dann mal bei meinem :) nachgefragt, was er davon hält und er war begeistert davon.
      Ich habe zum ersten Mal ein Auto bestellt, das ich zuvor nicht Probe gefahren bin, da das nächste CNG-Modell gute 250 km entfernt war … Eigentlich sollte das in der heutigen Zeit anders sein. Der Flottenverbrauch soll gesenkt werden, aber die Fahrzeuge sind nicht vor Ort vorhanden und werden mir als Kunden auch nicht ans Herz gelegt. Schade!

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      Ironiemodus an:

      Das Trinkwasser aus dem Bodensee trinken nur die Schwaben - wir wissen, warum wir es NICHT trinken!

      Ironiemodus aus.

      :D

      Ist Fracking nicht nur für Öl? Auf jeden Fall gibt es aber noch erheblich viel mehr Erdgas als Öl, und selbst davon haben wir ja -so wie es aussieht- auch noch recht viel.

      Mich stört halt dieser "Hype" um Elektro wo es doch noch ein paar Alternativen dazu gäbe, die schneller und erheblich billiger UND mindestens genauso umweltfreundlich wären. Und genau darum sollte es doch gehen, oder?

      @Huia

      Beim Fracking geht es um Gas, nicht um Öl.
      Und was den Elektrohype angeht, gebe ich dir völlig recht. Ich frage mich immer, wo der ganze Strom herkommen soll, bei dem, was wir in Deutschland an regenerativen Energiequellen bislang aufgebaut haben.
      Wenn wir irgendwann einmal so viel regenerativen Strom übrig haben, dass wir nicht mehr wissen, wohin damit, dann fahre ich auch gerne elektrisch, wenn dann auch das Akkuproblem (Entsorgung, Aufbereitung, …) mal gelöst wird.
      Also gut: Erdgas ist für mich eine Brückentechnologie bis zum echten Biogas :D , denn Elektro in wirklich nachhaltig, werde ich wohl in diesem Leben nicht mehr erleben.

      Tja und was soll ich zum "Schwabenwasser" sagen? :thumbsup:

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      Ich habe auch oft so argumentiert, dass der Strom doch gar nicht reichen kann, für den ganzen Verkehr.

      HAbe dann aber mal offensichtlich seriös durchgerechnete Zahlen gesehen, dass der Stromverbrauch des gesamten Straßenverkehrs nur wenige Prozente des aktuellen Stromverbrauchs ausmachen würde.

      Ob die Zahlen natürlich stimmen, kann ich nicht sagen, dafür bin ich in Mathe zu schwach ;(

      Vielleicht weiß da einer mehr von Euch und kanns mir nochmal erklären?

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      Das Erdgas nach vorn geht, kann ich nur begrüßen.

      Dass ausgerechnet das umweltschädliche Fracking einem umweltfreundlichen Treibstoff fördern soll, wirkt dennoch befremdlich.

      Dass sich die Fahrzeuge nicht weiter verbreiten. liegt m.E. nach auch am Desinteresse der Verkäufer. Meine Eltern z.B. haben sich auch einen UP! (Benzin) gekauft. Im Gespräch mit einem der Verkäufer im VW Autohaus (!) kam dann das Thema Erdgas auf - sie erzählten von meinem EcoUP. Daraufhin die erstaunte Reaktion des Verkäufers: "den UP gibt es mit Gas?" - dazu fällt mir dann auch nix mehr ein.

      Den UP! haben meine Eltern dann übrigens woanders gekauft....

      Interpunktion ist keine Chinesische Heilmethode!

      Das ist leider oft der Fall, eine Erdgas (oder LPG) Variante stellen sich nur ganz wenige :) in den Verkaufsraum. Wenn man dann danach fragt heißt es "Dafür sehen wir keinen Markt um uns einen hinzustellen, den kauft ja keiner".

      Meinen BiFuel Caddy habe ich nach langer Suche in Bingen gefunden und konnte ihn dann auch dort Probefahren (und kaufen). In Bonn oder Köln gab es keinen einzigen :) der einen BiFuel hatte.

      Grüße aus Oberpleis... Kai

      Up! Fahrer, Caddyfreund und Wohnwagennutzer
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      Wohnwagen: ADRIA AVIVA 512 PT, Modelljahr 2016

      Huia schrieb:

      keinerlei Reichweitenprobleme.


      Vielleicht nicht -probleme, aber doch deutliche Einschränkung. Das häufigere Tanken würde mich durchaus stören.
      Es hat schon seine Gründe, warum Erdgas nicht so verbreitet ist; mal davon abgesehen, daß die Öffentlichkeitsarbeit für Erdgas zu wünschen übrig lässt.
      Es ist nicht überall verfügbar, es muß anders betankt werden, der Anschaffungspreis des Fahrzeugs ist höher und die Tanks kleiner, wodurch häufiger getankt werden muß.
      Die Ersparnis ist nicht hoch genug, damit mehr Käufer über diese Einschränkungen hinweg sehen. Außerdem haben viele potentielle Käufer meiner Einschätzung nach Vorbehalte vor Gas generell.
      So einfach ist das meiner Meinung nach.
      Eine Chance hat es aber durchaus verdient, das sehe ich auch so.

      Am Ende wird alles gut – und wenn es noch nicht gut ist, dann ist es noch nicht am Ende.

      Sicher, man muss etwas häufiger stoppen.

      Aber man bekommt keine stinkigen Hände beim Tanken (wie beim Diesel) und man kann für 12 € volltanken ....

      Vllt. ist ja die KAssiererin ne Nette, dann schaut man auch gerne vorbei ... :D

      Was mich am meisten ärgert ist das es viel zu wenig Erdgastankstellen gibt statt dessen hat man diesen E10 scheiß
      eingeführt was keiner brauch und extrem Umweltschädlich ist und Flächen für die Herstellung von Lebensmitteln wegnimmt.

      Von Elektroautos halte ich in momment nichts, Batterien noch viel zu teuer zu geringe Kapazität und die Hetstellung
      und Entsorgung bzw. Recycling viel zu Aufwendig und gut für die Umwelt schon mal garnicht. Und sollange der Strom
      aus der Steckdose kommt ist momentan der Co2 austoß sogar höher als bei manchen Autos mit Benzinmotor. Null Co2
      ist ne glatte Lüge und man gaukelt den Leuten falsche tatsachen vor selbst wenn der Strom aus Sollarzellen kommen
      würde währe es nich Co2 neutral denn die Herstellung der Komponenten braucht zur zeit noch viel Energie.

      Hier in Deutschland macht die Regierung dazu vieles falsch und hat das mit dem Erdgas totall verpennt.

      ventodriver schrieb:

      extrem Umweltschädlich


      Naja, das erscheint mir etwas arg übertrieben. Autofahren ist an sich umweltschädlich. Insgesamt sicher deutlich mehr als das, was der übermäßige Anbau von Pflanzen ausmacht, die für E10 zu einem gewissen Anteil verwendet werden. Jedenfalls wird man durch das Tanken von E5 kein Umweltschützer, während die E10-Tankenden Umweltverpester sind. Durch E10 wird weder das Obst- und Gemüseregal im Supermarkt kleiner noch verhungern dadurch arme Menschen irgendwo auf der Welt.

      Am Ende wird alles gut – und wenn es noch nicht gut ist, dann ist es noch nicht am Ende.

      Hallo Jopi,

      sehe ich anders ...
      Das Pflanzenöl für Europa kommt ja nur zum Teil aus Europa. Riesige Monokulturen in Asien, kein Lebensraum mehr für unsere nächsten tierischen Verwandten, Verelendung der Menschen dort. Hier in Europa sind es dann riesige Mais-Monokulturen. Langfristig versauen wir uns die ganzen Böden und schaffen uns Wüsten (was man schon jetzt erleben kann).

      Ich verteufele niemanden der E10 tankt und bin selbst garantiert kein Heiliger oder Umweltschützer (!!!) - aber E10 ist ökologisch gesehen eine Katastrophe.

      Klar ist Autofahren so oder so nicht umweltfreundlich!
      Aber E10 ist eine genau so grandiose Idee wie jede Menge Lampen mit Quecksilber ...

      Cadfael schrieb:

      Das Pflanzenöl für Europa kommt ja nur zum Teil aus Europa. Riesige Monokulturen in Asien, kein Lebensraum mehr für unsere nächsten tierischen Verwandten, Verelendung der Menschen dort.


      Ist das tatsächlich so oder nur theoretisch?

      Am Ende wird alles gut – und wenn es noch nicht gut ist, dann ist es noch nicht am Ende.